Nach dem überraschenden Erfolg im vergangenen Jahr findet das Schrammel.Klang.Festival in Litschau nun bereits zum zweiten Mal statt. Vom 4. bis zum 6. Juli versammelt die Veranstaltung einmal mehr nahezu alle führenden MusikerInnen und Ensembles der heimischen Wienerlied- und Schrammelszene.
Das Festival verbindet Musik, Theater und Natur auf eine unkonventionelle aber höchst unterhaltsame Weise. Das Wohlgefühl der KünstlerInnen wie auch des Publikums steht im Vordergrund der Veranstaltung. Bereits letztes Jahr erfreuten sich die Organisatoren an einem regelrechten Besucheransturm, mit dem eigentlich niemand wirklich gerechnet hat. An drei Tagen kamen sage uns schreibe 2500 Leute nach Litschau, um sich an den Konzerten und am wunderschönen Ambiente zu erfreuen. Heuer rechnet man mit doppelt so vielen BesucherInnen.
Das Schrammel.Klang.Festival verbindet zum einen Volkskultur und Literatur, wie auch traditionelle mit unkonventionellen Ansätzen. Das Publikum soll im Zuge der Veranstaltung nicht nur einen Blick auf die herkömmlichen und bisher bekannten Bereiche der Schrammelmusik erhalten. Vielmehr deckt das Schrammel.Klang.Festival nahezu das gesamte Spektrum der zeitgenössischen Wienerliedkunst ab.
Das Programm in diesem Jahr beinhaltet so ziemlich alles, was in der Szene Rang und Namen hat. Angefangen bei Roland Neuwirth und seinen Extremschrammeln, über Karl Hodina, Agnes Palmisano, den Strottern, Kollegium Kalksburg bis hin zu Walther Soyka und Netnakisum. Bei dieser Fülle dürfte wirklich jedem Liebhaber des Wienerlieds, das Herz vor Freude übergehen. Aber auch abseits der Konzertbühne, wird so einiges geboten. Tagsüber verkürzen Lesungen, Theatervorstellungen und Lesungen die Wartezeit.
Glaubt man den Ankündigungen der Veranstalter, dürfte das Festival erneut zu einem Erlebnis für die gesamte Familie werden. Und das nicht nur, aber doch auch wegen der Musik.(mt)

