Interessengemeinschaften und Serviceorganisationen

In diesem Artikel finden Sie Links zu Interessenvertretungen, Serviceorganisationen und Interessengemeinschaften. Wenn nach Durchsicht noch Fragen offenbleiben, beantworten wir diese gerne persönlich.

AGMÖ (Arbeitsgemeinschaft Musikpädagogik Österreich)

Die AGMÖ ist die gemeinsame und unabhängige Plattform der Musikpädagog:innen aus allen Bildungsbereichen in Österreich. Hauptanliegen der AGMÖ ist die ständige Weiterentwicklung der Musikpädagogik in allen Bildungsbereichen. Sie fördert und fordert die Musik im gesamten Bildungswesen, sie pflegt internationale Kontakte mit der Fachwelt und ist mit ihren Expert:innen bereit für Hilfestellungen in bildungspolitischen Fragen.

ACOM AUSTRIAN COMPOSERS ASSOCIATION (VEREINIGUNG ÖSTERREICHISCHER KOMPONISTINNEN UND KOMPONISTENOrganisationen in den Bundesländern)

Die ACOM Austrian Composers Association ist die lnteressenvertretung der in Österreich lebenden und wirkenden Komponist:innen aller musikalischen Stilrichtungen und Genres. Die 1913 gegründete Vereinigung hat derzeit rund 700 Mitglieder. Als nationale lnteressenvertretung setzt sie sich für die Verbesserung der wirtschaftlichen, rechtlichen, künstlerischen und sozialen Rahmenbedingungen für Komponist*innen ein. Der Verein ist in zahlreichen Gremien aktiv und in regelmäßigem Kontakt mit wichtigen PartnerInnen aus Politik, Wirtschaft, Rundfunk, Veranstaltungswesen, Ausbildung u. a. Zudem ist er durch die Mitgliedschaft bei der European Composer & Songwriter Alliance (ECSA) europaweit vernetzt. Der Dachverband europäischer Komponist*innenverbände vertritt seit 2007 die Interessen der KomponistInnen in Brüssel.

Die ACOM bietet seinen Mitgliedern auch direktes Service u. a. lnfo-Veranstaltungen, Weiterbildungs-Workshops, Kompositionswettbewerbe, Netzwerktreffen, Ermäßigung bei Veranstaltungen, lnfo-Newsletter, Präsentationsmöglichkeiten, Beratung zu Kompositionshonoraren oder Vermittlung an ExpertInnen bei juristischen und steuerlichen Fragen. Eine Mitgliedschaft bei der Austrian Composers Association können alle österreichischen oder in Österreich lebenden Komponist:innen beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

Als nationale lnteressenvertretung der Komponist*innen aller musikalischen Genres setzt sich die ACOM dafür ein, die wirtschaftliche, gesellschaftliche, kulturpolitische und soziale Position der Musikschaffenden Österreichs zu stärken. Um den spezifischen Bedürfnissen der unterschiedlichen Musiksparten gerecht zu werden, gibt es derzeit siebenFachgruppen. Diese sind „Film- und Medienmusik”, „Neue Musik”, „Pop- & Rockmusik”, „Improvisation/Klangkunst/Elektronik/elektroakustische Musik”, „Jazz”, „Volkstümliche Musik/Schlager/Blasmusik”, „Nachwuchsförderung”.

Ziel der Fachgruppen ist es, durch spezielle Initiativen das jeweilige Musiksegment in Österreich zu stärken. Aktuelle Projekte sind u. a. die „Austrian Composers Week”, Workshops wie das „lnternationale Pop-Songwriting Seminar”, Kompositionswettbewerbe wie z. B. der „Young Jazz Award” und “phonoECHOES” und diverse Konzertformate. Die Mitarbeit in den Fachgruppen steht Mitgliedern offen, die im jeweiligen Genre tätig sind. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. lm Bereich der Nachwuchsförderung wird jährlich bundesweit der von der ACOM initiierte Wettbewerb „Jugend komponiert” ausgeschrieben. Den Teilnehmerinnen werden dabei verschiedene Workshops, attraktive Aufführungsmöglichkeiten und Preise geboten.

Um die Interessen der Musikurheberinnen auf EU-Ebene effizient vertreten zu können, wurde im Jahr 2007 ein europäischer Dachverband der Komponistinnen- und Songwriter-Verbände gegründet – die „European Composer & Songwriter Alliance (ECSA)“. Maßgeblicher Initiator war dabei der die ACOM (ehemals Österreichischer Komponistenbund – ÖKB).

Aktuell vereint ECSA 54 Komponist:innenverbände aus über 20 Ländern. Innerhalb von ECSA sind die Musikgenres in drei Komitees gegliedert – FFACE (Film- & Medienmusik), APCOE (Popularmusik) und ECF (Ernste Musik). Die ACOM Austrian Composers Association ist in allen Komitees vertreten. ECSA betreibt ein Büro mit Sitz in Brüssel. Zentrale Themen von ECSA sind u. a. der Schutz des Urheberinnen- bzw. Autorinnenrechts und der Einsatz für faire Bedingungen für Musikschaffende v. a. bei der Zusammenarbeit mit oft übermächtigen Partnerinnen. Jährlich richtet ECSA auch die „Creators Conference“ aus – ein Netzwerk- und Infotreffen von europäischen Musikschaffenden, internationalen Vertreter*innen der Musikindustrie und der EU-Politik.

