Jazzit Musik Club Salzburg – JAHRESPROGRAMM 2026

Das junge Team des Jazzits arbeitet mit brandneuer Technik und innovativem Programm weiter an der Modernisierung des Kultclubs.

Modernisierung schreitet voran

Nach dem Generationenwechsel im Team ist seit kurzem auch die Veranstaltungstechnik im Jazzit Musik Club auf dem neuesten Stand und macht die Location noch attraktiver als Auftrittsmöglichkeit für die heimische Szene sowie als Bühne für internationale Stars.
Ein sichtbares und hörbares Zeichen, für welches der Verein im vergangenen Jahr mit großer Eigeninitiative investiert hat. „Wir haben den Anspruch, der bestklingende Musikclub der Stadt zu sein“, unterstreicht Geschäftsführer und künstlerischer Leiter Jürgen Vonbank die Bedeutung der Investitionen in Ton, Akustik und Licht.

Bild Jürgen Vonbank
Jürgen Vonbank (c) Harald Gaukel

Jazzit leistet wesentlichen Beitrag zur Stadtteilkultur

Dass der nun seit 24 Jahren bestehende Jazzit Musik Club wesentlicher Akteur der Stadtteilkultur in der Elisabeth-Vorstadt ist, legen nun auch erste Ergebnisse eines Forschungsprojekts zur Stadtteilgeschichte der Universität Salzburg nahe. Bewohner:innen im Viertel messen laut einer Befragung den lokalen Kultureinrichtungen wie dem Jazzit einen hohen Stellenwert bei und bringen diese mit positiven Erinnerungen und Stolz in Verbindung. Der insbesondere von der Stadt Salzburg als wichtig eingeforderten „Kultur in den Stadtteilen“ wird von Seiten des Jazzits vorbildlich nachgekommen, wie die Studie nahelegt.

Internationale und nationale Aushängeschilder

Inhaltlich bietet das Konzertjahr erneut zahlreiche Gelegenheiten, mit etablierten und aufstrebenden Stars der Szene auf Tuchfühlung zu gehen.

Bild der jazz-Formation Shake Stew
Shake Stew © Victoria Nazarova

So kehrt am 18. Februar mit Shake Stew, der wohl erfolgreichsten österreichischen Jazzband der letzten Jahre, im Rahmen ihrer 10-Jahre-Jubiläumstour eine der prägendsten Formationen der jüngeren österreichischen Jazzgeschichte an einen ihrer ersten Auftrittsorte zurück.

Im April folgen gleich zwei internationale Highlights:
Am 13. April präsentiert die legendäre Post-Rock-Formation Tortoise aus Chicago ihr neues Album Touch (International Anthem). Am 27. April betritt erstmals die gefeierte Queen des Avant-Soul und Neo-Gospel Lady Blackbird die Jazzit-Bühne.

Nicht minder sehenswert ist der Auftritt des mit dem Österreichischen Jazzpreis ausgezeichneten Ensembles Synesthetic4 rund um Bassklarinettist Vincent Pongracz am 30. Oktober. Für tanzbare Akzente von Live Musik bis DJ-Kultur sorgt weiterhin die bestens etablierte Reihe Jazzit:Club:Nights mit Elektro Guzzi (31.01.) und Cid Rim (28.03.).

Bild der Band Elektro Guzzi
Elektro Guzzi © Klaus Pichler

Lokale Größen & Jazzit:Residency

Bild der Musikerin Anna Buchegger
Anna Buchegger © Anna Hadaier

Auch für die lokale Musikszene bleibt das Jazzit ein essenzieller Auftrittsort. So präsentiert die für den Amadeus nominierte Anna Buchegger ihr neues Album „Soiz“ am 10. April im Jazzit.
Der Schlagzeuger Robert Kainar bringt sein US-amerikanisches Ensemble Tiptons am 5. März auf die Bühne, während die legendäre Salzburger Band Libertango am 27. Februar ihr 30-jähriges Jubiläum feiert.
Eine besondere Rarität ist zudem das Wiedersehen der beiden Salzburger Ausnahme-Pianisten Elias Stemeseder und Georg Vogel im Duo am 24. April.

Die dritte Jazzit:Residency wird 2026 vom Salzburger Trompeter Lorenz Widauer gestaltet. Der junge Musiker blickt bereits auf eine bemerkenswerte Karriere zurück, war Teil der renommierten Focusyear Band der Musik-Akademie Basel und ist mittlerweile gefragtes Mitglied zahlreicher österreichischer Ensembles (u. a. Yvonne Moriel’s Sweetlife, Chez Fria).
Ab Oktober präsentiert Widauer mehrere Projekte, darunter ein Duo mit der iranisch stämmigen Oud-Spielerin Avin Ahmadi, ein Quartett des Gitarristen Philipp Schiepeck sowie ein eigens für die Residency entwickeltes, bislang geheimes Ensemble.

Bild des Duos Avin Ahmadi & Lorenz Widauer
Avin Ahmadi & Lorenz Widauer © Dino Rekanović

Innovatives Programm befreit Jazz von verstaubtem Image

Dass das Jazzit als offenes Haus für vielerlei Formate und Musikstile stets seinen eigenen Weg gegangen ist, ist kein Geheimnis. Diese Offenheit wurde seit der Übergabe der künstlerischen Leitung von Andreas Neumayer zu Jürgen Vonbank vor nahezu drei Jahren weitergeführt und ausgebaut. Mit Formaten wie den Jazzit:Club:Nights (Live Musik trifft DJ-Kultur), Turn Table Tennis (Tischtennis & kuratierte DJ Sets), Minerva Records Describes (Listening Sessions zu musikalischen Themen), der Reihe Women in Jazz (im Zuge der Dienstags Sessions) und zuletzt dem erstmals veranstalteten Jazzit Vinyl Night Market konnten erfolgreiche Akzente gesetzt werden.

Bild der Veranstaltung Turn table Tennis
Turn Table Tennis © Harald Gaukel

„Wir blicken das fünfte Jahr in Folge auf ein Wachstum bei den Besucher:innen-Zahlen zurück. Auch der Verkauf unserer Jahreskarten (der Jazzit:Card) läuft außerordentlich gut“, erklärt Jürgen Vonbank. Die Erschließung neuer Publikumsgruppen bei gleichzeitigem Erhalt des Stammpublikums ist somit gelungen. 2025 haben 24.600 Personen die 255 Veranstaltungen im Jazzit besucht.

Hoher Stellenwert von Eigenproduktionen: Label & Musikvermittlung

Bereits im Januar setzte das Jazzit-Programm ein markantes Zeichen: Der Auftritt des Zitherspielers Fabian Schumann begleitete die Veröffentlichung des neuesten Albums auf dem hauseigenen Label Jazzit:Edition. Mit Strom löst Schumann die Zither aus ihrer alpenländischen Tradition und verortet sie innovativ im Kontext von zeitgenössischem Jazz und Improvisation.

Auch im Bereich der Musikvermittlung gibt es Neuerungen: Das seit Jahren äußerst erfolgreiche Programm für Schüler:innen All About That Jazz wird 2026 vollständig überarbeitet und neu inszeniert. Die Premiere des neuen Konzepts – erneut unter Mitwirkung von Anna Buchegger – ist für Mai geplant.
Seit 2014 entwickelt der Jazzit Musik Club eigene Musikvermittlungsprogramme und hat damit bisher über 6.000 Schüler:innen und Jugendliche erreicht.

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