Der Künstler und Kulturbeweger TESTA bringt mit „LANO“ ein neues Album heraus. Auf Reisen hat er dafür Aufnahmen gesammelt, die nun die DNA des neuen Release geworden sind. Die zwölf Nummern bieten meditativen Hörgenuss mit weltlichen Klängen, eingängigen Melodien und wummernden Bässen.
Testa ist Producer, Label-Betreiber (Duzz Down San) und Veranstalter – aus Überzeugung und nicht für´s Geld, wie er im Interview mit The Gap erzählt. Er ist außerdem Teil verschiedener Instrumenta- und Rap-Formationen wie Von Seiten der Gemeinde, Restless Leg Syndrome oder Nødstop und steckt u.a. hinter Produktionen von EsRap, Monobrother, Worst Messiah und mehr. Er ist außerdem einer der Köpfe hinter der Tiroler Alls Guat Kulturinitiative. „Lano“ ist Testas erstes Soloalbum, in dem er Samples und Audio-Aufnahmen von Reisen aus der gesamten Welt in einem immersiven Klangspektakel verwebt hat. Die zwölf Sample- bzw Instrumentaltracks haben jeweils eine Länge von etwa drei Minuten und sind allesamt in Moll gehalten. Zwischen 80 bis 150 bpm wird eine lebenshungrige Stimmung transportiert. Mal repetitiv, mal geladen, insgesamt organisch und cool.
Der Titeltrack und Opener „Lano“ transportiert eine gewisse Anspannung, wie wenn man gerade eine lange Reise startet und man noch nicht genau weiß, wo man ankommen wird. Weiter geht es mit tanzbaren Tracks die Vocal Chops mit eingängigen Melodien und wummernden Bässen fusionieren und eine euphorische Stimmung transportieren („Pedestrian“, „Hasty“, „Glow“, „Runaway“). Lateinamerikanische Rhythmen, Melodien und Instrumente werden in ein elektronisches Klanggerüst gewebt („Disconnected“, „Ailing“), eingängige Melodien transportieren eine epische Leichtigkeit („Voyage“, „Boden“, „Ala“). Der letzte Track „Ljubav“ bedeutet auf Kroatisch „Liebe“ und geht unter die Haut.
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Das Album mit dickem Bass, Vogelgezitscher und Klängen aus verschiedensten Ländern geht direkt ins Ohr. Das vielseitige Album hat Tracks zum Tanzen auf der Homeparty oder im Club, eignet sich zum genauen Lauschen oder als Hintergrundmusik zum Konzentrieren. Wer auf sphärische Sounds, verbunden mit melodischen Elementen und wuchtigen Bässe steht mit Einflüssen aus Hip-Hop, House, Garage und Breakbeat, wird dieses Album feiern.
Sophia Olesko
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