Mit „Coloria“ (PlusPlusPlus Music) öffnet Kimyan ein neues Kapitel seines künstlerischen Kosmos – eines, das weniger über Konstruktion als über unmittelbares Empfinden funktioniert. Die Stücke dieses Albums leuchten, flirren, atmen; sie entfalten eine Farbigkeit, die sich nicht nur im Visuellen, sondern vor allem im Klang manifestiert. Warme, organische Texturen treffen auf pulsierende Rhythmen, traditionelle afrikanische Instrumente verschmelzen mit elektronischen Strukturen zu einem vibrierenden, vielschichtigen Ganzen. Es ist Musik, die nicht kühl analysiert, sondern berührt – reich an Nuancen, durchzogen von Bewegung und Tiefe. Im Interview mit Michael Ternai spricht Kimyan über den Einschnitt, den er mit dem neuen Album vollzogen hat, über einen künstlerischen Anspruch, der nichts mehr mit dem Bedürfnis zu tun hat, sich beweisen zu müssen, und darüber, warum er seine Art, Musik zu machen, mit dem Kochen vergleicht.
Wenn man sich dein neues Album „Coloria“ anhört – gerade im Vergleich zu deinen früheren Arbeiten – wirkt es, als würdest du auf deiner musikalischen Reise eine neue, höhere Ebene erreicht haben. Kannst du das nachvollziehen oder etwas damit anfangen?
Kimyan: Ja, ich denke schon. Es ist schön, das zu hören. Zwischen dem vorherigen Werken und dem neuen gibt es tatsächlich einen Einschnitt – in mehrfacher Hinsicht, auch multidisziplinär. Und eben auch im musikalischen Schaffen. Ich finde es sehr erfreulich, dass das so rüberkommt.
Es wirkt – das steht ja auch im Pressetext –, als wärst du weniger verkopft an die Sache herangegangen. Und das übersetzt sich irgendwie auch in die Musik. Obwohl sie rhythmisch zum Teil sehr komplex ist und auch experimentelle Zugänge hörbar sind, wirkt alles dennoch sehr fließend. Die Musik hat eine gewisse Leichtigkeit, und dieses Verkopfte scheint komplett verschwunden zu sein.
Kimyan: Das ist wohl auch ein Ergebnis dieses Einschnitts. Umso schöner, dass das hörbar wird.
Aber war das eine bewusste Entscheidung?
Kimyan: Ich glaube, das ist eher organisch passiert. Ich habe mich nicht hingesetzt und beschlossen, jetzt auf sophisticated Polyrhythmen oder Ähnliches zu verzichten. Aber es ist schon so, dass ich früher – bis vor ein paar Jahren – versucht habe, musikalisch etwas für mich selbst zu erreichen. Ich wollte ausloten, wie weit ich Dinge treiben kann. Und das war durchaus sehr verkopft.
Im Kontrast dazu ist es jetzt eher so, dass ich mir Sound Libraries baue – eine Art Spielplatz, auf dem ich mich klanglich, in Bezug auf Timbre und Strukturen sowie die Elemente, die ich einarbeiten möchte, frei bewege. Dieses Mal war ich vom Ansatz her, wie ich schon gesagt habe, nicht einmal in der Nähe davon, mir irgendetwas beweisen zu wollen oder auf ein bestimmtes Ziel hinzuarbeiten. Es war einfach: auf „Record“ drücken, einspielen und Kind sein.
Es war also so eine Art Loslassen.
Kimyan: Ja, auf jeden Fall. Wobei ich sagen muss, dass es eigentlich gar kein akuter Moment war, sondern eher der gesamte Prozess an sich – dieser neue Zustand des Musikmachens –, der befreiend gewirkt hat. Es ist sehr schwierig, das genau in Worte zu fassen.
