Bild BEDA
BEDA (c) Manuel Hauer

BEDA – „Eh“

Ein Musiker, für den das Verharren in der immergleichen musikalischen Umgebung scheinbar wirklich nicht in Frage kommt. Der oberösterreichische Musiker PETER MAYER (u.a. PETER MAYER HOFKAPELLE, PRINZ ROSA) stellt auf „Eh“, dem neuen Album seines Bandprojekts BEDA, einmal mehr seine enorme musikalische Vielseitigkeit unter Beweis.

Blickt man auf die vielen Projekte des Oberösterreichers Peter Mayer, sieht man, dass man es hier mit einem Musiker zu tun hat, der sich in den verschiedensten Genres bestens aufgehoben fühlt. Das Denken in Kategorien scheint dem Freigeist fremd zu sein, er beherrscht Jazz genauso wie Volkmusik, Folk ebenso wie das moderne Liedermachertum. Mit seiner neuen Band BEDA zieht der Gitarrist, Komponist und Songwriter die musikalische Linie nun hin zum Pop und Rock in deutscher Mundart. Und das in richtig lässiger Manier.

Was er gemeinsam mit Reinhard Hörschläger (Schlagzeug) und Johannes Neunteufel (Bass) auf dem Album zum Programm macht, sind Songs, die sich auf aufregende Art zwischen hochenergetischer Attitüde („Trottel“, „Kraft“, „Sicher Net“) und verträumter Feinfühligkeit („Nie wieder“, „Zu spät“, „Heb ab“, „Gebet“) einpendeln. Den musikalischen Raum dazwischen füllen mal mehr tanzbare, mal mehr experimentelle oder etwas schrägere Klänge aus, die dem ohnehin schon bunten Treiben zusätzliche abwechslungsreiche Wendungen verleihen.

Songs, die in den Ohren hängen bleiben

Albumcover Eh
Albumcover “Eh”

Was man den Nummern zudem anmerkt, ist, welch Freude Peter Mayer und seine Kollegen am Einspielen des Materials gehabt haben, wie sehr sie das getan haben, wozu sie gerade Lust hatten. Obwohl die Musik im Sound und in Arrangements durchaus auch mal in eine anspruchsvollere Richtung geht, behält sie in jedem Moment diese gewisse Leichtigkeit bei, die das Ganze stets zugänglich hält.

Es macht einfach Spaß, sich durch dieses Album zu hören. BEDA bringen Songs und Melodien zu Gehör, die sich schnell einprägen und für viel Stimmung sorgen. Peter Mayer unterstreicht mit „Eh“ einmal mehr, dass er musikalisch mit allen Wassern gewaschen ist und er es vollbringt, wirklich in jedem Kontext zu überzeugen.

Michael Ternai

Streaming-Präsentationskonzert: 13. November um 20:00 Uhr live auf Facebook, und Youtube

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