Chorverband Österreich (Dachverband der Chöre und Chorverbände)

Der Chorverband Österreich (ChVÖ) ist mit seinen Chorverbänden in den Bundesländern, den rund 3.500 Chören und über 105.000 aktiven Mitgliedern eine der größten Dachorganisationen Österreichs im Musikbereich. Seine Gründung erfolgte 1949 als Österreichischer Sängerbund in Wien durch den Zusammenschluss der Landessängerbünde. Die Intentionen des Chorverbands Österreich sind darauf gerichtet, nicht nur Traditionelles zu erhalten und zu pflegen, sondern auch innovativ neue Inhalte und Möglichkeiten in der Musik- und Programmgestaltung aufzuzeigen. Die wichtigsten Bereiche umfassen Jugendarbeit, Erwachsenenbildung, den interkulturellen Austausch und Auslandskontakte, Vermittlung von Informationen aus und für die Chorlandschaft und Zusammenarbeit mit österreichischen Komponist:innen (Kompositionsaufträge). Neben dem Projekt „Singen in der Schule“ und der in Österreich einzigartigen Chorleiter:innenplattform „More4Chor“ verlagerte der ChVÖ 2020 anlässlich COVID-19 die wichtigste und größte Chorveranstaltung „Lange Nacht der Chöre“ ins Internet, aus der die „Lange Nacht der CHORantäne“ wurde und die auf dem YouTube-Kanal des ChVÖ mit Videos von Chören aus ganz Österreich und Südtirol zu sehen ist. Um den Chören bei der Wiederaufnahme ihrer Probentätigkeit ab 29.5.2020 zu unterstützen, gab der ChVÖ eine „Untersuchung und fotografische Dokumentation von Aerosol- und Kondenswasseremission bei Chor Mitgliedern“ in Auftrag, die von der Medizinischen Universität Wien durchgeführt wurde. Die Empfehlungen des ChVÖ, die für die Tätigkeit der Chöre ab 29. Mai 2020 dazu abgeleitet wurden, sind über die Website des ChVÖ abrufbar.

FAMA (Film and Music Austria)

Der Fachverband der Film- und Musikwirtschaft (FAMA) ist die gesetzliche Interessenvertretung der Unternehmen in der österreichischen Film- und Musikwirtschaft. Er setzt sich aktiv für die Verbesserung der Rahmenbedingungen der Musikbranche und bringt ihre Anliegen in politische und strategische Gestaltungsprozesse ein – sei es auf nationaler Ebene oder in europäischen Verbänden. Berufsgruppen im Fachverband bestehend aus Vertreter:innen aus Musikproduktion, Musikverwertung und Tonstudios sind maßgeblich an der gemeinsamen Weiterentwicklung beteiligt. Als Stimme der Branche verfolgt FAMA das Ziel die Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Ton- und Musikwirtschaft und ihrer Partner:innen im österreichischen Musik-Ökosystem zu stärken. FAMA fördert den Austausch, die Weiterbildung und die Zusammenarbeit innerhalb der Branche durch die (Mit-) Organisation von Branchenevents, die auch zur bundesweiten Vernetzung und Standortstärkung beitragen.

IG Clubkultur (Interessengemeinschaft für Clubkultur)

Als Interessenvertretung und Interessengemeinschaft für Club Kultur setzen wir uns für alle damit verbundenen Belange ein. Wir vernetzen, artikulieren uns, beziehen Position und setzen uns für gute Arbeits- und Schaffensbedingungen, generell im Bereich Kunst und Kultur, und speziell in der Club Kultur ein. Wir verstehen uns als aktive Mitspieler:innen im gesellschaftlichen Miteinander. Wir sind ein Zusammenschluss und eine Plattform die österreichweit agiert und organisieren uns hierfür in Arbeitskreisen.

IGFM (Interessengemeinschaft Freie Musikschaffende)

Die IGFM ist ein österreichweiter Zusammenschluss freier Musikschaffender unterschiedlichster Genres, die sich aktiv für eine Verbesserung der Situation aller freien Musikschaffenden in Österreich einsetzen. Ein Hauptanliegen der IGFM ist es, den Austausch zwischen der freien Musikszene und den betreffenden politischen Einrichtungen sowie sämtlichen bestehenden IGs und Kulturorganisationen zu verbessern. Missstände wie niedrige Honorarsätze, unsichere Arbeitsbedingungen, Diskriminierung, etc. sollen offen und konstruktiv thematisiert werden.

IGMI (Interessensgemeinschaft Musik Inklusiv Österreich)

igmi ist eine Interessensgemeinschaft von fachkompetenten Musikpädagog*innen und Musiker:innen, welche sich für Musik & Inklusion in Österreich einsetzen.
Der Vereinmöchte das Bewusstsein für inkludierende, musikalische Angebote sowohl in Musikschulen, als auch in Ausbildungsinstitutionen und im musikalischen Freizeit- und Performancebereich, schärfen. igmi hat für diesen gesellschaftlichen Bildungsauftrag ein Impulspapier formuliert mit konkreten Ideen, Zielen und Umsetzungsvorschlägen.
igmi freut sich über Austausch und Kontaktaufnahme mit Menschen, die selbst in diesem Bereich tätig sind, inklusiv musizieren wollen oder Interesse an diesem Thema haben.

