Kommenden Dienstag, dem 30. September, bietet das Wiener Fluc zum Monatsende mit dem Gitarristen Martin Philadelphy noch einmal ein besonderes Live-Highlight: Der in der Bundeshauptstadt lebende Tiroler präsentiert sein Solo-Programm “Ein Glueck” und unplugged Stücke aus den Philadelphy-Martinek-Programmen.
Beim Programm “Ein Glueck” vertont Martin Philadelphy Gedichte des Autors Robert Gernhardt (1937-2006). Gernhardt war Mitbegründer des deutschen Satiremagazins “Titanic” und schrieb später dann auch Gags für Otto Waalkes. Ab den Neunzigern machte er sich dann als Lyriker einen Namen.
Martin Philadelphy hat sich nun ausgewählten Gedichten des Frankfurter Autors angenommen, was für ihn, seit er zum ersten Mal etwas von Robert Gernhardt gelesen hat, zur Herzensangelegenheit wurde. Für ihn sind die Stücke auf “Ein Glueck” auch viel mehr, als bloß reine Lyrik-Vertonung – vielmehr spiegeln die Gedichte Gernhardts für den Musiker genau das wider, was ihn bewegt und beschäftigt.
Philadelphys virtuoses, dabei jedoch nie eitles, Spiel und sein markanter, lapidarer, aber warmer Gesang und Gernhardts Texte harmonieren einfach wunderbar miteinander. Die Grundfarbe ist hierbei ernster Witz bzw. witzige Ernsthaftigkeit, wie sie wohl kaum ein anderer zustande bringen könnte. (mm)

