Rhythmus- und Sound-Mantras kredenzen kommenden Donnerstag den 24. Jänner der Elektroniker Marc Muncke und der Gitarrist Michi Duscher alias Villalog im Wiener Rhiz. Unweigerlich aufkommende Assoziationen mit der Band Can entführen die Zuhörer dabei auf einen psychedelischen Trip in eine immer noch ziemlich modern klingende Vergangenheit.
Auf ihrem aktuellen Album “Zwei” ist die Band ihrem Signature-Sound, einer toxischen Melange aus hypnotischen Electro-Beats und melodiös-psychedelischen Gitarrenläufen treu geblieben. Da trifft manischer Out-of-Space-Rock auf Ambient Soundscapes, repetitive Beats auf delierenden Gesang und “West-Berlin” auf “Ottakring”.
Auch live funktioniert der stark verdichtete Sound wunderbar – das Zusammenspiel von elektronischen Klängen und hypnotisierenden Gitarrenspuren zieht unmittelbar in seinen Bann.
Als quasi Support fungieren “Die Mäuse”, hinter deren Bandnamen sich die beiden Betreiber des Angelika-Köhlermann-Labels, Tex Rubinowitz und Gerhard Potuznik, verbergen. Nach vielen Jahren Auftrittspause nun endlich wieder auf einer Bühne zu bewundern. (mm)
Fotos villalog: Julie May Quenn
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