Mica – Das österreichische Musikinformationszentrum

mica - music austria

mica – music austria ist der professionelle Partner für Musikschaffende in Österreich.
mica – music austria wurde 1994 als unabhängiger, gemeinnütziger Verein auf Initiative der Republik Österreich gegründet.
Vereinsziele sind:

•    die Bereitstellung von Informationen über das Musikleben Österreichs sowie die Forschung auf dem Gebiet der Gegenwartsmusik
•    die Unterstützung der in Österreich lebenden zeitgenössischen Musikschaffenden durch Beratung und Information
•    die Verbreitung heimischen Musikschaffens durch Promotion im In- und Ausland
•    die Verbesserung der Rahmenbedingungen des Musikschaffens in Österreich

mica – music austria ist sowohl national als auch international vernetzt und Mitglied von EMO (European Music Office), IAMIC (International Association of Music Information Centres), IAML (International Association of Music Libraries, Archives and Documentation Centers) und IMC (International Music Council).
Sämtliche Leistungen von mica – music austria stehen den heimischen Musikschaffenden kostenlos zur Verfügung.

Wie sieht das in der Praxis aus?

Im Servicezentrum in der Stiftgasse 29 im 7. Bezirk werden alle Anfragen zu Musik aus Österreich per Telefon, E-Mail oder persönlich beantwortet. Von Mozarts Wohnhaus über den Kinderchor für das Enkerl bis hin zur Insider-Info, wo denn die vergriffene Platte einer Linzer New Wave Band vielleicht doch noch zu finden wäre – auf jede Frage zum Thema Musik erhält man im österreichischen Musikinformationszentrum eine Antwort. Bei häufig gestellten Fragen durch den Frontdesk sofort und bei Fragen, die eine längere Recherche durch die zuständigen FachreferentInnen benötigen, innerhalb von wenigen Tagen.

Der „Hilfe zur Selbsthilfe“ für Musikschaffende widmet sich mica – music austria mit besonderem Engagement. Niemand weiß besser als die mica-MitarbeiterInnen, dass Talent allein nicht reicht und sich auf dem Weg zum Erfolg einige Hürden in den Weg stellen. So mancher Fallstrick, wie z.B. ein Knebelvertrag mit einem Management, kann die Karriere massiv behindern.

ExpertInnen mit jahrelanger Berufserfahrung beraten die Musikschaffenden zu allen Themen, die sich im Laufe eines Musikerlebens auftun können.
Das fängt an bei der Suche nach einer geeigneten Plattenfirma, geht weiter mit Fragen, die sich bei der Sozialversicherung oder betreffend Fördermöglichkeiten stellen und wird ganz wichtig bei rechtlichen Fragestellungen wie beispielsweise Vertragsverhandlungen. Die Rechtsberatung, zu der ein spezialisierter Anwalt hinzugezogen wird, ist ein begehrtes Gratisservice.

Auf der Website www.musicaustria.at werden Informationen zu Beratungsthemen wie z.B. Labelgründung, Live-Auftritte, Tonträger-Produktion, Eigenpromotion in leicht verständlicher Form aufbereitet und man findet außerdem viele Info-Weblinks zum Thema Musik. Umfassendes Praxiswissen in konzentrierter Form wird bei den Musikinformationstagen in Form von Workshops vermittelt.

In Österreich gibt es viele herausragende Talente und ausgezeichnete Musik aus den verschiedensten Richtungen. Ob Pop, Rock, Jazz, Elektronik, Hip Hop, Weltmusik, Neue Musik oder anderes – die österreichischen KomponistInnen sind nicht mit Mozart ausgestorben, schließlich leben hier derzeit über 15.000 UrheberInnen aus allen diesen Genres. Aber der österreichische Markt ist zu klein, um aus einem Hobby einen Beruf zu machen.

Deswegen ist eine weitere wichtige Funktion von mica – music austria die Unterstützung des Musikexports. Hierbei helfen die internationale Vernetzung des Hauses und die ausgezeichneten Kontakte des mica-Teams. Um Mittel und Kräfte zu bündeln wurde Anfang 2012 unter der Dachmarke Austrian Music Export eine gemeinsame Initiative mit dem österreichischen Musikfonds ins Leben gerufen, die zu einer nachhaltigen Verstärkung der internationalen Sichtbarkeit und Verbreitung heimischen Musikschaffens  beiträgt: www.musicexport.at/

Fans und Profis wissen gleichermaßen die ausführliche Berichterstattung in den mica-Musiknachrichten über das heimische Musikschaffen zu schätzen. www.musicaustria.at ist immerhin die meistgelesene Musikinformationsseite in Österreich. Hier werden immer wieder aufstrebende Talente als erste präsentiert, wie z.B. Soap & Skin oder die Jazzwerkstatt Wien.

Auch die Musikdatenbank ist eine Entdeckungsreise wert, vor allem für MusikerInnen, die auf der Suche nach spannenden neuen Werken sind. Hier gibt es nicht nur über Musik zu lesen, sondern auch andere Formen des Musikgenusses: http://shop.musicaustria.at, der Downloadplattform von mica – music austria. Über einen weltweiten Vertrieb ist die österreichische Musik in Form von mp3s so auch in den wichtigsten Downloadstores, wie z. B. iTunes, erhältlich – und das alles zu den europaweit besten Konditionen für Musikschaffende. Wer aber die Musik nicht nur hören, sondern auch spielen will, hat seit neuestem die Gelegenheit, Noten in Form von PDF-Dateien im Online-Shop shop.musicaustria.at  zu erwerben – den Preis dafür bestimmen die KomponistInnen selbst. Eine Vorschau der Partitur sowie ein Hörbeispiel helfen bei der Entscheidung.

Mit der Vortrags- und Diskussionsreihe mica focus leistet mica – music austria einen Beitrag zur Diskussionskultur und sorgt außerdem dafür, dass Probleme im Musikbereich nicht unter den Tisch gekehrt werden. Im Rahmen des Popfest Wien http://popfest.at/ organisiert mica - music austria die zweitägigen Popfest Wien Sessions, die sich ästhetischen und ökonomischen Aspekten heimischen Popschaffens widmen. Als Herzstück des Waves Vienna Music Festivals http://www.wavesvienna.com/ organisiert mica - music austria die Waves Vienna Music Conference, eine internationale Konferenz mit Schwerpunkt auf dem Austausch zwischen Ost- und Westeuropa.

Die plattform musikvermittlung österreich (pmö), die 2012 initiiert wurde, dient der Vernetzung von MusikvermittlerInnen untereinander und mit Institutionen. Je nach Bedarf der Beteiligten werden Ideen ausgetauscht, Veranstaltungen organisiert und die Außenwirkung der Berufsgruppen gefördert. Eine erste, daraus hervorgehende Tagung im Juni 2013 widmet sich interkulturellen Aspekten der Musikvermittlung.