IGNM (Internationale Gesellschaft für Neue Musik)

Die 1922 in Salzburg gegründete Dachorganisation der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM), im Englischen International Society for Contemporary Music (ISCM) und auf französisch Société Internationale pour la Musique Contemporaine (SIMC) gilt als eine der ältesten und größten internationalen Vereinigungen zur Förderung diversester Strömungen im zeitgenössischen Musikschaffen mit momentan 47 Sektionen weltweit. Die österreichische Sektion der IGNM mit Sitz in Wien hat ihrerseits wiederum fünf Ortsgruppen in Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und der Steiermark, zählt rund 400 Mitglieder und realisiert und unterstützt hier alljährlich durch finanzielle Förderung eine Vielzahl an Konzerten, Symposien, Publikationen und Ausstellungen von überwiegend in Österreich wirkenden Kunstschaffenden mit diversesten ästhetischen Hintergründen. Zudem werden seit 1922 nahezu ununterbrochen jedes Jahr an einem wechselnden Ort auf der Welt die ISCM-Weltmusiktage ausgetragen, um die verschiedensten Tendenzen der zeitgenössischen Musik unabhängig von nationalen, politischen und ästhetischen Interessen zu präsentieren. 2022 wurde der Archivbestand der IGNM an die Musiksammlung der ÖNB transferiert, um das umfangreiche Quellenmaterial der internationalen Wissenschaftsgemeinde zugänglich zu machen.

IG World Music Austria (Interessengemeinschaft World Music Austria)

Die IG World Music Austria ist eine unabhängige Organisation und Plattform zur Vernetzung der Akteur:innen der österreichischen Weltmusikszene. Ein zentrales Anliegen der Plattform ist es, die Bedingungen für alle im Bereich Weltmusik tätigen Personen und Institutionen zu verbessern sowie die Sichtbarkeit und Präsenz von Weltmusik in Österreich und auch international zu erhöhen.
Aktivitäten: Öffentlichkeitsarbeit für den Sektor Weltmusik in Österreich: Veranstaltung von Weltmusik-Konzertreihen wie die Lange Nacht der Weltmusik, Teilnahme an internationalen Musikmessen und Pressearbeit.
Informationsveranstaltungen für die Mitglieder: Die IG World Music Austria versorgt ihre Mitglieder mit wichtigen Informationen aus der Weltmusik-Szene und vernetzt ihre Mitglieder (Künstler:innen, Booking Agenturen, Festivals, Musikclubs, Labels, Vertriebe, etc.) untereinander und mit Partnerorganisationen.

Musikergilde (Musiker-Komponisten-AutorenGilde)

Die Musikergilde ist parteipolitisch unabhängig und die größte Interessenvertretung für freiberuflich Musikschaffende in Österreich. Im Augenblick nutzen 3.000 Mitglieder aus allen Musiksparten die Vorteile einer gemeinsamen Organisation: -Musterverträge (Engagement, Honorarnote, AGB etc.) -Beratung durch Rechtsanwalt, Steuer- und Sozialversicherungsexpert:innen -Übernahme der Gerichtskosten im Streitfall -Vernetzung mit Veranstalter*innen in ganz Österreich -Datenbank für Engagements -Soforthilfe in sozialen Notfällen Die Musikergilde ist eine reine Selbsthilfeorganisation. Alle Aktivist:innen arbeiten unentgeltlich für die Mitglieder und sind erfahrene Musikschaffende. Die Musikergilde erhält keine Subventionen von der öffentlichen Hand und finanziert ihre Infrastruktur aus Mitgliedsbeiträgen.

ÖASB (Österreichischer Arbeitersängerbund)

Seit der Gründung 1891 ist Chorgesang für den Österreichischen Arbeitersängerbund ein wichtiger Bestandteil niveauvoller Kulturarbeit. Gesungen wird eine breit gefächerte Chorliteratur; auch das kritische, zeitgenössische Liedgut wird gepflegt. Die Grundidee des ÖASB war, seinen Mitgliedern Zusammenhalt durch musikalische Betätigung und Ausbildung zu geben; Leitgedanken sind Humanität, Achtung der Menschenrechte und multikulturelles Verständnis. Im ÖASB waren Persönlichkeiten wie z.B. Josef Scheu, Arnold Schönberg, Anton Webern, Hanns Eisler, Robert Schollum und Horst Knauder tätig. Die Chöre des ÖASB zählen derzeit über 2.000 aktive und über 7.000 unterstützende Mitglieder, die in insgesamt 94 Vereinen tätig sind. Veranstaltungen: Konzerte, Liederabende, musikalische Umrahmung politischer Veranstaltungen, liturgische Feiern, Sängerreisen und internationale Konzertreisen.

ÖBV (ÖSTERREICHISCHER BLASMUSIKVERBAND & ÖBJ – ÖSTERREICHISCHE BLASMUSIKJUGEND)

Der Österreichische Blasmusikverband (ÖBV) ist der Dachverband der neun österreichischen Landesverbände sowie der Partnerverbände Südtirol und Liechtenstein. Rund 2.180 Mitgliedskapellen gehören dem ÖBV an. Der Verband ist unabhängig, überparteilich und gemeinnützig mit ehrenamtlich tätigen Funktionärinnen und Funktionären. Oberstes Ziel ist es, das Blasmusikwesen in jeder Hinsicht zu fördern und weiterzuentwickeln. Darüber hinaus setzt sich der Verband für die Erhaltung von typisch österreichischer Blasmusikkultur in Literatur, Besetzung und Klangstil ein und fördert auch zeitgenössische symphonische Blasmusik von heimischen Komponistinnen und Komponisten. Der ÖBV stellt eine Kommunikationsplattform bzw. Servicestelle für alle Mitglieder und Verbände dar. Er schafft Identität und setzt sich für bundesweit einheitliche Standards ein, führt Blasmusikveranstaltungen auf Bundesebene durch, schreibt Wettbewerbe aus und organisiert Workshops und Seminare für Musikerinnen und Musiker, Funktionärinnen und Funktionäre. Als Dachverband vertritt der ÖBV die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder auf Bundesebene und darüber hinaus. Traditionell – innovativ – generationsverbindend: Für diese Werte steht der Österreichische Blasmusikverband (ÖBV).

