Österreichischer World-Music-Preis 2007

Bereits zum vierten Mal geht in diesem Jahr am 8. Dezember im Rahmen des Festivals der Klänge die inzwischen zur Tradition gewordene World Music Award Verleihung im Wiener Jazzclub Porgy & Bess über die Bühne. Zudem werden die Gewinner wie auch alle Finalisten am großen Abend auch live zu hören bzw. zu sehen sein.

Seit nun gut vier Jahren zählt das vom Internationale Kultur- und Kommunikationszentrum veranstaltete “Festival der Klänge” zu einem fixen Bestandteil des heimischen Musikkalenders. Das rege Publikumsinteresse und das beachtliche Medienecho zeigen nicht nur, welch große Aufmerksamkeit dieses Event in den vergangenen Jahren auf sich ziehen konnte, sondern auch, dass das gesamte Genre vom äußeren Rand der gesellschaftlichen Wahrnehmung in die Mitte gerückt ist. Ziel dieses Festivals ist es, den aktuellen Strömungen und stilistischen Entwicklungen innerhalb der Weltmusik-Szene Rechnung zu tragen. Zudem erhalten junge und talentierte in Österreich tätige Musiker/Innen die Gelegenheit, sich auf dieser Plattform auch einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren.

Es gibt wohl keinen anderen Musikstil, der ein solch breites musikalisches Feld abdeckt, wie es eben die Weltmusik tut. Genau dieser Umstand verleiht dieser Richtung einen ungemein reichen Fundus an Einflüssen, der die Musik so vielfältig und facettenreich erklingen lässt. Die Gemeinsamkeit aller KünstlerInnen liegt darin, verschiedene kulturell bedingte musikalische Traditionen weiter zu entwickeln und sie so in die heutige Zeit zu transportieren. Trotz der daraus entstehenden Internationalisierung des Genres bleiben die Wurzeln der Musik stets unangetastet. Jene Ensembles und Formationen, welche ihre Inspiration aus dem Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne ziehen, werden eben beim Festival der Klänge vertreten sein. Dieses Mal mit dabei sind Salz, Troica, Kohelet 3, Wladigeroff Sextett, HAJAmadagascar & The Groovy People und die Adrian Gaspar Gipsy Band. Alleine diese Zusammenstellung der Bands belegt, wie weltoffen und vielfältig sich die heimische Weltmusikszene präsentiert. (mt)

Porgy & Bess
IKKZ