SODL macht, was sich richtig anfühlt. Ob rohe 90s-Texturen, impulsives Songwriting oder die Entscheidung, eine Geige in ihre Musik einzubinden – ihre Musik entsteht organisch, ohne große Kalkulation. Die junge Musikerin hat sich in den letzten Jahren mit ihrer unprätentiösen Art und eindringlichen Live-Performances einen Namen gemacht und wurde dafür 2025 mit dem FM4 Award bei den Amadeus Awards ausgezeichnet. Am 14. März erscheint nun ihr Debütalbum „Sheepman“ bei Spoon, eine Sammlung von Songs, die sich wie eine Momentaufnahme ihrer letzten Jahre anfühlen. Im Gespräch mit Ania Gleich erzählt SODL aka ANJA SODNIKAR von ihren künstlerischen Startlöchern, musikalischen Brüchen und warum sie sich manchmal lieber als „vages Konzept“ sieht.
Soll man dein Album als Geschichte lesen oder als Sammlung von Songs?
Sodl: Es ist auf jeden Fall kein Konzeptalbum. Aber es ist schön, wenn jemand eine Geschichte darin findet. Ich habe mich nicht bewusst hingesetzt, um eine Geschichte zu erzählen – es ist eher eine Sammlung. Aber wenn es trotzdem als Story funktioniert, freut mich das natürlich!
Vor allem der Outro-Track hat mich überrascht! Es fühlt sich an, als würdest du eine Tür zu etwas Neuem aufmachen – vielleicht zu einem anderen Sound oder einem neuen Album. Wie siehst du das?
Sodl: Das freut mich! Das Outro ist tatsächlich zufällig entstanden. Wir wollten eigentlich nur Feedback-Sounds für „I am A Woman“ aufnehmen. Dafür haben wir verschiedene Geräusche aufgenommen, aber wir wussten zuerst nicht genau, wie das geht. Dann haben meine Freund:innen mir gezeigt, dass man einfach alles aufdrehen, auf die Gitarre schlagen und sie nah an den Verstärker halten muss. Wir hatten dann eigentlich schon einen guten Take, aber ich wollte unbedingt noch weitermachen. So habe ich gemerkt, dass, wenn ich die Gitarre bewege, plötzlich total arge Sounds entstehen. Das hat mir gefallen! Und so habe ich dann in die Pickups meiner Gitarre reingeschrien – das ist der Schrei, den man am Ende hört – der geht direkt durch die Gitarre.

Welche Emotion hat dich in den letzten Jahren beim Songwriting begleitet?
Sodl: Ich schreibe über alles Mögliche, mein ganzes Leben steckt in den Songs. Deshalb gibt es nicht nur eine einzige Emotion. Aber eine Erfahrung, die ich oft mache, ist, dass ich auf der Gitarre spiele und dann plötzlich ein neues Gefühl entdecke. Das ist eher ein Dialog mit der Gitarre – sie gibt mir ein Gefühl, das ich erkunden möchte.
Wann hast du angefangen, Gitarre zu spielen?
Sodl: Erst mit fünfzehn! Ich habe mir mit fünfzehn selbst Gitarre und Singen beigebracht – also eigentlich ziemlich spät.
Das ist ja noch gar nicht so lange her!
Sodl: Ja, sechs Jahre.
Und dann hast du direkt eine EP veröffentlicht?
Sodl: Ich lache nur, weil ich mir denke: Damals habe ich gerade mal zwei Jahre Gitarre gespielt! Es ist lustig, das im Nachhinein zu sehen – auch, wie sich meine Stimme verändert hat. Wenn ich alte Interviews höre, klinge ich komplett anders.
Wie bist du also von „Ich habe angefangen, Gitarre zu spielen“ zu „Ich gewinne den FM4 Award 2025“ gekommen?
Sodl: Ich habe als Kind Akkordeon gespielt, Musik war also immer ein Teil meines Lebens. Dann habe ich mit der Gitarre angefangen – ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht genau, warum. Wobei: Mein Bassist und ich sind schon sehr lange befreundet, und er ist ein unglaublich guter Gitarrist.
