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Michael Ternai

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Geboren und aufgewachsen in Eisenstadt. Umzug nach Wien zwecks Studiums an der dortigen Universität. Seit 2006 bei mica-music austria als Redakteur und Journalist tätig. Davor zahlreiche Jobs und Praktikas in diversen Redaktionen (City Magazin, Wiener Zeitung, Sport1.de in Hamburg, Radda & Dressler Verlag). Begeistert sich für nahezu jede Musik abseits des Mainstreams.


Im Porträt

Begonnen hat alles mit „99 Luftballons“. Konkret an diesen Song kann Michael sich gut erinnern. Auch daran, wie es weiterging. Nach selbstgemachten Radiocompilations mit Madonna und Roxette sollte die Gangart eine härtere werden. Damit der Schock nicht allzu groß wird, bat er einen Schulfreund um behutsame Einführung. Herausgekommen ist ein pädagogisch wertvolles Mixtape: Auf einer Seite Bon Jovi und auf der anderen… Metallica! Ebendieser Kumpel wurde nun zum dauerhaften Musikbesorger und wochenends haben die beiden öfter „48 Stunden durchgehört“.

Die Liebe zum Metal blieb, für’s Sensible musste Tori Amos herhalten, zum Pop führte Depeche Mode. Wer jetzt den Verdacht des reinen Musik-Nerds aufkeimen lässt, dem sei sogleich der Wind aus den Segeln genommen. Michael war in der Jugend mehrfacher Staatsmeister in Weit- und Dreisprung und hat sich dementsprechend täglich nicht nur seine Dosis Musik, sondern auch eine große Portion Bewegung verabreicht. Mit 15 konnte er im ORF-Landesstudio Burgenland Sport und Musik vereinen: Für die Zuhörer von „Sie wählen, wir spielen“ fegte er mit großer Freude (obwohl beinahe nur Schlager verlangt wurden) auf der Suche nach den gewünschten Platten durch‘s Archiv.

Nach der Schule in Eisenstadt kam Michael über den Umweg Ius zum Publizistikstudium nach Wien, begann zu schreiben und diverse Praktika zu absolvieren. Eines davon führte ihn nach Hamburg und inhaltlich in den Sportjournalismus (als ehemaliger Leistungssportler und großer Fußballfan mangelte es nicht an Kompetenz), ein anderes 2006 zu uns. Schnell stieg das Arbeitspensum, denn schnell hat er erkannt, dass es in Österreich „sehr viel gute Musik gibt“.

Dieser Qualität und Quantität eine adäquate Plattform – Sprachrohr und Werbetrommel zugleich – zu geben, wurde bald Michaels akribisch und mit Herzblut verfolgtes Ziel. Von Vorteil auch: Sein neuer Blick auf alte Genres. Mit Nena gestartet ist ihm heute egal, ob Old School Jazz oder Post Rock. Michael hört alles.

Text: Peter Mußler


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