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Auf jeden Fall klingt „Coloria“ wahnsinnig verspielt – auch, weil du sehr viele unterschiedliche Klang-Elemente und Instrumente beziehungsweise Instrumentalklänge verwendest. Wenn ich mir deine älteren Sachen anhöre, habe ich den Eindruck, dass sie klanglich eher auf der kühleren Seite waren. Im Gegensatz dazu wirkt das neue Album – ganz seinem Titel entsprechend – sehr bunt und lebendig. Das liegt auch daran, dass viele Instrumente aus deiner zweiten Heimat, der Demokratischen Republik Kongo, zu hören sind. Wie bist du darauf gekommen, den musikalischen Fokus stärker auf diese ursprünglichen Instrumente zu legen? Du warst ja dreimal in der Demokratischen Republik Kongo – inwiefern haben diese Besuche eine Rolle gespielt?
Kimyan: Bevor ich vor fünf Jahren zum ersten Mal seit meiner Kindheit in den Kongo reisen konnte, habe ich fünf Jahre lang immer wieder versucht, diese Reise anzutreten. Das Land ist leider politisch sehr instabil und in vielerlei Hinsicht gefährlich.
Aber Gott sei Dank war es mir dann möglich, vor fünf Jahren zum ersten Mal als junger erwachsener Mensch dorthin zurückzukehren – um den Rest meiner Familie zu besuchen. Meine Kambo, meine Großmutter, und meine weiteren Ältesten dort.
Dieses Wiederanknüpfen war mir extrem wichtig, auch weil ich den Großteil meiner kongolesischen Familie bis dahin vielleicht ein-, zweimal oder teilweise gar nicht gesehen hatte.
Und dann komme ich zurück als erwachsene Person, während alle anderen auch schon viel älter geworden sind. Diese zweite Heimat – und zweite Heimat nicht im Sinne von einer Reihung, ich habe zwei sozusagen Heimaten – war für mich immer sehr fern, was die konkrete Lebensumgebung betrifft, weil ich größtenteils hier aufgewachsen bin.
Und das fehlt natürlich: die Familie, die Umgebung, all diese Dinge. Ich bin deswegen weder weniger kongolesisch noch weniger österreichisch, aber diese Verbindung hat mir auf jeden Fall einen Boden gegeben, auf dem ich mich künstlerisch stärker entfalten konnte.
Wobei ich eigentlich schon immer kongolesische beziehungsweise Zentral- und Subsahara-Afrikanische Instrumente in meine Musik eingebaut habe – nur eben nicht so prominent. Ich glaube, all das zusammen prägt letztlich auch das Timbre des Albums.
Es ist immer schwierig, solche Dinge zu verbalisieren, weil am Ende einfach passiert – und so viele unterschiedliche Aspekte zusammenwirken, die ich selbst gar nicht vollständig analysieren kann.
In den Stücken deines neuen Albums passiert wahnsinnig viel Unvorhersehbares. Man kann oft nicht voraussehen, welche Wendung sie nehmen. Vieles scheint einfach zu passieren – und steht damit im Gegensatz zu einem klassischen, strukturierten Aufbau mit klaren Wiederholungen. Kann man sagen, dass du dich bei diesem Album bewusst von solchen Strukturen gelöst hast?

Kimyan: Das ist eine gute Frage. Vermutlich – wenn, dann ist das einfach passiert. Ich benutze oft die Worte „passiert“ und „organisch“, aber ich weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken soll. Ich war generell nie wirklich genregebunden, und selbst in der Phase, in der ich es vielleicht ein Stück weit war, hat sich das immer eher im Leftfield-Bereich abgespielt – sozusagen Leftfield vom Leftfield.
Aber wie ist das generell bei dir, wenn du dich hinsetzt und ein Stück entwirfst, zusammenbaust und mit Leben erfüllst: Inwieweit verfolgst du dabei eine konkrete Idee? Oder ist es tatsächlich eher ein „Ich schaue mal, was passiert“?
Kimyan: Ich glaube, es ist teils, teils. Ich kann nie wirklich sagen, was der Ausgangspunkt eines Stücks ist. Manchmal ist es ein Rhythmus, der tagelang im Kopf herumschwirrt – kommt und geht. Manchmal ist es eine Melodie, die dasselbe tut.
