Federico Ceppetelli violin
Muzi Lyu violin
Jacobo Diaz Robledillo viola
Elena Cappelletti cello
PROGRAMM
Sarah Nemtsov weggeschliffen (2018)
Robin Hoffmann Frankfurter Capriccio (2025, UA der neuen Version)
Georgia Koumará Unbewusste Spiele (2015, ÖEA)
Alex Paxton Floridhorrid (2020, ÖEA)
Bernhard Gander khul (2010)
Milica Djordjević The Death of the Star-Knower (2008/09)
Das in Frankfurt ansässige Fabrik Quartet zeichnet sich durch seine engagierte, frische und mutige Interpretation zeitgenössischer Musik aus. Die vier Mitglieder vereint Neugier und volles Engagement für die Gattung Streichquartett; einig sind sie sich auch in ihrer Absicht, das volle Potenzial der heutigen Musiksprachen auszuschöpfen. Die Zusammenarbeit mit lebenden Komponist°innen ist dabei Hauptinteresse des Fabrik Quartet, und so arbeitet es nicht nur mit höchst etablierten Komponist°innen wie Rebecca Saunders, Helmut Lachenmann, Alberto Posadas, Liza Lim, George Lewis, Jörg Widmann, Jose Manuel López López und Walter Zimmermann zusammen, sondern auch mit einer Vielzahl junger Komponist°innen.
Die vier Mitglieder lernten sich 2021 im Rahmen der Internationalen Ensemble Modern Akademie in Frankfurt am Main kennen, wo sie nach einer intensiven Studienphase von Xenakis´ Streichquartett „Tetras” das Quartett gründeten. Im Rahmen ihrer Ausbildung besuchten sie auch Meisterkurse bei Irvine Arditti sowie bei Mitgliedern des Ensemble Modern und des Ensemble Intercontemporain, seit Oktober 2024 setzt das Fabrik Quartet im Konzertexamensprogramm der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt seine Studien bei Prof. Lucas Fels (Arditti Quartett) und Prof. Tim Vogler (Vogler Quartett) fort. Für seine Darbietungen hat das junge Quartett bereits eine Vielzahl an Auszeichnungen und Unterstützungen erhalten (u.a. Preise beim Internationalen Kammermusikwettbewerb A. Rubinstein 2022 in Düsseldorf, beim Internationalen Wettbewerb für zeitgenössische Musik Re_Crea in Castelló und beim John Cage Award, Halberstadt). Als Preisträger der Kamar Percy und Ingeborg John-Stiftung nahm es seine erste CD beim Label „Bad Homburger Schlosskonzerte” auf. Es war eines von drei Ensembles, die für das InSzene-Programm des Podium Gegenwart des Deutschen Musikrats ausgewählt wurden, und ist derzeit Teil des Streichquartettprogramms der internationalen Plattform MERITA sowie Emerging Ensemble der Ulysses Platform.
Bei „open music“ gastiert das Fabrik Quartet mit Werken des 21. Jahrhunderts nunmehr erstmals in Graz.