
Nach dem überaus erfolgreichen Start im vergangenen Jahr erlebt das FM5 Burgfestival im oberösterreichischen Bad Kreuzen kommendes Wochenende, am 19. September, seine zweite Auflage. Und wie schon bei der Premiere wartet auch heuer ein erstklassiges Programm auf die BesucherInnen. Unter anderem mit dabei sind die heimischen Top-Acts Texta und Petsch Moser.
Die Leute von FM5 wissen wie man Parties schmeißt. Schon im vergangenen Jahr stellten sie unter Beweis, dass es keiner großen Mittel bedarf, ein mit Top-Acts gespicktes Programm auf die Beine zu stellen. Alles was man braucht ist eine Location und den guten Willen aller. Nun, mit der Burg Bad Kreuzen steht den Veranstaltern ein wunderbar atmosphärischer Spielort zur Verfügung, der von BesucherInnen wie auch von den MusikerInnen ins Herz geschlossen wurde. Das Burgfestival bietet vor allem jungen regionalen Nachwuchsbands die Möglichkeit, sich erstmals in einem größeren Rahmen zu präsentieren. Heuer zum ersten Mal im Rampenlicht stehen We Need Head, Force of Habit (inklusive neuem Album im Gepäck) und A Pandabear Nightmare. Ebenso nicht fehlen dürfen natürlich die bereits bekannteren Lokalmatadoren Dreaded Downfall.
Mit Petsch Moser und Texta schlüpfen zwei Bands in die Rolle der Headliner, die bereits zu zahlreichen Anlässen ihre Bühnenqualitäten unter Beweis gestellt haben. Kaum ein anderer Act hat die heimische Hip Hop so sehr mitgeprägt, wie es die Linzer Formation Texta getan hat. Obwohl schon etliche Jahre auf dem Buckel, von ihrer Energie und Originalität hat die fünfköpfige Truppe nichts eingebüßt. Die Band versuchte durchwegs mit intelligenten und tiefgründigeren Texten zu punkten, was sie auch von anderen Combos unterschieden hat. Petsch Moser aus Wien haben sich durch ihre unzähligen Konzerte zu einer der gefragtesten Livebands des Landes entwickelt. Anfangs noch stark im Indierock angesiedelt, hat das Quartett im Laufe der Zeit seinen Stil immer mehr verfeinert. Zwar bilden laute Gitarren immer noch die Basis, doch durch den vermehrten Einsatz von Piano, Glockenspiel, Pedal Steel Gitarren und Bläsern erweiterte die Band ihr musikalisches Spektrum.
Insgesamt darf sich das Publikum also auch heuer einiges erwarten. Die Wünsche der Fans dürften bei so einem Line Up auf jeden Fall befriedigt sein. Bleibt also nur noch, auf gutes Wetter zu hoffen und viel Spaß zu Wünschen. (mt)