Und manchmal ist es eine Thematik, zu der ich mich ausdrücken möchte. Wobei meine Ausdrucksweise, bevor sie verbal wird, immer eine bildnerische, filmische oder musikalische ist.
Und meistens passiert es einfach: Ich habe eine Idee und möchte sie so gut und so energiegeladen wie möglich festhalten. Dafür benutze ich Aufnahmegeräte, Instrumente, Mikrofone und einen Laptop.
Und wenn die Idee einmal da ist, dann ist es wieder ganz unterschiedlich: Manche Stücke brauchen drei Wochen, bis ich weiß, was sie sein sollen. Andere brauchen eineinhalb Jahre, weil sie diese Zeit einfach benötigen – ein Stehenlassen, Reifenlassen, Abstand gewinnen, sich wieder annähern, darüber nachdenken, vorsichtig hinspüren.
Und dann gibt es Stücke, die entstehen in zwei Stunden und sind fertig. Es ist also völlig unterschiedlich.
Also, es ist schon interessant: In der elektronischen Musik gibt es Leute, die sehr fokussiert und sehr geplant arbeiten und ewig an einzelnen Tönen und Klängen herumexperimentieren. Du dagegen hast jetzt viel vom „Passierenlassen“ gesprochen. Aber wenn ein Stück auch eineinhalb Jahre in der Entstehung dauern kann, bist du auf der anderen Seite dann doch ein Tüftler.
Kimyan: Sicher, schon auch. Ich würde das aber gar nicht so gegenüberstellen, weil ich glaube, dass es da Mischformen geben kann. Musikstücke zu schreiben erfordert ja auch Überlegung. Es ist nicht so, dass ich einfach etwas mache und dann plötzlich ein perfekt arrangiertes, super gemastertes Lied da ist, das alle begeistert. Da steckt schon viel Nachdenken dahinter, weil sich manche Dinge einfach nicht ausgehen.
Das kann zum Beispiel das Mixing betreffen: Vielleicht funktioniert es mixingtechnisch, aber arrangementtechnisch geht es sich nicht aus – oder umgekehrt. Und manchmal habe ich die Idee, die ich kommunizieren will, auch noch nicht so gut umgesetzt, wie ich es gern hätte oder wie ich zu diesem Zeitpunkt denke, dass sie vermittelt werden sollte. Vielleicht passen die Farben noch nicht ganz, oder alles ist eigentlich schon da, aber noch nicht gut arrangiert.
Damit am Ende genau das passiert, was du beschrieben hast – dass es sich komplex anfühlt, aber nicht verkopft –, braucht es manchmal einfach Zeit. Es ist eben auch ein Handwerk.
Aber grundsätzlich ist es kein Planen. Eigentlich plane ich kaum noch. Es ist eher ein Vorhaben und ein Umsetzen – nicht technisch gedacht, sondern eher kindlich, würde ich sagen.
Weil du jetzt auch schon ein-, zweimal den „kindlichen“ Zugang erwähnt hast: Ist „Coloria“ auch ein Stück weit eine Rückkehr zu deinen eigenen musikalischen Wurzeln – nicht so sehr im musikalischen Sinn, sondern eher in Bezug auf diesen spielerischen Umgang? Du bist ja Multiinstrumentalist und hast dir viele Instrumente schon in jungen Jahren selbst beigebracht. Da war der Zugang vermutlich auch ein sehr spielerischer.
Kimyan: Mit „kindlich“ verbinde ich spielerisch, ehrlich, unvoreingenommen und intuitiv – ich meine das im Sinne des Zugangs. Ich glaube, wir schaffen uns im Künstlerischen oft unsere eigenen Gefängnisse und sperren uns darin ein. Man sagt sich: Dieses oder jenes Stück war erfolgreich, also muss ich es kopieren. Das ist ein großer Fehler. Oder: Das war erfolgreich, also muss ich noch einen draufsetzen. Dieses „Müssen“ ist ein großer Fehler. Ich glaube, jede und jeder hat da seine eigenen Gefängnisse – und all das hatte bei diesem Album keinen Platz mehr, Gott sei Dank.
