
Das stilistische Spektrum von „Down in Albern“ wurde im Vergleich zu dem bewusst schlicht gehaltenen Vorgänger beträchtlich erweitert, sodass nunmehr vor keinerlei stilistischen Grenzen mehr Halt gemacht wird und beispielsweise auch Hip Hop-Einflüsse auszumachen sind.
Unverändert geblieben sind jedoch Ninos Texte, die wie gewohnt zwischen Morbidität („Walzer) und Lebenslust („Zimmer zu vermieten“), zwischen Lethargie („Die Lieder“) und kindlichem Irrwitz („Holidays“) angesiedelt sind sowie die für ihn typische Art, diese beim Vortrag zu phrasieren. Hier treffen sich Alltagsbanalität und Weltklasse-Dichtkunst in einzigartiger Weise und bescheren ein etwas anderes Konzerterlebnis. (mm)