
Alle Performances passieren natürlich unter einem ausgeklügelten Überthema, das sich passend zu dem Ende des Maya-Kalenders mit der Apokalypse als Sinnbild für Veränderungen im großen Rahmen. Vor allem die Filme und Diskurse drehen sich um die Frage, ob sich eine Gesellschaft selber komplett verändern kann, oder ob es eine von außen einwirkende Kraft braucht, die einen Wandel bringt.
Im Musik- und Kunstprogramm muss die Apokalypse nicht als veränderndes Element dienen. Die MusikerInnen und KünstlerInnen nehmen ihr Schicksal selber in die Hand und versuchen in ihren Werken den Wandel der Zeit präzise festzuhalten. Abseits des Mainstreams versammeln sich hier auch einige österreichische Acts, die sich schon länger in der Szene des improvisierten Komponierens bewegen. Darunter sind Burkhard Stangl, der unter anderem für das Klangforum Wien komponierte, Christian Steinbacher, bekannt für seine „Sprechauftritte“ und Schriftsteller Bodo Hell die eher literarisch angehauchten Performer. Musikalische Experimente werden unter anderem Ritornell aus Linz, Computermusikerin Veronika Mayer und der DJ M.A.R.S. wagen.
Neben dem bewährten Programm wird heuer zum ersten Mal der Elevate Award vergeben. Er ist eine Auszeichnung für Menschen, Institutionen und Projekte, die sich nachhaltig für die Gesellschaft engagieren. So sorgt das Elevate nicht nur für fünf Tage Unterhaltung, sondern belohnt positives Schaffen und bietet all jenen eine Bühne, die wirklich etwas zu sagen haben.
Anne-Marie Darok
Foto: Jasmin Schuller/ Elevate Festival
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Elevate Festival