Besonderer Fokus im Blasmusikwesen gilt den jungen Blasmusikerinnen und Blasmusikern. Die Österreichische Blasmusikjugend (ÖBJ) verkörpert das Fundament der Musikkapellen und stellt für über 80.000 junge Menschen aus Österreich, Liechtenstein und Südtirol eine wesentliche Grundlage im Bereich der Entwicklung der musikalischen sowie sozialen Fähigkeiten dar. Zweck der ÖBJ ist der Zusammenschluss und die Förderung aller jungen Mitglieder bis zum vollendeten 30. Lebensjahr, welche in einem Blasorchester aktiv musizieren bzw. in Ausbildung stehen.

ÖSTIG (Österreichische Interpretengesellschaft)

Die ÖSTIG hat u. a. den Zweck, in der Leistungsschutzgesellschaft LSG die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder hinsichtlich rechtlicher, wirtschaftlicher, sozialer, künstlerischer und kulturpolitischer Belange zu vertreten und wahrzunehmen.

ÖGZM (Österreichische Gesellschaft für zeitgenössische Musik)

Die Österreichische Gesellschaft für zeitgenössische Musik (ÖGZM) widmet sich seit ihrer Gründung im Jahr 1949 der Verbreitung von Musik der Gegenwart. Die ÖGZM ist ein gemeinnütziger Verein, dem zurzeit rund 190 Komponist:innen, ausübende Musiker:innen, Musikwissenschafter:innen und Musikfreunde als Mitglieder angehören. Die ÖGZM tritt für die Interessen der heute lebenden Musikschaffenden ein, insbesondere durch qualitätsvolle Aufführungen ihrer Werke sowie durch Vermittlungstätigkeit auf dem nationalen und internationalen Musiksektor. Sie veranstaltet 20 bis 25 Konzerte, Symposien und Workshops jährlich. Zu den Grundsätzen der ÖGZM zählt die Offenheit für verschiedenste ästhetische Ansätze ebenso wie die Einbindung aller Generationen.

ÖMR (ÖSTERREICHISCHER MUSIKRAT)

Der ÖMR ist die Dachorganisation der im Musikbereich tätigen Interessensvertretungen in Österreich. Als Mitglied des Internationalen Musikrates (IMC) orientiert sich der ÖMR an den musikalischen Grundrechten des IMC und an der UNESCO Konvention zur kulturellen Vielfalt. Im Vorstand sind alle Stilfelder der Musik mit Sitz und Stimme vertreten. Derzeit arbeitet der ÖMR national und international an folgenden Themen: Urheberrecht, KI und faire Vergütungen im Onlinebereich; Musikwirtschaft, Standortpolitik und Musikexport; Verbesserung der sozialen Lage der Musikschaffenden; Erhöhung der Medienpräsenz von Musik aus Österreich; musikalische Bildung (Schulen, Musikschulen) und Kompositionspädagogik, Berufseinstieg und Professionalisierung; Transparenz und Aufstockung öffentlicher und privater Förderungen im Bereich Musik. Initiierung des Österreichischen Jazzpreises und Durchführung ab 2024. Mitglied von: International Music Council, European Music Council, Kulturrat Österreich, ARGE Kulturelle Vielfalt der Österreichischen UNESCO Kommission, Initiative Urheberrecht Österreich, vera* Vertrauensstelle Kunst und Kultur, D/Arts – Projektbüro für Diversität und urbanen Dialog

Österreichisches Volksliedwerk

Das Österreichische Volksliedwerk ist der Dachverband der Volksliedwerke der Bundesländer mit Standort in Wien. Die finanzielle Basis ist durch öffentliche Mittel des Bundes gesichert. Die Volksliedwerke in den Bundesländern sind seit 1974 eigenständige, von den Bundesländern getragene unterschiedlich strukturierte Einrichtungen, in denen hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Forschende, Musizierende, Lehrende für ihre Vereinsmitglieder, aber auch die interessierte Öffentlichkeit tätig sind.

Seit seiner Gründung 1904 zählen Sammlung, Archivierung, Dokumentation und Vermittlung der musikalischen Volkskultur in vergangenen und gegenwärtigen Erscheinungsformen zu den Hauptaufgaben der Institution. Basis der Vereinstätigkeiten stellen die Sammelbestände der Archive dar. Dabei wird Volkskultur nicht nur als Traditionspflege verstanden, sondern sie eröffnet der Kreativität breiter Bevölkerungsschichten eine Vielzahl, auch zeitgebundener Ausdrucksformen und lässt Raum für künstlerische und interkulturelle Prozesse. Die Funktion des Österreichischen Volksliedwerks als Dachverband der Bundesländer liegt in der Schaffung von Rahmenbedingungen und der Koordination gemeinsamer Anliegen und Projekte auf regionaler bis hin zu internationaler Ebene. Aufgabe dabei ist, Brücken zu schlagen zwischen Partnern aus der Wissenschaft, Kunst, Kultur, Bildung und Wirtschaft, denn Volkskultur durchdringt viele Bereiche unserer Lebenswelt.

