
Unabhängigkeit ist bei den Verantwortlichen des Blattes ganz groß geschrieben. Nicht ohne Stolz weist man darauf hin, bislang ganz ohne Subventionen von Seiten der öffentlichen Hand ausgekommen zu sein. Finanziert wird der „Augustin“ vorwiegend durch Spenden sowie den Verkauf. Dass dies überhaupt funktioniert liegt zum großen Teil auch am Umstand, dass viele ihre Tätigkeit ehrenamtlich verrichten. Inzwischen zählt das Blatt 450 ZeitungsverkäuferInnen – darunter stadtbekannte Wiener Originale – und rund 70 freien MitarbeiterInnen.
Solch eine Institution, die inzwischen wie der Stephansdom zum Wiener Stadtbild gehört, müssen dann auch einmal richtig abgefeiert werden. Und dies soll kommenden Mittwoch im Flex passieren. Der Augustin und seine MitarbeiterInnen wollen sich mit diesem Fest bei den zahlreichen FreundInnen, LeserInnen, SpenderInnen, SponsorInnen und SympathisantInnen für ihre jahrelange Unterstützung bedanken.
Und wenn schon eine Party geschmissen wird, soll auch das Musikprogramm ein entsprechendes sein. Zu den Gratulanten zählen die burgenländische Formation Ja Panik, das durch geknallte Wienerlied Trio Kollegium Kalksburg, die Punkcombo Seven Sioux sowie die Electro-Popperinnen First Fatal Kiss. Ebenfalls mit von der Partie ist hausinterne Chor “Stimmgewitter”, der mit seinem zehnjährigen Bestehen ebenfalls ein rundes Jubiläum zu feiern hat. (mt)
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