
Obwohl es Mitte dieser Woche um das Donauinselfest aufgrund des Dauerregens nicht wirklich gut ausgesehen hatte, startet Österreichs größtes Freiluftfestival wie geplant am 26. Juni. Wäre auch schade gewesen, hätte man die Veranstaltung heuer ausfallen lassen müssen, finden sich im diesjährigen Programm eine Vielzahl musikalischer Leckerbissen, die es sich zu sehen auf jeden Fall lohnt.
Wie jedes Jahr verwandelt sich die Wiener Donauinsel auch heuer drei Tage lang wieder einmal zum größten Festivalgelände Europas. Und wie gewohnt geben sich auch dieses Mal die Stars die sprichwörtliche Klinke in die Hand und das auf allen Bühnen. Ein Blick auf das Programm verrät, dass wirklich für jeden etwas dabei sein müsste. Rock, Pop, Jazz, Elektronik oder Weltmusik – die Stilvielfalt in diesem Jahr scheint so breit wie nie zuvor. Die Vielzahl internationaler und heimischer Acts, die zu sehen sein werden ist eines Festivals internationalen Formats würdig. Razorlight und Snow Patrol zählen zu den ganz großen Bands der Gegenwart. Bei Fans alternativer Klänge wird das Herz wohl bei den Melvins, den Sternen und The Notwist vor Freude übergehen. Partymachen heißt es bei Scooter. Und natürlich darf auch Österreichs Popstern Christina Stürmer nicht fehlen.
Aber auch abseits der großen Namen hat das Donauinselfest einiges zu bieten. Alleine die Phalanx heimischer Acts kann sich mehr als sehen lassen. Fast scheint es so, als würde sich die gesamt österreichische Musikszene die Ehre geben. So werden Parov Stelar, die Sofa Surfers, Iris Camaa, Clara Luzia, Velojet, Russkaja, Ja Panik, Naked Lunch, Agnes Milewski, Rooga, !Tanz Baby, Killed By 9Volt Batteries uvm. unter Beweis stellen, dass es hierzulande mehr als Falco gibt und Musik aus Österreich durchwegs auch internationales Format aufweist.
Das Publikum kann sich also durchaus auf einiges gefasst machen. Bleibt zu hoffen, dass das Wetter hält und ordentlich abgefeiert werden kann.(mt)

Donauinselfest