VVAT (Veranstalterverband Österreich)

Der VVAT ist ein Verein und als Nutzerorganisation auf Grund des Verwertungsgesellschaftengesetzes gesamtvertragsfähig. Der VVAT vertritt und berät als spezialisierte Interessenvertretung Unternehmen, insbesondere aus den Branchen Tourismus und Freizeitwirtschaft sowie Handel, die Urheber- bzw. Leistungsschutzrechte nutzen. Musikbetriebe wie Diskotheken, Jazz-Clubs, Bars und Hotels, Ball- und Konzertveranstalter:innen sind ebenso Mitglieder wie Gastgewerbe- und Handelsbetriebe mit Hintergrundmusik. Der VVAT bündelt die Interessen seiner Mitglieder und vertritt diese im Sinne eines One-Stop-Shop gegenüber den Rechteinhaber:innen, Verwertungsgesellschaften und unabhängigen Verwertungseinrichtungen. Der VVAT verhandelt die Höhe der Tarife, die für die Nutzung von Urheber- bzw. Leistungsschutzrechten zu leisten sind, und schließt entsprechende Gesamt- und Rahmenverträge ab. Dadurch erhalten die Mitgliedsbetriebe des VVAT eine Ermäßigung auf von den Verwertungsgesellschaften bzw. unabhängigen Verwertungseinrichtungen verlautbarten autonomen Urheberrechts-Entgelte. Dies verhindert Bürokratie, spart Verwaltungskosten und führt für die Mitglieder zu ermäßigten Tarifen! Weiters verfügt der Veranstalterverband Österreich über die Kollektivvertragsfähigkeit und ist damit Sozialpartner des Österreichischen Gewerkschaftsbunds – younion_Die Daseinsgewerkschaft − Sektion Musik.

IFPI Austria (Verband der Österreichischen Musikwirtschaft)

Der Verband der österreichischen Musikwirtschaft – IFPI Austria vertritt die Interessen seiner Mitglieder in firmenübergreifenden Fragen und dient als zentraler Kontakt für alle musikwirtschaftliche Themen. Zu seinen Aufgaben zählen die Verbesserung der wirtschaftlichen, rechtlichen, medialen und kulturellen Rahmenbedingungen für die Produktion und den Vertrieb eines vielfältigen Musikangebots.

Mitgliedsfirmen von IFPI Austria sind österreichische Independent Labels ebenso wie die österreichischen Tochterfirmen der internationalen Unterhaltungskonzerne.

Die Verbandsmitglieder repräsentieren rund 85% der Umsätze am heimischen Musikmarkt. IFPI Austria vertritt die österreichische Musikwirtschaft in der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI).

Hauptaufgaben von IFPI Austria:

  • Unterstützung bei der Digitalisierung des Musikmarktes
  • Schutz des Geistigen Eigentums durch ein besseres Urheberrecht
  • Bekämpfung von Musikpiraterie
  • Schaffung und Bewahrung fairer Wettbewerbsbedingungen für die Musikwirtschaft
  • Förderung österreichischer Musik in den Medien und am heimischen und internationalen Musikmarkt
  • Bereitstellung branchenspezifischer Informationen und Wirtschaftsdaten
  • Veranstaltung der jährlichen „Amadeus Austrian Music Awards“
  • Management der offiziellen Verkaufscharts „Austria Top 40“
  • Kollektive Rechteverwertung für Labels und Interpreten

VOET (Verband Österreichischer Textautoren und Musiker)

Der VOET vertritt die Interessen aller in Österreich wohnhaften Textautor:innen. Darüber hinaus bietet er spezielle Leistungen für die Mitglieder und veranstalten zu deren Förderung jährlich Ausschreibungen für Buch- und Musikproduktionen.

Der Zweck des Vereines ist die Wahrnehmung der Standesinteressen im allgemeinen und besonders die Förderung künstlerischer und wirtschaftlicher Interessen seiner Mitglieder, sowie der österreichischen Textautor:innenschaft überhaupt, durch Veranstaltungen zu Propaganda textlich musikalischer Werke, Vertretung vor Behörden, dem Rundfunk und ähnlichen Institutionen, durch Teilnahme an allen gleichgearteten Berufsverbänden der Kunst und Wissenschaft, Veröffentlichung aller Berufsfragen in der österreichischen Autorenzeitung und Einberufung allfälliger Zusammenkünfte

VTMÖ (Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen, Musikverlage und Musikproduzenten Österreichs)

Ziele und Aufgaben des VTMÖ:

  • Vertretung der branchen- und betriebsbezogenen Interessen der Mitglieder in der Öffentlichkeit sowie gegenüber der Legislative, Behörden und anderen Verbänden, speziell auch die Interessen kleiner Labels bei der Label-LSG
  • Öffentlichkeitsarbeit und Präsenz des Verbandes bei relevanten Veranstaltungen und Anlässen im Bereich der Musikwirtschaft
  • Vergünstigte Konditionen für Mitglieder bei Kooperationspartner:innen – Schaffung von fairen Chancen und Bedingungen am Musikmarkt für ALLE, egal ob klein oder groß.
  • Beratung für Mitglieder bei typischen Labelfragen -Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern -Kontaktpflege zu in- und ausländischen Verbänden und Institutionen
  • Rabatte für Mitglieder bei verschiedenen Kooperationspartner:innen und ein kostenloses Airplay-Monitoring

Younion – Die Daseinsgewerkschaft (ehemals Gewerkschaft der Gemeindebediensteten, Kunst, Medien, Sport und freie Berufe GdG-KMSfB)

younion _ Die Daseinsgewerkschaft vertritt 145.000 Mitglieder in mehr als 145 verschiedenen Berufen in Österreichs Städten und Gemeinden.