Stattdessen war es wirklich einfach nur ein Machen, ein Tun, ein Ausdrücken. Und ich denke, es ist genug Zeit vergangen, in der ich versucht habe, komplexe Klanglandschaften zu bauen und meinen Sound zu finden. Ob der nach außen hin eklektisch wirkt oder nicht, war mir nie wichtig. Mir ging es nie darum, wie es wirkt, sondern darum, ob ich das, was ich in mir höre, klanglich umsetzen kann. Das war sehr verkopft und stark vom Experimentieren geprägt.
Ich glaube aber, diese Phase ist auch wichtig: Man baut sich sein eigenes klangliches Werkzeugset auf, lernt, was man mag – und vor allem, was man nicht mag. Und ich habe das Gefühl, dass ich diesen Prozess inzwischen hinter mir habe.
Jetzt muss ich über das Material nicht mehr nachdenken. Ich muss über die Zutaten nicht mehr nachdenken, auch nicht über das Rezept – ich koche einfach.
Das ist es. Manchmal braucht es ein bisschen mehr Salz, manchmal ein bisschen weniger. Manchmal übersehe ich eine Zutat. Aber im Großen und Ganzen geht es nicht darum, alles richtig zu machen, sondern einfach zu kochen.
Das ist ein sehr schöner Vergleich – und der führt mich auch zu den musikalischen Einflüssen, zu den Zutaten. Die waren bei dir ja schon immer sehr breit gefächert. Auf „Coloria“ wirkt es aber so, als würdest du diesbezüglich noch einen Schritt weiter gehen. Wie gelingt es dir, mit dieser Vielzahl an Einflüssen umzugehen, ohne dass sie dich erschlagen?
Kimyan: Eine sehr gute Frage. Ich habe ja vorhin schon gemeint, dass über die Zeit viel passiert, wenn man sich intensiv mit Musik beschäftigt und selbst Musik macht. Man entdeckt viele Dinge, die man sehr mag – und es ist nicht immer wichtig, warum. Gleichzeitig entdeckt man aber auch vieles, das man nicht mag, was ich immer schon sehr wichtig fand und finde. Das hat mir geholfen herauszufinden, wo meine eigenen Vorlieben liegen, also in welchen Bereichen oder Genres ich mich zuhause fühle.
Sagen wir es so: Ich arbeite grundsätzlich mit Sounds, Timbres und Instrumentierungen, die ich mag – und lasse die anderen einfach weg. Mein Zugang war bisher, mir das über Sounddesign, Sampling und Field Recordings zu erschließen, aber natürlich auch über das Einspielen und Üben der Instrumente, die ich spielen kann.
Dadurch greife ich letztlich nur auf die Elemente zurück, die mir entsprechen – und die fügen sich dann zu einem neuen, größeren Ganzen zusammen. Das würde ich als meinen Spielplatz oder meine Soundpalette bezeichnen, wie auch immer man es nennen möchte.
Und innerhalb dieses Rahmens bewege ich mich. Da ist für mich ganz intuitiv klar, was Platz hat – und was nicht.
Bei dem Stück „Wait“ zum Beispiel: Das Instrument, das ich am Anfang verwende, ist eine seltsame Mischung aus digitalen und analogen Elementen – im Grunde ein Instrument, das es so gar nicht wirklich gibt. Es erinnert ein bisschen an eine Tabla oder auch an ein Hang, nur eben kombiniert.
Und dann war da diese Melodie, die innerhalb von zwei oder drei Minuten entstanden ist, während ich eigentlich an einem ganz anderen Projekt gearbeitet habe – so nebenbei beim Jammen. Aus dieser Melodie ist schließlich das ganze Stück entstanden. Und ich bin mir gar nicht sicher, ob das andere Stück, an dem ich ursprünglich gearbeitet habe, es überhaupt auf das Album geschafft hat.
