Moving Sounds 2010

Auch in diesem bietet sie für ausgewählte heimische MusikerInnen die Gelegenheit sich im Rahmen des Moving Sounds Festivals in New York dem amerikanischen Publikum zu präsentieren.  Das vom ACF – Austrian Cultural Forum New York, dem mica – music austria und dem Argento New Music Project organisierte Festival geht in diesem Jahr vom 1. bis zum 5. September und stellt einmal mehr die Auseinandersetzung mit dem Begriff des „Sounds“ und dessen Auswirkung auf die Musik in den Mittelpunkt der künstlerischen Diskussion.

Es herrscht in den USA durchaus großes Interesse daran, was musikalisch wie auch künstlerisch in Österreich denn so von statten geht. Zumindest fanden die Veranstaltungen der vergangenen Jahre stets auch ausführliche Erwähnung in den wichtigsten Medien der amerikanischen Metropole.  Sogar die renommierte New York Times widmete der letzten Auflage der Veranstaltung in ihrem Kulturteil einen ausführlichen Bericht.

Wie der Name des Festivals bereits verrät, steht die Auseinandersetzung mit den vielschichtigen Aspekten des Sounds im Mittelpunkt des Geschehens. In welch unterschiedlichen Ausformungen dieser seinen Weg durch den Raum findet. Wie verschieden er von den Rezipienten wahrgenommen wird. Wie man ihn in der Musik überhaupt verarbeitet. Die Musikschaffenden aus Österreich und ihre KollegInnen aus den USA sind in New York Jahr für Jahr dazu angehalten, ihre Vorstellung der Arbeit mit Klängen in die Tat umzusetzen und deren Auswirkungen auf die Umgebung zu erkunden.

„Moving Sounds” ist ein Festival, das sich vom Beginn an ganz klar einem hohen Qualitätsanspruch verschrieben hat. Es soll ein Bild der österreichischen Musik- und Kunstszene gezeichnet werden, das über die gängigen Klischees von Mozart bis Strauss hinausgeht. Präsentiert werden Arbeiten und Stücke, die vor allem im Spannungsfeld zwischen zeitgenössischer, elektronischer Musik und Avantgarde angesiedelt sind und auch das räumliche Umfeld mit einzubeziehen versuchen.

Im Rahmen von „Moving Sounds 2010“ erfahren unter anderem einige Werke der beiden führenden zeitgenössischen österreichischen Komponisten Georg Friedrich Haas und Bernhard Lang ihre Uraufführung. Ebenfalls auf dem Programm stehen Konzerte des Elektronikers und Gitarristen Christian Fennesz und der hoffnungsvollen jungen Singer/Songwriterin Soap&Skin. Eine Brücke von der Neuen Musik hin zur Elektronik versucht der amerikanische Komponist Ed Campion im Rahmen der weltweiten Erstaufführung seiner Performance  „Flow for Electronics and 19 Musicians“ zu schlagen. (mt)

http://www.acfny.org/