Sie ist die Interessensvertretung von unselbstständig beschäftigten Musiker:innen (z.B. in Orchestern, in Ensembles und im Bereich Musikpädagogik) und Freischaffenden (z.B. in den Bereichen Komposition und Musikpädagogik). Die Gewerkschaft verhandelt Kollektivverträge (z.B. mit den Bundestheatern, dem Veranstalterverband oder Musikschulbetreiber:innen) und bietet seinen Mitgliedern starken Rechtsschutz und viele weitere Services.

Die zentralen Forderungen und Anliegen der younion _ Die Daseinsgewerkschaft sind:

  • Eine Kollektivvertragspolitik, die alles daransetzt, arbeits- und sozialrechtliche Verbesserungen herbeizuführen und Realeinkommen zu stärken
  • Faire Entlohnung, faire Verdienstchancen und vor allem eine bessere soziale Absicherung für freie Mitarbeiter*innen, freiberuflich Tätige und freischaffende Künstler*innen
  • Stabilisierung und Weiterentwicklung der Sozialversicherung für Aktive und Pensionist*innen
  • Verbesserung und Erweiterung des Künstler-Sozialversicherungsfondsgesetzes (KSVfG)
  • Bedarfsgerechte soziale Weiterentwicklung des Pensionskassengesetzes.


younion _ Die Daseinsgewerkschaft ist mit der Sektion Musik Mitglied der internationalen Musikergewerkschaft FIM.


Organisationen in den Bundesländern


IGNM Österreich (regionale Zweigsektionen)

Die regionalen Zweigsektionen der IGNM-Österreich in den Bundesländern  haben schwerpunktmäßig verschiedene eigene Projekte mit Neuer Musik. Neben Konzerten gibt es z. B. in Kärnten alle 2 Jahre das Festival EXPAN in Spittal an der Drau – in Zusammenarbeit mit der Musikschule Spittal und der Stadtgemeinde. Komponierende werden eingeladen für Musikschüler:innen und Profis zu schreiben. Die Uraufführung dieser Werke erfolgt in einem gemeinsamen Konzert. In Oberösterreich gibt es neben verschiedenen Konzerten das Fest der Neuen Musik in Zusammenarbeit mit der Anton Bruckner Privatuniversität. In Zusammenarbeit mit dem „Keppler-Salon“ entsteht ein neues Musik-Präsentations- und Vermittlungsprojekt. Die Salzburger veranstalten alljährlich die Nacht der Komponistinnen und Komponisten in Zusammenarbeit mit der IG-Komponisten und dem Mozarteum Salzburg. Weiters haben sie in Zusammenarbeit mit Odeion Kulturforum Salzburg die Basismusikkulturelle Chor- und Orchesterakademie mit Uraufführungen österreichischer und Salzburger Komponist:innen ins Leben gerufen. In der Steiermark gibt es neuerdings die tage neuer musik in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Zeitfluss, der anderen saite, dem Kulturzentrum Minoriten und Open Music.

ZWEIGSTELLEN DER IGNM:

IGNM WIEN
Die IGNM Wien realisiert in internationaler Zusammenarbeit mit experimentierfreudigen Ensembles, Komponist:innen, Interpret:innen und Kooperationspartnern vielfältige Konzertprojekte – von neuester Musik über Werke der Gründungsjahre, vom Gender- und Diversitätsschwerpunkt über Neue Musik mit und von Jugendlichen, von innovativer Multimediakunst bis hin zu spartenübergreifenden Formaten und transdisziplinären Klangforschungsprojekten.
Ein biennal ausgeschriebener Call for projects unterstützt die Verwirklichung visionärer künstlerischer Experimente. Diverse Workshops und Symposien – zu so unterschiedlichen Themen wie z.b. Musikkritik, Cultural Systainability und Junge Musik – laden zur vertiefenden Beschäftigung mit aktuellen Themen ein.
Seit Jahren fixer Bestandteil der IGNM Wien sind das aNOther Festival und das große Projekt Junge Musik, 2023 wurde der sounding visions award ins Leben gerufen.

IGNM KÄRNTEN
Neben Konzerten gibt es in Kärnten seit 1991 alle 2 Jahre das Festival EXPAN in Spittal an der Drau – in Zusammenarbeit mit der Musikschule Spittal und der Stadtgemeinde. Komponierende werden eingeladen für Musikschüler:innen und Profis zu schreiben. Die Uraufführung dieser Werke erfolgt in einem gemeinsamen Konzert.
Die IGNM-Kärnten und das Zentrum Zeitgenössischer Musik (ZZM) haben einen Kooperationsvertrag mit der Gustav Mahler Privatuniversität (GMPU), was zu Austausch und Synergien führt. So wird alljährlich vom ZZM ein/e Composer in Residence für das Ensemble NeuRaum eingeladen und fallweise werden Werke von Studierenden der GMPU zur Aufführung gebracht.

IGNM OBERÖSTERREICH

Die IGNM-Sektion Oberösterreich organisiert Veranstaltungen mit Schwerpunkt auf Multimedialität und neuen Formaten. Diese finden an verschiedenen Orten in Oberösterreich statt, häufig auch in Zusammenarbeit mit anderen Kulturvereinen. Darüber hinaus unterstützt die Sektion das Festival „Leicht über Linz“, das Linzer Festival für zeitgenössische Musik, das vom Institut für Komposition der Anton Bruckner Privatuniversität Linz veranstaltet wird.

