Texta im Posthof

Inzwischen gibt es ja Hip-Hop Crews wie Sand am mehr – vor allem deutschsprachige. Und wenn man ehrlich ist, verdienen sich nur die wenigsten wirklich den Ruf, originell zu sein. Eine Formation, die in diesem Sinne aber mehr als positiv aus der Reihe tanzt, ist Texta. Die Linzer zählen nicht nur zu den dienstältesten, sondern auch zu den besten heimischen Bands dieses Genres. Am 14. September präsentiert der Fünfer sein neues Album “Paroli” im Linzer Posthof.

Wie kann es anders sein, stammt Texta aus der österreichischen Hip-Hop Hochburg Linz. Seit über 10 Jahren ist die österreichische Hip Hop-Crew nun unterwegs und darf mit Fug und Recht behaupten, eines der großen Aushängeschilder der Szene zu sein. 1993 fanden sich Flip, Huckey, Laima, Skero und DJ Dandaman zusammen, um gemeinsam Musik zu machen. Nur kurze Zeit später erschien die EP “geschmeidig..”, die heute mit Recht zu den österreichischen HipHop Klassikern zählt. 1997 schließlich erschien das in Fankreisen mit Spannung erwartete Debüt “Gediegen”. Schnell konnte man feststellen, dass sich Texta auch inhaltlich, entgegengesetzt zu manch anderen Kollegen, anders positioniert hat. Die Band versuchte durchwegs mit intelligenten und tiefgründigeren Texten zu punkten. Und genau dieser Umstand dürfte auch bei einem größeren Publikum Anklang gefunden haben. Dieses Konzept zog sich schließlich auch wie ein roter Faden durch die darauf folgenden Alben “Gegenüber”, “Blickwinkel” und  “So oder so”. Die konsequente und authentische Arbeit fand in den zahlreichen Chartplatzierungen seine Anerkennung. Heute zählt Texta zu den wohl führenden Köpfen der heimischen Alternativ-Musikszene, und ist aus dieser auch kaum mehr wegzudenken.

 

Grund dafür sind mit Sicherheit auch die zahlreichen Konzerte. Texta war und ist eine der umtriebigsten Bands in Österreich. Daneben können auch nur wenige heimische Combos von sich behaupten, einmal auch auf Kuba gespielt zu haben. Erst vor kurzem sorgte die Zusammenarbeit mit dem oberösterreichischen Duo Attwenger für eine Menge Aufsehen. Aus dieser Kollaboration ging der Song  “So Schnö Kaunst Gor Net Schaun!”  hervor und schlug in Fachkreisen ein wie eine Bombe. Selbst in den FM4 Charts stieg der Track binnen kürzester Zeit auf Platz 1. Ein schlagender Beweis für die ungebrochene Popularität der fünfköpfigen Combo.(mt)

 

Fotos Texta: Flo Maucher

 

 

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