Wiener Spendenparlament im Ost Klub

Seine “Stimme gegen die Armut” erhebt das Wiener Spendenparlament am 5. und 6. November im Wiener Ost-Klub. Und das tut der Verein auf eine musikalische Art und Weise. Stilistisch stehen die beiden Konzertabende ganz im Zeichen des in Mundart dargebotenen populären Liedes heimischer KünstlerInnen.

Das Wiener Spendenparlament engagiert sich bereits seit längerer Zeit für die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Gelder für diverse wohltätige Organisationen und Projekte zu sammeln. Das Besondere am vorliegenden Konzept ist aber, dass die Spender selbst mitbestimmen können, wohin die Mittel fließen. Damit soll schneller und gezielter geholfen werden. Auch die beiden Konzertabende dienen nur zu diesem einen Zweck.

 

Musikalisch gestaltet sich schon der erste Tag überaus facettenreich. Eröffnet wird die Veranstaltung vom Frauenchor Chornissen, welche das Publikum mit auf eine Reise durch die weite Welt des Jazz nimmt. Anschließend präsentiert das ebenfalls als Chor auftretende Stimmgewitter Augustin ein musikalisches Programm, das irgendwo zwischen Schlager und Protestsongs angesiedelt ist. Seinen Ausklang findet der erste Veranstaltungstag mit den Auftritten zweier Bands, die sich stilistisch eher im Bereich der Weltmusik aufhalten. Zunächst widmet sich die vierköpfige Band Bratfisch mit viel Humor und spielerischem Können weltstädtischer Musik in all seinen Facetten. Deutlich mehr in Richtung Wienerlied tendiert die Formation Remasuri, die den für diese Stadt so typischen Sound in einem vollkommen neuen Gewand erstrahlen lassen.

 

Tags darauf findet die Veranstaltung seine Fortsetzung. Und das mit einem Singer/Songwriter, der ein echtes Versprechen für die Zukunft ist. Hauk versteht sich als Liedermacher, der sich ganz der Tradition von Johnny Cash und Tom Waits verbunden fühlt. Abschließend gibt es noch feinsten in deutscher Mundart vorgetragenen Ragga Ska von und Florian Zack & Die Kapellmeister.

 

 

Wiener Spendenparlament