
Mit dem 31. Dezember 2015 wird „die älteste Boyband der Welt“ Geschichte sein, im 41. Jahr ihres Bestehens beenden sie „ihr schönes Abenteuer“, wie die Musiker ihre konzertreiche, begegnungs- und reiseintensive Geschichte selbst poetisch umschreiben. War schon im März beim Akkordeonfestival das euphorisierte Publikum hin- und hergerissen zwischen Wehmut und die überbordende Begeisterung für die „imaginäre Folklore“ Bratschs im Geiste ihrer nimmermüden musikalischen Nomadenschaft, ließ sich das Quintett zögerlich zu einer zusätzlichen „Ehrenrunde“ überreden. Also einmal noch dabei sein, mit allen Sinnen, wenn Bratsch in der Arena ihre Roma- und Sinti-Einflüsse zum Klingen bringen, Osteuropa und Armenien musikalisch durchstreifen und in ihren Liedern voller Tiefgang das Politische, Poetische und Persönliche verschmelzen lassen, dabei stets die grenzenlose Freiheitsliebe des Jazz im Herzen tragend.
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