Container 25 Frühlingsshow: SCHOTTISCHE PRINZIP, BERNHARD SCHNUR + BAND und BLANK SPACE

Wann

05.04.26 
20:00

Wo

Container 25
Sandsteinweg 8, Hattendorf bei Wolfsberg, Kärnten, 9411, Politischer Bezirk Wolfsberg

Veranstaltungstyp

DAS SCHOTTISCHE PRINZIP

 Das Schottische Prinzip bewegt sich zwischen Indie/Pop, Widerstand und den Beobachtungen eines Alltags, der immer stärker von kapitalistischen Logiken geprägt ist. Die Band, bestehend aus Julia Reißner, Jana Mitrovic, Viktoria Mezovsky und Jennifer Gitschner, schöpft aus dem Wiener Underground und entwickelt daraus eine eigene Sprache der Friktion. Ihre Musik erzählt vom Versuch, Nähe, Ehrlichkeit und Selbstbehauptung in einer Welt zu bewahren, die kaum Raum für Unvollkommenheit lässt. Ihr Sound ist körperlich, fragil und aufgeladen, irgendwo zwischen Blond und den Libertines. 

Das Schottische Prinzip sind: Julia Reißner (Vocals, Gitarre, Keys), Jana Mitrovic (Bass), Viktoria Mezovsky (Gitarre) und Jennifer Fleischer (Drums). 

BERNHARD SCHNUR + BAND

Bernhard Schnur, einer der begnadetsten Songwriter des Landes und ehemaliger Kopf und Stimme der legendären Wiener 90er Independent Band Snakkerdu Densk, kommt mit neuem Album namens LEEDS und seiner Band zur Frühlingsshow in den Container 25.

Seit über drei Jahrzehnten nimmt Bernhard Schnur den Popsong ernst. Er weiß, es handelt sich um ein Format, das Glückseligkeit verspricht. Er weiß aber auch, es hat keinen Sinn, in althergebrachten Formeln zu erstarren. Dementsprechend hält er ewige Werte hoch – Melodien, offene Gitarrenakkorde, die Beatles – und wagt sich vor ins Unbekannte, indem er kreischt wie ein Vogel oder röhrt wie ein Sumpfmonster. Pop ist eben beides: Harmonie und Exzess. In den 90er-Jahren war Schnur Komponist und Bandleader der Underground-Popper Snakkerdu Densk. Im dritten Jahrtausend hat er seine musikalische Sprache auf bislang fünf Solo-Platten verfeinert. Hier hat einer im schmutzigen, imperialen, Balkan-geprägten, widerständigen Wien zu einer ureigenen Sprache gefunden. Sie ist gleichermaßen von Schönheit und von Willen zum scheinbar Unmöglichen geprägt. Aber eben, scheinbar. Wenn das Unmögliche so verführerisch daherkommt wie bei Schnur, dann sollte man zuhören, tanzen, schwelgen.

Bernhard Schnur: Gesang, Gitarre
Oliver Stotz: Gitarre, Keyboard
Romeo Bissuti: Bass
Martin Pfeiffer: Schlagzeug

BLANK SPACE

Das Ensemble der Musikschule Wolfsberg Blank Space sind Romy Zaminer (vocals &  keyboard), Jasmina Kuchar (vocals), Jakob Offner (drums), Jakob Gutschi (bass) und Constantin Riell (guitar).