
Dieses Jahr wurde die Sängerin mit einem Amadeus Music Awards für ihre Single „Time stands still“ als bester heimischer Popact ausgezeichnet, wofür sie sich auch bei ihren Werbepartnern vor laufender Kamera werbewirksam bedankte. Um künstlerisch unabhängig arbeiten zu können, hat Anna F. ihr Debüt-Werk „For Real“ auf ihrem eigenen Label „moerder music“ veröffentlicht, den internationalen Vertrieb übernimmt der Indie-Vertrieb „Rough Trade“, der auch Franz Ferdinand unter Vertrag hat.
Aufgenommen wurde mit den Produzenten Alex Deutsch und dem US-Amerikaner Teddy Kumpel in Brooklyn, New York und in den Mushroom Studios im burgenländischen Pinkafeld. Gemischt wurde von Clive Martin, gemastert von Mike Marsh im legendären britischen Mastering-Studio „The Exchange“ in Camden, London.
Der Song Fly der laut offiziellen Angaben auch der Lieblingssong von Lenny Krebitz auf Annas Album ist, hat sie so wie das ganze Album ihrer Großmutter gewidmet. Die Rocknummer „Thank God I’m a Woman“ etwa hat sie gemeinsam mit ihrem ehemaligen Gitarrenlehrer geschrieben. Und der Rock liegt der aus dem oststeirischen Ort Friedberg stammenden Songwriterin scheinbar im Blut: Und so ist auch ein Song für ihren Alltime-Lieblingsgitarristen Jimmy Page von Led Zeppelin auf ihrem Debut zu finden.
Allerdings wird auch die unrühmliche Drogenvergangenheit vom Ausnahmegitarristen themanisiert. „I wanna play guitar like Jimmy Page, ’cause he’s the greatest rock’n’roll sage; we gonna jam on Wembley stage, doesn’t matter that we’re not the same age.“ Damit hat Anna sicherlich etwas zu hohe Ziele gesteckt, aber Pop N´Roll kennt ja bekanntlich keinen Größenwahn! (me)