Reedrockfestival in zwei Tagen mit 18 Bands auf zwei Bühnen

Im malerischen burgenländischen Ort St. Andrä am Zicksee findet heuer am 4. und 5. Juni bereits zum achten Mal das Reedrockfestival statt. Die Kombination aus heimischen Newcomerbands, denen hier erstmals die Möglichkeit geboten wird, ihr musikalisches Schaffen einem breiteren Publikum zu präsentieren, und Routiniers wie den deutschen Kafkas, Petsch Moser oder HSC (formaly known as Hörspielcrew) zieht auch heuer wieder zahlreiche Fans an den Zicksee. Campingmöglichkeiten und Parkplätze sind laut Veranstalter gratis und reichlich vorhanden!
Ein Neuerung ist dieses Jahr, dass der Brandwagen eines Getränkeherstellers als zweite Bühne am 5. Mai fungiert. Am Freitag den 4. Juni besteht das Line-Up größtenteils aus internationalen Bands  mit den Kafkas aus Deutschland, den legendären Bankrupt aus Budapest und erstmals Gäste aus dem hohen Norden: The Callahan aus Schweden. Am 5. Juni sind dann mit den Lokalmatadoren, der Hip Hop Partie HSC, Petsch Moser, die gerade ihr brandaktuelles Album Johnny mit am Start haben, die Nacht lassen dann Fiago ausklingen.

Petsch Moser sind seit ihrem neuen Album zu einem Quintett angewachsen und haben sich kurzer Hand den Keyboarder von The Who the What The Yeah ausgeborgt. Als Headliner am 5. Juni tritt das Elektroduo Fiago auf. Dj Markus und max Min aka Fiago tauschten vor geraumer Zeit ihre Spraydosen gegen zwei Laptops aus. Seither produzieren sie einen intelligent-ironischen Mix aus Elektro, Pop und Disco Sound. Das Debut “sun, tits and a hammer” versucht einen Mittelweg zwischen DJ- und Songwriting-Kultur zu finden: beat-lastige Tracks mit ausgeprägtem Hang zur Melodie und kritischen Texten, sowohl auf deutsch als auf englisch.

Und für alle Festivalbesucher, die keinen fahrbaren Untersatz besitzen, für die ist auch gesorgt: Es bietet sich die Anreise per Bahn oder Disco-Bus an. Freitag und Samstag fährt zusätzlich stündlich ein Shuttle-Bus, der die kommenden Besucher vom Bahnhof St. Andrä am Zicksee zum Festivalgelände kutschiert. Und dort sind die Besucher dann mindestens zwei Tage wach! (me)

Fotokredit: Fiago

 

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