No more excuses: Mit der Akademie Zweite Moderne wurde 2024 im Rahmen der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien eine Initiative gegründet, die sich als Impulsgeberin für eine gendergerechte Musikkultur einsetzt und damit eine jahrhundertealte Ungleichheit verändern will. Jedes Jahr lädt die Akademie Zweite Moderne deshalb zehn international richtungsweisende Komponistinnen* nach Wien ein.
Feministisch, global und für alle: Ziel der Akademie ist es, den Anteil der Werke von Komponistinnen* im Konzert- und Musiktheaterbereich zu erhöhen, den tradierten Kanon zu erweitern und ein engagiertes System von Partnerinstitutionen in der ganzen Welt zu schaffen. Es entsteht ein weibliches, globales, vielfältiges Kompositions- und Aufführungsnetzwerk!
Wie in den vergangenen Jahren sind auch 2026 die diesjährigen Komponistinnen* in zwei Konzerten mit dem Klangforum Wien zu erleben. Das jährliche Gipfeltreffen der Akademie steht dieses Jahr unter dem Motto „Considering Appropriation“.
In einer Welt von Allmachtsfantasien, Kriegen und Glaubenskämpfen erobert sich die Musik den Raum für das Menschliche zurück. Jenseits des Göttlichen zelebriert
No More Excuses II das Verbunden sein als transzendentale Kraft, die alles durchdringt.
Eine Produktion der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien in Kooperation mit RadioKulturhaus Wien, Ö1
Mitwirkende
Klangforum Wien
Imsu ChoiOndes Martenot
Sofia JernbergGesang
Fumito NunoyaMarimba
Katarina GryvulBuchla-Easel
Florian BognerKlangregie
Jana BeckmannKonzept
Komponistinnen*
Anna Korsun Marevo für singendes Ensemble
Sofia Jernberg Sunville (Auszug), (UA)
Keiko Abe The Wave für Solo Marimba und Percussion
Nicole LizéeAnother Living Soul
Katarina GryvulJouissance für Buchla Synth, Ensemble und Elektronik
Imsu Choi Heterotopia II: l’heure bleue / Vox:els für Ondes Martenot und Elektronik
Dirigentin
Susanne Blumenthal
https://www.klangforum.at/event/wiener-festwochen-2026—akademie-zweite-moderne-no-more-excuses-ii