Grooveheadz im Ost-Klub

Ein Highlight unter den Neuentdeckungen des vergangenen Jahres ist ohne Zweifel die Weltmusik-Formation Grooveheadz. Innerhalb der vergangenen 18 Monate schaffte es die außergewöhnliche Balkan-Funk-Rock Formation vom angesagten Wiener Geheimtipp zur Crossover Kulttruppe aufzusteigen. Ihr wilder Mix aus Jazz, Funk, Klezmer und Balkan bringt fast jeden Konzertsaal zum Kochen. Am 16. Jänner gibt das talentierte Quintett im Wiener Ost-Klub einmal mehr eine Kostprobe seines Könnens.

Sie zählten zu den Neuentdeckungen des vergangenen Jahres. Grooveheadz, das sind die sechs MusikerInnen Jelena Krstic (Vocals), Milosh Milojevic (Klarinette), Daniel Weber (Saxophon), Vladimir Kostadinovic (Drums), Alekz Oxygen (Guitar), Benjamin Angerer (Bass). Trotz der noch jungen Karriere, ist es ihnen innerhalb kürzester Zeit gelungen sich in der Wiener Weltmusikszene einen Namen zu machen. Musikalisch kennt das Sextett keine Grenzen und ist daher auch nur schwer in eine bestimmte Kategorie einzuordnen. Mit dem selbst auferlegten Anspruch etwas Neues zu machen, wird nahezu alles, was nur im Entferntesten tanzbar erscheint, in einen Topf geworfen.

Der musikalische Fundus aus dem sich das Sextett dabei bedient, ist breit gefächert und besticht durch eine ausgeprägte Offenheit gegenüber unterschiedlichsten Genres. So spannt sich der musikalische Bogen von Jazz über Funk, Klezmer und Break Beat bis hin zu serbischer Folk Musik. Gesungen wird in Altrussisch, Serbisch, Roma und Englisch, was aber nur nebenbei erwähnt werden soll.Es ist aber auch diese ungemeine Spielfreude der MusikerInnen, die bei fast jedem Ton zu verspüren ist und geradezu ansteckend wirkt. Vor allem auf der Bühne entfaltet die Musik ihre ganze Energie. Die Grooveheadz machen Laune, bringen das Herz zum Tanzen und die Seele zum Swingen. Wer die Truppe bereits einmal live gesehen hat weiß, dass sie keine allzu lange Anlaufzeit braucht, um warm zu werden. Einem mitreißenden Konzertabend liegt also nichts im Wege. Es darf getanzt werden!(mt)

 

Link:
Grooveheadz (myspace)