Hat er dich beeinflusst?
Sodl: Ja, total. Er hat oft am See Gitarre gespielt, und das fand ich cool. Ich mochte es, dass man das Instrument so leicht mitnehmen kann. Und Jimi Hendrix hat mir auch immer gefallen. Also habe ich einfach angefangen.
„ALS ICH NACH WIEN GEKOMMEN BIN, MUSSTE ICH WIEDER VON UNTEN ANFANGEN“
Und dann hast du direkt eigene Songs geschrieben?
Sodl: Ja! Ich glaube, ich war zu ungeduldig, um Cover zu lernen. Irgendwann habe ich dann den Mut gefunden, meine Songs meiner Mama und meinen Freund:innen zu zeigen – und die haben mich total ermutigt. Ich war schon immer in einem Freundeskreis mit vielen Musiker:innen. Dort hatte ich auch eine Freundin, die Schlagzeug gespielt hat, und meinen Bassisten – und plötzlich war ich in einer Band! Wir haben uns dann selbst Konzerte organisiert. Aber eigentlich hat alles so richtig mit dem FM4 Open Mic angefangen … kennst du die Geschichte?
Die kenne ich nicht!
Sodl: FM4 hat ein Open Mic für den Schalttag 2020 ausgeschrieben. Meine Schwester hat mir das geschickt und gesagt: „Schick doch mal einen Song von dir!“ Ich hatte davor noch überhaupt nicht öffentlich Musik gemacht, nur für mich selbst. So wurde ich dann eingeladen, habe live einen Song eingespielt – das war extrem aufregend! Dort hat mich dann Martin Blumenau entdeckt, der mich in seine Sendung eingeladen und mein Lied als Schlusslied genommen hat. Das war ein riesiger Support! Dadurch habe ich begonnen, Konzerte zu spielen, und gemerkt: Okay, es interessieren sich Leute für meine Musik. Aber als ich nach Wien gekommen bin, musste ich wieder von unten anfangen. Irgendwann habe ich dann aber meinen Schlagzeuger kennengelernt, weil ich in Wien keinen mehr hatte. Und das war der Startschuss dann, größere Sachen zu spielen. So ist dann mein Bassist wieder dazugekommen und schließlich meine Geigerin.
Wie kam die Entscheidung zustande, eine Geige in deine Musik einzubinden? Das ist ja nicht gerade die Standardbesetzung für eine Band.
Sodl: Die Geige ist tatsächlich ganz zufällig dazugekommen. Ich bin in Wien ins Studentenheim gezogen, und meine Geigerin und ich haben dort in der gleichen Wohnung gewohnt. Und obwohl wir lange zusammengewohnt haben, haben wir erst mal gar keine Musik zusammen gemacht. Irgendwann saßen wir dann aber einfach mal zusammen am Abend zu Hause und dachten uns: „Lass uns doch mal zusammen spielen.“ So ist es dann passiert. Also, wenn Paulina stattdessen Trompete gespielt hätte, hätte ich jetzt vermutlich eine Trompete in der Band.
Lass uns über das Album sprechen – der Titel „Sheepman“ ist spannend. Was steckt dahinter?
Sodl: Ich habe mir irrsinnig schwer getan, einen Titel auszuwählen. Ich finde, kein einzelner Song kann für das ganze Album stehen. Manche sind sich ähnlich – „Fuchsia“ und „The Great Patterned Woodpecker“ haben zum Beispiel ähnliche Vibes –, aber insgesamt ist das Album ziemlich unterschiedlich. Ich wollte eine konkrete Figur als Titel, also kamen entweder Woodpecker oder Sheepman in Frage. Am Ende habe ich mich für Sheepman entschieden.
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Warum? Hat der Titel eine tiefere Bedeutung für das Album?