So kann es eben passieren. Die Melodie ist letztlich zum Herzstück, zum Kern des Tracks geworden. Und für mich hängt daran auch, wie ich die Atmosphäre gestalte: Wenn ich in diesem Stück Ruhe oder Stille vermitteln möchte, dann können die Drums keine klassischen „Funky Drummer“-Breaks sein. Sie müssen mit der Melodie kommunizieren.
Wenn ich möchte, dass es stiller wird, dann reduziere ich es entsprechend. Und wenn ich will, dass sich das Ganze erhebt, zu schweben beginnt und sich vom Boden löst, dann denke ich plötzlich in orchestralen Dimensionen – warum also nicht eine kurze Filmmusiksequenz schreiben?
Das sind alles Möglichkeiten, die man nutzen kann – also warum nicht? Wenn man eine Überzeugung oder ein Gespür dafür hat oder es einfach ausprobieren möchte – wer sagt, dass man es nicht tun darf?
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Eine Entscheidung, die ich auch sehr interessant finde, ist, dass du für dich offengelassen hast, in welchen Stücken du deine Stimme einsetzt, in welchen du Stimmensamples verwendest und welche Stücke rein instrumental bleiben. Was ist für dich der ausschlaggebende Punkt, der diese Entscheidung bestimmt?
Kimyan: Das ist auch eine gute Frage. Ich glaube, bei manchen Liedern war es so: Ich habe sie geschrieben, dann ist eine Zeit lang nichts passiert, und mit ein paar Änderungen – zum Beispiel im Tempo – kamen plötzlich Worte dazu. Dann ist es einfach Songwriting. Ich habe es geschrieben, gesungen, also aufgenommen, und es hat sich irgendwann gezeigt, was das Stück werden soll und ob es so passt. Vor allem, weil es das erste Mal war, dass ich als Kimyan Lied-Vocals singe.
Bei manchen instrumentalen Stücken des Albums fiel mir während des Prozesses auf, dass etwas Menschliches fehlt. Oft reichen dann einzelne Worte. Das fand ich immer schon interessant: Manchmal genügen auch einzelne Worte, und durch Sampling kann man die Geschichte trotzdem neu erzählen oder vermitteln – man muss nicht überall singen. Manche Stücke sind, wie gesagt, einfach auf Songwriting-Ebene so entstanden.
Du selbst hast ja mit „Coloria“ auch einen visuellen Akzent gesetzt. Ich habe eingangs erwähnt, dass ich die vorherigen Veröffentlichungen von dir nicht so warm im Klang empfunden habe wie das neue Album. Auch grafisch hast du dich früher eher an kühleren Farben orientiert. Der Name „Coloria“ gibt hier ja schon eine Richtung vor – und das knallorange Cover passt perfekt zur Musik: warm im Klang und bunt in den Klängen. Wie ist diese Idee entstanden?
Kimyan: Den Namen des Albums hatte ich schon lange, bevor ich angefangen habe, es zu schreiben. Ich habe nach einem Wort gesucht, das Farbe ausdrücken kann. Wie ich eingangs gesagt habe, markiert dieses Album auch einen Schnitt zu allem, was ich davor gemacht habe. Ich kann gar nicht genau sagen, wann beim Komponieren der Punkt kam, an dem ein Teil der Musik wirklich bunter wurde. Aber ich glaube, weil generell Farbe in mein Leben Einzug gehalten hat, spiegelt der Output das wider. Wenn man dann ein paar Tracks hat, ein oder zwei weitere entstehen und man spürt, in welche Richtung es geht, dann entwickelt sich das Ganze wieder organisch.
Vielen Dank für das Interview.
Michael Ternai
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Kimyan live
25.3.2026, Wiener Konzerthaus, „Coloria“ Albumrelease Show
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