Die andere Saite: Hsin-Huei Huang

Ein überaus spannender weil abwechslungsreicher Klavierabend steht am 11. März im Grazer Kulturzentrum Minoriten auf dem Programm. Mit Hsin-Huei Huang vertont im Rahmen der vom Verein “die andere Saite” veranstalteten Konzertreihe eine der wohl interessantesten und vielseitigsten in Österreich tätigen PianistInnen neue Werke zeitgenössischer Komponisten.

 
Hsin-Huei Huang wurde 1977 in Taiwan geboren. Ihre musikalische Wirkungsstätte hat die Pianistin allerdings in Europa gefunden. In ihrer künstlerischen Tätigkeit widmet sie sich vorwiegend der Interpretation neuer Klaviermusik. Studiert hat Hsin-Huei Huang an der Kunstuniversität Graz und am Mozarteum und hat in ihrer bisherigen Laufbahn neben Soloauftritten bereits mit so namhaften Orchestern, wie den Wiener Philharmonikern, Orquesta Sinfonica de Radio Television Espanola sowie mit Ensembles wie dem Klangforum Wien und der Opera Nova Zürich konzertiert. 2004 wurde die Pianistin für ihren Einsatz im Bereich der Neuen Musik mit dem Kranichsteiner Musikpreis der “Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt” ausgezeichnet.Im Rahmen des anstehenden Konzertabends im Grazer Kulturzentrum Minoriten widmet sich Hsin-Huei Huang den Werken von Siavosh Banihashemi, Se-Lien Chuang, Klaus Dorfegger, Peter Lackner und Andreas Weixler. Diese, welche zum Teil ihrer Uraufführung entgegensehen, versuchen sich im Stil vom Schema traditioneller Klavierkompositionen abzuheben. Das Klavier wird von den Komponisten hier weniger als Instrument, denn als eine “ausgetüftelte mechanische Maschine” begriffen. Alleine dieser Umstand macht die ganze Sache auch so spannend. Es obliegt also alleine Hsin-Huei Huang, mit ihren Interpretationen den Stücken Leben einzuhauchen.