Sodl: Eigentlich nicht. Es ist nicht so, dass Sheepman perfekt für alles steht – ich wollte einfach eine Figur, die das Album trägt. Es ist wirklich nicht spektakulär. „Sheepman” hat innerhalb des Songs natürlich eine Bedeutung, aber für das Album? Er ist einfach der Titel.
Wie kam es dazu, dass du den FM4 Award 2025 gewonnen hast?
Sodl: Wir haben einige Zeit so viel live gespielt, wie es nur ging. Mein Bassist hat dann einen Tontechnik-Kurs gemacht und ein anderer Freund sogar Tontechnik studiert. Und an einem lauen Winterabend beim Punschstand bin ich zu meinem Bassisten gegangen und habe gesagt: „Du, wir nehmen jetzt ein Album auf. Wir brauchen das.“
Und dann habt ihr es einfach gemacht?
Sodl: Ja, genau! Aber wir hatten eigentlich keine Ahnung, wie das geht. Es hat ewig gedauert, war ziemlich kompliziert und wir haben viele Fehler gemacht. Wir haben das Album in zwei Teilen aufgenommen, hatten dann ein paar Songs – und ich dachte mir: Dieses ganze Independent-Ding tu ich mir nicht an.
Independent im Sinne von: Release?
Sodl: Genau.
Und dann?
Sodl: Dann hatten plötzlich sehr viele Label Interesse und wir haben parallel immer größere Sachen gespielt. Irgendwann habe ich dann „I am A Woman“ veröffentlicht. Und irgendwie wurde es Schritt für Schritt immer ein bisschen größer.
FM4 war ja von Anfang an dabei, oder?
Sodl: Ja, genau! Vor fünf Jahren habe ich bei diesem Open Mic angefangen und irgendwann war ich dann für die FM4 Top 20 nominiert. Ich dachte mir: Okay, ich bin eine der Kleinsten hier – mal schauen, was passiert. Als die Liste mit den Nominierten dann veröffentlicht wurde, war ich erstmal komplett desillusioniert.
Und dann hast du es trotzdem geschafft!
Sodl: Ja, total verrückt!
Das wird ja nur durch Votes bestimmt, oder?
Sodl: Genau! Die Sodl-Fanbase hat einfach geliefert.
Wer ist denn die Sodl-Fanbase?
Sodl: Meistens, wenn ich Personen aus meiner Fanbase treffe, dann sind es sehr nette Menschen!
Das ist eine schöne Aussage!
Sodl: Ja, weil es sind Leute, die sich für Kunst interessieren und eine gewisse Sensibilität haben. Manche wissen vielleicht gar nicht genau, worum es in meiner Musik geht, aber sie mögen einfach den Sound. Ich genieße diese Begegnungen eigentlich immer.
„ICH HAB EINE GROßE AVERSION GEGEN PATHETISCHE TEXTE“
Ich bin ein großer Textfan – ich höre zuerst immer auf die Lyrics, während andere eher auf die Melodie achten. Wie ist das bei dir?
Sodl: Ich habe eine große Aversion gegen pathetische Texte – das finde ich einfach nicht schön zum Anhören. Klar, es gibt Musik, bei der mir der Text egal ist, wenn der Vibe einfach passt oder wenn der Text auf eine lustige Art trashig ist. Aber sonst bin ich oft genervt, wenn etwas zu dramatisch oder bedeutungsschwer geschrieben ist. Ich habe da auch einen ziemlich hohen Anspruch an mich selbst, den ich kaum erfüllen kann. Ich muss mich manchmal daran erinnern, dass es nur ein Lied ist – ich muss jetzt nicht die Bibel schreiben.
Gibt es Künstler:innen, die dich textlich besonders inspirieren?
Sodl: Ja, ich bin zum Beispiel großer Adrianne-Lenker-Fan. Ihre Texte sind unglaublich schön. Ich finde es das beste Gefühl, wenn man etwas in Worte fasst, das man so noch nie geschrieben oder gelesen hat – und sich dann denkt: Ja, genau, das stimmt irgendwie.