IGNM SALZBURG 
Die IGNM Salzburg veranstaltet im biennalen Rhythmus die „Nacht der Komponistinnen und Komponisten“ in Kooperation mit dem ORF Salzburg und der Universität Mozarteum Salzburg.  Mit innovativen Konzertformaten wie “Pre-College goes Neue Musik”, “Erinnern für die Zukunft” (im Gedenken an den Holocaust) und “Resonances of Influence” möchte die Salzburger Zweigsektion der IGNM neue Publikumsschichten ansprechen und junge Musiker*innen dazu ermutigen, zeitgenössische Werke von österr. Komponist*innen in ihr Repertoire aufzunehmen. Die IGNM Salzburg engagiert sich für die Präsenz Neuer Musik, organisiert Konzertprojekte, vergibt Kompositionsaufträge und pflegt Kooperationen im In- und Ausland.

IGNM STEIERMARK
Die IGNM Steiermark ermöglicht Konzerte und Aufführungen von Werken unserer Zeit – auf den Bühnen der Landeshauptstadt Graz und darüber hinaus. Durch professionelles Musikmanagement gewährleistet sie in der Kooperation mit hochkarätigen Ensembles und Interpret:innen (Ur)-Aufführungen von zeitgenössischer Musik auf höchstem Niveau, im Bewusstsein, dass dies für die Klangrezeption eine unabdingbare Voraussetzung darstellt. Von elektronischer Musik bis zu Vokalwerken und interdisziplinären Formaten spannt sich der programmatische Bogen, um ein breites Publikum für die Musik der Gegenwart zu begeistern und neue Hörhorizonte zu eröffnen.  Durch Angebote der Musikvermittlung und der Einladung zur persönlichen Begegnung mit Komponist:innen – so die Intention der Kuratierungen – können sich Verständnis & Wissen über die Klangwelt in einer diversen Welt maßgeblich vertiefen.

IGNM TIROL
Mit der Konzertreihe noiz//elektrorauschen widmet sich die Tiroler Zweigstelle der elektronischen und elektroakustischen Musik. Die vielfältigen Möglichkeiten computerassistierter Musik werden durch verschiedene Themenschwerpunkte abgebildet: Improvisation, Fixed Media, audiovisuelle Konzepte, Klanginstallationen, Verknüpfung von Instrumentalmusik und Elektronik sowie beat-orientierte Clubmusik greifen ineinander über und werden an wechselnden Orten sowie in Kooperation mit lokalen Kulturvereinen präsentiert. 

INÖK (Interessengemeinschaft niederösterreichische Komponist:innen)

Die INÖK ist eine Plattform für Komponist:innen, die in einem persönlichen bzw. inhaltlichen Bezug zu dem Bundesland Niederösterreich stehen. Jährlich werden im Rahmen von Konzerten, Workshops, Symposien etc. – meist in Kooperation mit Partnerverbänden, Universitäten, Hochschulen, Ensembles – eine große Anzahl stilistisch vielfältiger Werke im In- und Ausland zur Aufführung gebracht bzw. Komponist:innen und ihr Werk präsentiert. Die Kompositionen werden zum Teil auch in der NÖ Musikedition publiziert. Derzeit hat der Verein ca. 100 Mitglieder.

Folgende Initiativen gehen auf die INÖK zurück:
NÖ MUSIKEDITION
TAGE DER NEUEN MUSIK
MAX BRAND ENSEMBLE INTERNATIONALER MAX BRAND KOMPOSITIONSPREIS

KIBu (Komponist:innen und Interpret:innen im Burgenland)

KIBu hat es sich zur Aufgabe gemacht, Musik der Gegenwart im weitesten Sinn zu fördern. Dabei fragt KIBu nicht nach stilistischer Ausrichtung, sondern in erster Linie nach Qualität. Die Förderung erfolgt auf verschiedene Art und Weise: durch Konzerte, Symposien, CD-Produktionen, Workshops, etc. Dabei blickt KIBu über lokale Grenzen hinweg und sucht die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Vereinen in ganz Europa und bedient sich auch der Zusammenarbeit mit Schwesternkünsten wie Literatur, Theater, aber auch Malerei, Film und anderen darstellenden Künsten. So findet man KIBu in Konzertsälen wie in Tonstudios und Schulen, ohne Berührungsängste in ständiger Auseinandersetzung mit sich selbst.

MUWiA (Netzwerk für musikalische Ur- und Wiederaufführungen) ehemals knmt (Komponistenbund Neue Musik in Tirol)

Der Tätigkeitsbereich von MUWiA erstreckt sich auf ganz Österreich sowie dessen angrenzende Regionen, insbesondere aber auf Tirol.

MUWiA vertritt die Interessen österreichischer Kunstschaffender, gerade auch in den Bereichen Komposition und (Wieder)-Aufführung neuer Musik, und ist eine Plattform für Vernetzung und Austausch. 

Aktivitäten:

  • Förderung und Aufwertung von musikalischen Wiederaufführungen neben Uraufführungen; Einsatz für die Fortentwicklung einer Aufführungspraxis zeitgenössischer Werke.
  • Planung und Durchführung von Veranstaltungen und Aktivitäten, wie beispielsweise Konzerte, Podiumsdiskussionen oder Wettbewerbe;
  • Zusammenarbeit mit regionalen sowie überregionalen Kooperationspartnern;
  • Abhaltung von Vernetzungstreffen;
  • Publikationen, wie beispielsweise Druckwerke, auditive, visuelle, sowie audio-visuelle Erzeugnisse, oder Online-Veröffentlichungen;
  • Kontakt mit Medienvertretern in dem Bestreben, die Anliegen und Aktivitäten des Vereines zu verbreiten und darüber öffentliche Diskurse anzuregen, beispielsweise durch Fertigung und Versand von Presseaussendungen, sowie die Verwertung des vorab hergestellten Pressematerials;
  • Kommunikation und Austausch mit politischen Vertretern und Institutionen, in dem Bestreben, die Anliegen und Interessen österreichischer Kunstschaffender zu befördern.

