Festivalgründer und Intendant Zeno Stanek versammelt vom 5. bis 7. Juli 2013 in Litschau wieder über 100 Künstlerinnen und Künstler, musikalische Stammgäste ebenso wie neue Formationen der Österreichischen Weltmusik zum bereits 7. Schrammel.Klang.Festival, auch bereits in Insiderkreisen als „Woodstock des Wienerliedes“ bekannt.
Musik.Natur.Theater sind die zentralen Themen des Festivals rund um den Herrensee in Litschau. Neben den zahlreichen Konzerten in der idyllischen Naturkulisse des nördlichen Waldviertels bietet das Programm aber auch Lesungen und eine Buchpräsentation, einen Kurzfilm über Kurt Girk als zentrale Figur des Wienerliedes, bildende Kunst von Constantin Luser, Workshops, Instrumentenbauhütten und vieles mehr. Dampfzug und Floßfahrten machen das Schrammel.Klang. Festival zu einem kulturellen Erlebnis für Menschen jeden Alters. Nicht zu vergessen die Gastronomie mit regionalen Schmankerln und ausgesuchten Weinen.
Höhepunkte Freitag
Eröffnet wird das Festival am Freitag von Hans Theessink & Ernst Molden. Erstmals spielen die beiden Künstler „outlawsongs & gaunernummern“ ein abendfüllendes Programm miteinander.
Die humorvollen Schrammelsänger und -Songwriter des Trio Lepschi werden gleich danach auf der Hauptbühne im Herrenseetheater zu hören sein.
Bei der Schrammel.Jam.Session mit Kurt Girk, Willi Lehner, Duo Bäuml & Koschelu, Duo Horacek & Gradinger klingt der Abend – sicherlich wieder erst in den frühen Morgenstunden – sehr wienerisch aus.
Höhepunkte Samstag
Am Samstag präsentieren Wolfram Berger und die Neuen Wiener Concert Schrammeln die Uraufführung ihres neuen Programms „Fremd in Wien“. Sie berichten, spielen, singen und lesen gemeinsam über Zustände in und um, aber vor allem außerhalb Wiens.
Alfred Pfleger steuert gemeinsam mit den Wiener Art Schrammeln die zweite Uraufführung des Abends bei: Für „Litschau bleibt Litschau“, in Anlehnung an den berühmten Marsch „Wien bleibt Wien“, hat er klassische Schrammelstücke und zeitgenössische Kompositionen von Serkan Gürkan und Manfred Kammerhofer zusammen getragen.
Klezmerinterpretationen, durchwachsen von Jazz, Folk, Klassik, Funk, Tango sowie orientalischen Klängen, werden in „Klezmer Reloaded“ von Maciej Golebiowski und Alexander Shevchenko zu hören sein.
Zur beliebten Nachtwanderung gratulieren Kollegium Kalksburg und die glorreichen 4 mit einer textlich-musikalischen Meditation über „die 7“ dem Schrammel.Klang.Festival zum 7. Geburtstag: „Die 7 Hauptlastern und –freuden“ (Uraufführung Nr. 3) beschäftigt sich u. a. mit 7 Jahre Schrammelklang, dem verflixten 7ten Jahr, 7 dag Mehl für 7 Portionen Semmelnknödeln, den 7 biblischen Plagen, den 7 Weltwundern, -meeren und Wochentagen und was der Siebener mehr sind.
Höhepunkte Sonntag
Nach Schrammel.Golf.Trophy, Schrammelfahrt mit der Dampflok, Schrammel.Frühstück und Schrammel.Pfad beschließen Attwenger das Festival 2013 mit schnellen Rhythmen, kritischen, intelligenten Texten und virtuoser Musik.
Weitere Informationen auch unter: http://www.schrammelklang.at/Program.php
Schrammel.Pfad (Samstag & Sonntag von 13.00 bis 18.00 Uhr)
Ein besonderes Highlight ist der Schrammel.Pfad mit seinen zahlreichen Naturbühnen. Ob am Seeufer, auf Lichtungen, auf dem Schrammel.Floß oder mitten im Wald – die Konzerte mit zahlreichen Ensembles und KünstlerInnen bieten immer einen ganz besonderes atmosphärischen Festivalgenusses.
Dieses Jahr werden Klassiker wie Bäuml & Koschelu, Theessink & Molden, das Trio Lepschi, Ramsch und Rosn, die Wiener Art Schrammeln u. v. m. vertreten sein. Neue Schrammelacts tragen u. a. Hotel Palindrone, Martin Spengler und die foischn Wiener mit der Präsentation ihrer neuen CD bei.
Als Theater-Schmankerl gibt es die Uraufführung „WONDRASCHEKS LEINWAND(E) TRÄUME“ von und mit Robert Kolar sowie den Neuen Wiener Concert Schrammeln zu sehen – „ein schrammel.cabaret“ der besonderen Klasse. Dieses Jahr ist ebenso ein Film am Schrammel.Klang.Festival zu sehen, das sehr persönliche und charmante Kurzfilm-Portrait von Stephan Mussil über Kurt Girk, den „Frank Sinatra von Ottakring“.