Bo Candy & His Broken Hearts unterwegs in Österreich

Egal, welche Produktion aus dem Burgenland in den vergangenen Jahren für Furore gesorgt hat, einer hatte bei den meisten seine Finger mit im Spiel: Thomas Pronai, ehemals Charmant Rouge, Songs of Claire Madison und Beautiful Kantine Band und Produzent von inzwischen zu Ruhm gelangten Bands wie Ja, Panik und Garish. Der aus Eisenstadt stammende Liedermacher ist ein echter „Hansdampf in allen Gassen“, der wohl keine Minute seines Lebens nicht mit dem Musikmachen verbringt. Und das noch dazu höchst erfolgreich. Seine aktuelle Band Bo Candy & His Broken Hearts ist abermals so ein Ding, dass mehr als nur Staub aufwirbelt. Das Ende 2011 bei Konkord erschienene und selbstbetitelte Debüt, das von der Presse allerorts mit wahren Lobeshymnen überhäuft wurde, ist wohl eine der eindrucksvollsten und überzeugendsten Liebesbezeugungen für den Blues und Country der 60er Jahre in der jüngeren Vergangenheit. Im den kommenden Wochen sind Thomas Pronai und seine Band wieder vermehrt auf Österreichs Bühnen zu sehen. Unter anderem gemeinsam mit Robert Rotifer am 2. März im Wiener Flex.

Dass es Thomas Pronai vortrefflich versteht, erstklassige Songs auf den Weg zu bringen, hat er in seinen vielen Bands ja schon oftmals unter Beweis gestellt. Der burgenländische Musiker und Produzent ist ein nicht ruhen wollender Kreativgeist, einer, der, stets neue Herausforderungen suchend, immer wieder im höchsten Maße zu überzeugen weiß. Für Bo Candy & His Broken Hearts hat sich der Burgenländer eine für österreichische Verhältnisse wirklich außergewöhnlich Truppe zusammenstellt. Mit an Bord sind mit dem Ex-Staggers-Mitglied Patrick Stürböth, Ivo Thomann von Across The Delta, Judith Filimonova von Minze und Julian Schneeberger von Garish vier MusikerInnen, die sich hierzulande ebenfalls schon einen Namen machen konnten. Eine in der Tat prominente Unterstützung also.

Musikalisch wird vom Fünfer ein Pfad  beschritten, der ganz stark an die Musikentwürfe der 60er und 70er Jahre angelehnt sind. Sich stilsicher und mit viel Leidenschaft  irgendwo zwischen den Beatles und Johnny Cash, zwischen Blues, Rockabilly, Surfpop, Americana und Country, zwischen souliger Orgel und Schrammelrock bewegend, erschaffen Bo Candy & His Broken Hearts in den verschiedensten bunten Farben schimmernde Indiepop-Perlen, die mit erfrischender Dynamik aus den Boxen schallen und vom ersten Moment an zu begeistern wissen.

Wer Thomas Pronai kennt, der weiß, dass hier noch einiges Großes folgen wird. Zu wünschen wäre es bei so einer herausragenden Musik allemal. (mt)

Termine:
02.03. Flex, Wien /w Robert Rotifer
03.03. Forum Stadtpark, Graz /w Robert Rotifer
04.03. Bäckerei; Innsbruck /w Robert Rotifer
10.03. Beim Höller, St. Peter am Wimberg /w Maur Due & Lichter, Giantree
30.03. Röda, Steyr /w Black Shampoo
31.03. Cselley Mühle /w Kreisky

http://www.bocandyandhisbrokenhearts.com/
http://www.konkord.org/