Vor genau 15 Jahren schlossen sich die Grazer Jazzveranstalter zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen, die unter dem Namen Jazzkartell Graz schnell in ganz Österreich bekannt und berüchtigt wurde. Seit fünf Jahren firmiert die Plattform nun schon unter der schlichten Bezeichnung grazjazz.
An den hehren Absichten wie Terminkoordination, effizientes Marketing, Erschließung neuer Sponsorquellen, gescheite Homepage und allgemeine Sinnstiftung hat sich bis heute freilich nichts geändert. Vor allem die einmal jährlich stattfindende gemeinsame Großoffensive wurde über all die Jahre zum Aushängeschild von grazjazz.
Denn was mit dem Grazer Jazz Club Festival im Jahr 2000 gestartet wurde, dann zur Langen Grazer Jazznacht mutierte und nun auch schon wieder seit fünf Jahren als grazjazznacht firmiert, ist ein österreichweit einzigartiges Jazzformat (wie man heute so sagt). Mit repräsentativen Beiträgen der Grazer Jazzclubs bzw. Jazzveranstalter ruft grazjazz heuer also am 18. Oktober wieder zu diesem Gipfeltreffen des guten Geschmacks.
Die nächtliche Prozession durch die Grazer Jazzclubs beginnt diesmal schon um 19:30 im Stockwerk und endet wohl weit nach Mitternacht im Uni-Café Wallzentrum.
GamsbART, die Jazzwerkstatt Graz, open music, der Royal Garden Jazz Club und Stockwerkjazz haben dafür ein hochkarätiges Programm zwischen Contemporary Jazz, Jazz-Rap und Souljazz zusammengestellt, das es auch jedem noch so Unentwegten möglich macht, zumindest ein Set von jedem der sechs Konzerte zu besuchen.
Dafür sorgt neben den gestaffelten Beginnzeiten auch heuer wieder ein Shuttlebus, der nach einem ausgeklügelten Fahrplan alle Locations pünktlich und mehrfach anfahren wird.
Und das alles natürlich wieder mit einem einzigen, über alle Parteigrenzen hinweg gültigen Ticket zum Schleuderpreis von 14 Euro im Vorverkauf (ermäßigt 10,-) bzw. 16 Euro (ermäßigt 12,-) an den jeweiligen Abendkassen.
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Graz Jazz | City of Jazz