Heptagon ist das neueste Projekt des schwedischen Bassisten und Komponisten Kristian Lind.
Heptagon hat sich zum Ziel gesetzt, eine wahrhaft einzigartige Fusion zu schaffen, die sich aus einer Vielzahl von Stilen inspirieren lässt, vor allem aus der östlichen modalen Maqam-Musik, der westlichen klassischen Musik sowie Jazz und Improvisation. Heptagon experimentiert mit osmanischen, persischen und arabischen Maqams, Metren und Rhythmen, die auf „westlichen“ harmonischen Grundlagen aufbauen. Im Grunde genommen verbindet es heterophone mit polyphoner Musik. Das Projekt lebt von seiner innovativen Mischung aus sorgfältig komponierten Abschnitten und Momenten der Improvisation und bietet Raum für spontanen musikalischen Ausdruck innerhalb einer klar definierten Struktur. Heptagon möchte dem Publikum das reiche Erbe der osmanisch-persischen und arabischen Musik näherbringen und bei westlichen Zuhörern ein neu entdecktes Interesse an diesem Genre wecken. Über die Einführung in die osmanische und orientalische Musik hinaus zielt das Heptagon-Projekt auch darauf ab, die Jazz- und Klassikszene mit neuartigen Klangfarben, frischen Denkansätzen sowie neuen Herangehensweisen an Komposition und Improvisation zu bereichern und so die musikalische Landschaft sowohl für die Interpreten als auch für das Publikum zu bereichern. (Pressetext)
Kristian Lind: bass, compositions
Joanna Lewis, Rahel Neyer: violin
Maximilian Pammer: viola
Maria Frodl: cello
Urs Hager: piano
Valentin Duit: drums