Symposium "Anmut und Würde. Genderaspekte der Musik seit 1700"

Am 4. und 5. Juni findet an der Kunstuniversität Graz ein von der Koordinationsstelle für Frauen- und Geschlechterforschung und dem Institut für Musikästhetik veranstaltetes Symposium mit dem Titel “Anmut und Würde. Genderaspekte der Musik seit 1700” statt. International renommierte ExpertInnen werden in Referaten und Diskussionsrunden versuchen, entstandene Geschlechterpolaritäten und ihre Auswirkungen auf die Musik der letzten 300 Jahren zu beleuchten.

In der Musik stellt die Genderforschung ein bisher noch weitgehend unerschlossenes Forschungsgebiet dar. Das international und interdisziplinär ausgerichtete Symposium “Anmut und Würde. Genderaspekte der Musik seit 1700” an der Kunstuniversität Graz (KUG) greift daher am 4. und 5. Juni diese Thematik auf und bildet zugleich den öffentlichen Auftakt der neu eingeführten, universitätseigenen Koordinationsstelle für Frauen- und Geschlechterforschung.
Anmut und Würde sind zentrale Kategorien der Ästhetik des 18. Jahrhunderts.

Das Symposium an der KUG soll aufzeigen, wie Geschlechterpolaritäten – Anmut “weiblich”, Würde “männlich” – beim Übergang ins bürgerliche Zeitalter entstanden sind, und ihre Auswirkungen auf Musizierpraxis und Musik erforschen. Dabei werden auch Vorläufer und  Transformationen des Themas bis hin zu aktuellen Videoclips und Internetauftritten untersucht.

 

Unter anderem mit Silke Leopold, Freia Hoffmann, Birgit Lodes, Matthew Head und Andreas Dorschel konnten international renommierte ReferentInnen gewonnen werden. MusikerInnen – sowohl Studierende als auch ProfessorInnen der KUG – bringen thematisch passende, zu Unrecht wenig bekannte Werke zur Aufführung.(Pressetext)

 

 

Kunstuniversität Graz

http://www.kug.ac.at/