Sammelst du Versatzstücke für Texte oder hast du ein Notizbuch mit Themen? Oder passiert das eher intuitiv?
Sodl: Das passiert immer impulsiv und intuitiv. Manchmal kommt der Text gemeinsam mit der Musik, manchmal nicht. Es ist jedes Mal unterschiedlich.

Du hast gerade Adrianne Lenker erwähnt – gibt es weitere Einflüsse, die wichtig für deine Arbeit sind?
Sodl: Also musikalisch ist das Album schon stark von den 90ern beeinflusst. Das liegt aber vor allem daran, dass ich rohe Musik mag. Ich war früher auch sehr von den 60ern beeinflusst, aber das ist einfach ein völlig anderer Sound. Deswegen glaube ich, dass es mir eher um die Textur der Musik geht – und die der 90er gefällt mir besonders. Allerdings wurde ich sicher auch von Indie-Rock-Frauen geprägt, also Phoebe Bridgers, Courtney Barnett, und Alice Phoebe Lou – wobei letztere eher ruhigere Musik macht.
Abseits von Musik – gibt es andere Dinge, die deine Arbeit beeinflussen?
Sodl: Ja, definitiv die Natur.
Das hätte ich jetzt auch vermutet – allein schon wegen deiner Musikvideos.
Sodl: Ja, genau! Aber es klingt immer so banal und leer, wenn ich sage: „Die Natur beeinflusst mich.“
Ja, weil es dann oft so esoterisch klingt?
Sodl: Kennst du Haley Heynderickx? Ihr Album verarbeitet diese ganzen Natureinflüsse total schön. Das ist genau die Art von Bezug, den ich meine.
In deinem Musikvideo gibt es einen starken Bruch – einerseits die Natur, andererseits du mit deiner E-Gitarre. War das bewusst so inszeniert?
Sodl: Ich arbeite generell gerne mit Brüchen und Gegensätzen. Ich bin aber immer wieder überrascht, wie stark das wahrgenommen wird. Für mich ist das einfach: Das passt jetzt. Und dann sagen alle: Boah, die Brüche!
Die Leute wollen halt immer über irgendwas schreiben.
Sodl: Ja, eh! Ich verstehe es, aber mir wäre das gar nicht so bewusst aufgefallen. Aber es stimmt schon – Gegensätze sind oft da. Ich glaube, ich müsste einen Teil von mir stummschalten, wenn ich diese ganzen verschiedenen Facetten nicht zulassen würde.
„WIR SIND JA ALLE TEIL EINES ENERGIEFELDES”
Es gibt jetzt diesen starken Trend, dass sich niemand mehr einem Genre anbiedern will. Aber letztendlich passiert es ja trotzdem.
Sodl: Genau! Ich mag keine Schubladen, aber am Ende landet man doch in irgendeiner. Weil es das Gefühl gibt, dass schon alles gemacht wurde?
Muss man überhaupt immer so tun, als wäre alles immer so neu? Wie siehst du das als junge Künstlerin?
Sodl: Das klingt jetzt wieder esoterisch, aber: Wir sind ja alle Teil eines Energiefeldes. Deswegen finde ich das Argument irgendwie blöd: Mach mal etwas, das noch nicht da war!
Ja, nichts kommt aus dem Nichts.
Sodl: Genau! Und was ist so schlimm daran, etwas zu machen, das es schon gibt? Alles wird verarbeitet – wenn man selbst etwas verarbeitet, dann ist das auch irgendwie kollektiv.
Bleibst du bei dem 90s-Grunge-Sound, oder wird sich das Projekt in eine andere Richtung entwickeln?
Sodl: Ich habe natürlich auch andere Einflüsse, die nicht auf diesem Album sind, weil sie nicht dazu gepasst haben.
Klar, man muss ja einen Sound für ein Album festlegen.
