Nader Mashayekhi gastiert mit dem "Tehran Symphony Orchestra" in Osnabrück und Berlin

Der Wiener Komponist und Dirigent persischer Abstammung Nader Mashayekhi verbindet in seinen Werken zeitgenössische westliche und iranische traditionelle Musik. Für ihn ist die Kunst, die es schafft Menschen dazu zu bringen, sich dem Nicht-Vertrauten zu öffnen, das beste Mittel gegen Intoleranz.

Nader ist derzeit Leiter des Symphonieorchesters in Teheran. Er wurde vom Morgenland Festival Osnabrück(20. August bis 3. September) eingeladen, mit seinem Orchester das Eröffnungskonzert mit Musik von Beethoven und Zappa zu bestreiten. Dieser Einladung erfolgte spontan eine weitere, ausgesprochen von Daniel Barenboim: Eine Abordnung des Orchesters. das Kammerorchester Teheran Sinfonietta, wird in der Staatsoper Berlin unter den Linden am 27.8. eine Matinee mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Arvo Pärt, Nader Mashayekhi u. a. spielen. Moderiert wird das Konzert von der syrisch-österreichischen Musikwissenschaftlerin und Regisseurin Nadja Kayali.

Die Arbeit in Teheran ist alles andere als einfach. Kürzlich wurde Mashayekhi mitgeteilt, dass bereits pensionierte Mitglieder und Assistenten keine Auftrittserlaubnis mehr bekommen können, damit verbunden ist auch deren Mitreise zu den Konzerten in Deutschland nicht gesichert.

Photographer: Hossein Karimzadeh

Morgenland Festival Osnabrück