
Stark vertreten ist ebenfalls Johannes Maria Staud mit drei Uraufführungen. „Contrebande (On Comparative Meteorology II)“ wird am 6. November im Rahmen des Festival d’Automne von niemand Geringerem als Pierre Boulez zum Erklingen gebracht. Auch bei Wien Modern, das in diesem Jahr Staud einen umfangreichen Schwerpunkt widmet, werden zwei Werke des gebürtigen Innsbruckers dem Publikum erstmals zu Gehör gebracht. So etwa eine revidierte Neufassung von „On Comparative Meteorology“ (Auftragswerk des Cleveland Orchestra) am 29. Oktober. Gespielt wird diese vom Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Peter Eötvös. Am 5. November ebenfalls im Rahmen von Wien Modern auf dem Programm steht „Über trügerische Stadtpläne und die Versuchungen der Winternächte (Dichotomie II)“. Auch hier zeigt sich das Radio-Symphonieorchester für die Umsetzung verantwortlich. Diesmal gemeinsam mit dem Arditti Quartet unter der Leitung des Dirigenten Emilio Pomárico.
Ebenfalls Neues zu hören gibt es von Friedrich Haas. Dessen Werk „Wiener Kaleidoskop“ wird am 19. Oktober vom BBC Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Heinz Karl Gruber in Manchester erstmals zur Aufführung gebracht. (mt)