Sodl: Genau. Ich habe viele Songs geschrieben, ohne zu wissen, dass daraus ein Album wird. Es gibt einige Stücke, die ganz anders klingen – die habe ich bewusst weggelassen, weil sie nicht ins Gesamtbild gepasst hätten. Vielleicht tauchen sie später nochmal auf, aber ich sehe mich nicht als Projekt mit einem fixen Stil. Ich mache einfach, was sich richtig anfühlt. Ich kann wirklich nicht prophezeien, was als Nächstes kommt.
Du gehst bald auf Tour – wie ist es zur Tour gekommen, wie sie jetzt ist?
Sodl: Ich bin ja bei Spoon. Und wir haben dann überlegt: Wo wollen wir hin? Was geht sich aus? Wir haben dann relativ schnell gesagt, dass Norddeutschland zu weit weg ist. Nürnberg ist eh schon eine Strecke. Mein Schlagzeuger wollte ja unbedingt nach Berlin …
Und du?
Sodl: Mein Ziel war es, eine schöne Tour zu machen – eine, die uns nicht überfordert. Ich bin kein risikofreudiger Mensch. Ich wollte nicht, dass wir nach der Tour komplett fertig sind und uns denken: Boah, was haben wir uns da angetan? Es sollte eine entspannte Tour werden, vier Tage, einfach mal reinschnuppern. Dann kann man beim nächsten Mal schauen, was man verbessern kann. Ich bin da nicht größenwahnsinnig. Das ist ja auch meine erste Headliner-Tour.
Auf welches Konzert freust du dich am meisten?
Sodl: Auf die Album-Release-Show am 13. März! Das ist natürlich etwas Besonderes – vor allem in Wien, wo meine Familie und Freund:innen dabei sind. Aber ich bin auf alles gespannt, vor allem auf die Deutschlandkonzerte. Ich frage mich einfach: Wer hört das da eigentlich? Wer kennt mich dort?
Noch eine andere Frage: Was machst du eigentlich parallel zur Musik? Oder möchtest du das eher nicht sagen?
Sodl: Ich gebe viel Persönliches in meiner Musik preis und möchte nahbar sein – aber darüber hinaus bleibe ich gern ein vages Konzept.
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Gerade als Frau wird man in Interviews oft viel persönlicher ausgefragt als männliche Künstler.
Sodl: Ich habe auch oft das Gefühl, dass besonders viel über meine Familie gefragt wird. Manche fragen mich sogar, wo genau mein Papa arbeitet. Da denke ich dann schon: Werden das männlichen Künstler gefragt?
Eher nicht.
Sodl: Wahrscheinlich nicht. Außerdem: Klar, Kindheit kann relevant sein, aber junge Frauen werden oft ganz anders behandelt als ihre männlichen Kollegen. Ich wurde zu meinem Song „Mama“ einmal gefragt, ob ich eine abwesende Mutter hätte. Was ist, wenn du damit wirklich ein Trauma hättest? Das war so persönlich. Da musste ich auch kurz schalten und mich daran erinnern, dass ich gerade mit der Presse rede!
Ein Gegenargument ist Social Media – weil Künstler:innen dort ihre eigene Geschichte erzählen können, ohne dass sie durch Journalist:innen gefiltert werden. Wie siehst du das?
Sodl: Es ist schon cool, den direkten Kontakt zu haben. Aber ich würde mir manchmal wünschen, das nicht machen zu müssen.
Das höre ich oft.
Sodl: Es ist einfach viel Arbeit. Man sitzt ewig daran – und dann sehen es drei Leute.
Und die Likes sagen ja auch nichts darüber aus, ob jemand wirklich zur Show kommt.
Sodl: Genau! Aber trotzdem ist es wichtig. Ohne Social Media kennt dich einfach niemand.
Gibt es einen Aspekt, der dir noch besonders wichtig wäre, zu erwähnen?
Sodl: Vielleicht, dass das Album komplett von Menschen gespielt wurde – keine KI-Stimmen, nichts Generiertes. Und ich finde, das hört man! Ansonsten hast du das Ganze sehr gut umzeichnet.
Dann danke ich dir für das Gespräch.
Sodl: War echt schön – Danke dir!
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Ania Gleich
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