Credits: Krystian Bieniek

FICUS – Zweiteilig-abstruser Opernabend

Sollte hier nicht die Probe zu Aida stattfinden? Einsam hat sich der Sänger des Radames eingefunden. Was nun? Alles eine Frage der Perspektive und kreativer Lösungsfindungen. Die Produktion kann stattfinden, ein Ergebnis zwischenmenschlicher Kommunikation. Dass letztere produktiv sein kann, auch wenn sie individuell interpretiert wird, beweisen die beiden Musiktheaterwerke dieses Abends auf absurde und bizzare Weise.

Mit dem Bühnenwerk „Der Ficus spricht“ möchte die Neue Oper Wien an den früh verstorbenen Komponisten Gerhard Schedl erinnern. In dem kurzweiligen Werk verarbeitet Schedl Umwelt und Gesellschaft aus einer vollkommen absurden Perspektive, in dem Bestreben, Erfahrung und kritische Distanz zu bündeln. Intendant Walter Kobéra kombiniert dieses Werk mit Peter Eötvös` “Radames“, das an Kuriosität Schedls Werk um nichts nachsteht.

Freuen Sie sich auf einen skurrilen Opernabend, der auf humorvolle Art, Denkanstöße zu den stetigen Widersprüchen des menschlichen Daseins anbietet.

Radames von Peter Eötvös, Österreichische Erstaufführung
Der Ficus spricht von Gerhard Schedl, Text: Franzobel

Termine: 14., 16. & 18. Juni 2018
Ort: Werk X, Oswaldg. 35, 1120 Wien
Beginn: jeweils 19:30 Uhr
Einführungsgespräche vor den Vorstellungen mit Intendant Walter Kobéra um 18:45 Uhr

Musikalische Leitung: Walter Kobéra & Anna Sushon
Inszenierung: Leonard Prinsloo
Ausstattung: Su Pitzek
Lichtdesign: Norbert Chmel

Mit: Laura Schneiderhan, Alexander Kaimbacher, Dieter Kschwendt-Michel, Wolfgang
Resch & Tim Severloh
amadeus ensemble-wien

mica – music austria verlost für die am 16.6. stattfindende Vorstellung 2×2 Freikarten. Bei Interesse bitte eine Mail an office@musicaustria.at; Betreff: Ficus

Links:
Neue Oper Wien
Neue Oper Wien (Facebook)