
Ein kleines Jubiläum feiert in diesem Jahr das Höfefest in St. Pölten. Die Veranstaltung erlebt in diesem Jahr seine fünfzehnte Auflage und bietet dem Anlass entsprechend ein Programm, das sich mehr als sehen lassen kann. Auch heuer werden wieder tausende BesucherInnen in der St. Pöltner Innenstadt und in den Höfen der Häuser erwartet. Los geht es am 5. September.
Alljährlich verwandelt sich die Innenstadt von St. Pölten in eine einzige große “Kunstlandschaft”. Geboten wird nahezu alles, was die Herzen der Kunstinteressierten begehren. Das Publikum bekommt ein ungemein abwechslungsreiches und ein auf höchstem Niveau angesiedeltes Programm präsentiert, welches nahezu alle Kunstsparten abdeckt. Da wird musiziert, Theater gespielt und gelesen. Namhafte KünstlerInnen werden genauso zugegen sein, wie der eine oder andere Geheimtipp. Wenn schon ein Jubiläum, dann soll dieses auch gebührend gefeiert werden.
Ihren Beitrag zum Gelingen des Höfefests leisten unter anderem Peter Rosmanith, ein Meister von Schlag- und Klanginstrumenten aller Art, und Gitarristin Michaela Liebermann, die einmal mehr ihr gemeinsames Projekt “schneesand” zur Aufführung bringen werden. Ebenfalls auf der Bühne Platz nehmen wird der junge Songwriter Martin Klein, der mit seinem im vergangenen Jahr erschienenen Debüt-Album “Songs for my piano” in der heimischen Musikszene für Aufsehen gesorgt hat. Vor allem von der Bühne aus entfaltet Kleins Musik fesselnde Intensität. Auch die Show”improvokal” von den beiden Konservatorium Wien-Absolventen Rainer Bräuer und Richard dürfte mehr als interessant werden, wird sich doch beim Höfefest erstmals aufgeführt. Die Musik des Duos steht ganz im Zeichen der Improvisation. Unterstützt werden die beiden Musiker von Georg Wandl und Christoph Richter.
Einer der ganz großen musikalischen Höhepunkte ist das gemeinsame Konzert von Ernst Molden und Walther Soyka. Ernst Molden zählt ohne Zweifel zu den führenden Vertretern der heimischen Liedermacherszene. Der auch mit dem Österreichischen Förderungspreis für Literatur ausgezeichnete Künstler ist zudem auch einer der produktivsten Musiker des Landes, veröffentlichte er in seiner Karriere inzwischen doch über ein halbes Dutzend Alben mit eigenen Songs. Mit seinem aktuellen Werk “Ohne Di” beweist Molden einmal mehr, zu welch großen Taten er fähig ist. Mit Walther Soyka hat der Liedermacher bereits zahlreiche Konzerte gemeinsam absolviert. Der 1965 in Wien geborene Musiker zählt längst zu einem fixen und nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil der heutigen Wienerliedszene. Seit über zwanzig Jahren bespielt er heimische und internationale Bühnen mit seiner chromatischen Wiener Knopfharmonika und weiß das Publikum immer wieder aufs Neue zu begeistern.(mt)
