Ernst Molden und das Frauenorchester bieten dem Publikum an diesem Abend ein besonderes musikalisches Erlebnis. In dem eigens für diesen Anlass zusammengestellten Programm SCHDUAM interpretieren Molden – von den Oberösterreichischen Nachrichten als „herausragender österreichischer Liedermacher der Gegenwart“ bezeichnet – und das Frauenorchester (Marlene Lacherstorfer, Maria Petrova, Marie-Theres Stickler) bekannte Lieder wie AWARAKADAWARA neu und entfalten in dieser besonderen Besetzung eine ganz eigene Qualität.
Unterstützt werden sie dabei von Julia Reißner (Das Schottische Prinzip).
- Ernst Molden Stimme, Gitarre
- Maria Petrova Schlagzeug, Stimme
- Marie-Theres Stickler Akkordeon, Stimme
- Marlene Lacherstorfer Bass, Stimme
w.ernstmolden.com
www.facebook.com/ernstmolden.fanzone
www.instagram.com/ernstmolden/
Ernst Molden über Julia Reißner (Das Schottische Prinzip):
Vor bald sechs Jahren tauchten Julia Reißner und ihr Vaudeville-Punk-Bandprojekt Das Schottische Prinzip in meinem Leben auf, bei einem unpackbaren Konzert, das sie im Café Carina am Wiener Lerchenfelder Gürtel spielten. Eine verschwitzte, semikontrolliert explosive Mischung aus treibender, ja, Tanzmusik, und Texten, die auf fiebrige Weise zwischen Unbewußtem und vierter Metaebene hin und her oszillierten. Diese Texte, in Julia Reißners so unter- wie überweltlicher Stimme gesungen, verstand man nur teils, weil Café Carina und demgemäß glückselig berauschtes Publikum, aber egal: Die Fetzen reichten aus. So ist es stets mit der Kunst Julia Reißners und des Schottischen Prinzips: Fetzen reichen vollkommen aus. In Julia Reißner sind die Musikerin und die Sprachkünstlerin genau gleich groß und mächtig. Sie streiten nicht um die Vorherrschaft, sie stehen bloß abwechselnd vorn. Ein changierendes Zwillings-Künstlerwesen, alte Kulturen hätten so jemanden vermutlich im Schamanismus beschäftigt.
www.instagram.com/dasschottischeprinzip/