OÖKB (OBERÖSTERREICHISCHER KOMPONIST:INNENBUND)

Der oberösterreichische Komponist:innenbund vertritt die Interessen seiner Mitglieder in diversen Kooperationen, Präsentationen und Veranstaltungen sowie Kompositionswettbewerben. Ein markanter Schwerpunkt der letzten Jahre liegt im Bereich Nachwuchsförderung, wo in Zusammenarbeit mit Landesmusikschulwerk und Blasmusikverband Workshops, Schnupperangebote für Kinder und Veranstaltungen durchgeführt bzw. unterstützt werden.

STB (STEIRISCHER TONKÜNSTLERBUND)

Der Steirische Tonkünstlerbund ist ein gemeinnütziger Verein. Mitglieder sind Komponist:innen, Interpret:innen, Musikpädagog:innen und -wissenschafter:innen sowie sonstige Musikinteressierte, die sich mit dem Steirischen Musikleben verbunden fühlen und dieses fördern wollen. Aktivitäten: Veranstaltung von Konzerten mit (fast ausschließlich) zeitgenössischen Werken, darunter vielen Uraufführungen, Einbindung von vielfach jungen, aber auch renommierten Interpret:innen, CD-Edition mit Konzertmitschnitten (fast) aller Konzerte, die auch vom ORF gerne verwendet werden und österreichweit in Bibliotheken vorhanden sind, bisher über 145 CDs, regelmäßige Herausgabe eines „Mitteilungsheftes“ mit Informationen, Komponist:innen- und Interpret:innenporträts, wissenschaftlichen Artikeln, Konzertrezensionen uvm., Noten-Publikationen: Piano-Edition 2007 (2 Bände), Streicher-Edition 2009 (5 Bände), Flöten-Edition 2012 (6 Bände), Zerline-Erfurt-Edition (Gesamtausgabe in 3 Bänden) 2016, Klarinetten-Edition 2018 (7 Bände),Piano-Edition II 2021 (4 Bände), Kooperation mit anderen Komponisten-Vereinigungen im In- und Ausland, Veranstaltung internationaler Wettbewerbe

VCC (Vienna Club Commission)

Die Vienna Club Commission (VCC) ist die zentrale Servicestelle für den Wiener Club- und Veranstaltungsbereich. Sie vertritt, fördert und schützt die Clubkultur in Wien und setzt sich für zukunftsfähige Rahmenbedingungen im Nachtleben ein. Zu den Aufgaben der VCC zählen Beratung, Vernetzung und Kommunikation. Auf der Website steht ein umfangreiches Archiv mit Fachwissen zur Verfügung. VCC Praxistipps, VCC Sessions und VCC Fokusgruppen bieten Raum für Weiterbildung, Austausch und Mitgestaltung.
In den VCC Podiumsgesprächen werden aktuelle Themen der Club- und Veranstaltungsszene aufgegriffen und öffentlich diskutiert.

V:NM (VEREIN ZUR FÖRDERUNG UND VERBREITUNG NEUER MUSIK) (Steiermark)

Der Verein zur Förderung und Verbreitung Neuer Musik – V:NM wurde 1996 mit dem Ziel gegründet, Neue Musik einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Interesse des V:NM liegt in den Bereichen der zeitgenössischen Neuen, Experimentellen und/oder Improvisierten Musik. Eine weitere wichtige Intention war und ist es, die vielfältige, bisweilen jedoch schlecht verbundene österreichische Szene zu vernetzen, in einen kommunikativen und ästhetischen Austausch zu bringen und darüber hinaus gemeinsame Präsentationsmöglichkeiten zu finden. Seit 1999 organisiert V:NM ein drei- bis viertägiges Festival in ungeraden Jahren. Der Kulturaustausch „ALPENGLOW” mit anderen Ländern, Städten und/oder Regionen findet in geraden Jahren statt. Seit 2012 ist auch das STYRIAN IMPROVISERS ORCHESTRA Teil des V:NM; jährlich finden sechs Konzerte mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Gästen statt.

ZZM (Zentrum zeitgenössischer Musik) (Kärnten)

Das ZZM veranstaltet derzeit in Kärnten etwa sieben Konzerte in der Saison – vom Solo- bis zum Ensemble-Konzert, von notierter bis zu improvisierter Neuer Musik. Eine Kooperation gibt es mit den Musikschulen des Landes Kärnten, wo es jährlich anschließend an den „prima la musica“ Wettbewerb eine Aufführung mit Jungkünstler:innen und Profis gibt. Ein Hauptereignis ist das Konzert mit einem:einer Composer in Residence. Diese*r wird jährlich durch Ausschreibung und einem Juryentscheid ermittelt und hat die Möglichkeit, eine gewisse Zeit in Kärnten zu arbeiten/komponieren und ein Stück für das Ensemble NeuRaum zu schreiben.


Interessengemeinschaften und Serviceorganisationen aus anderen Kunstsparten

Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs
Dachverband der österreichischen Filmschaffenden
IG Autorinnen Autoren
IG Bildende Kunst
IG Freie Theaterarbeit
IG Kultur Österreich
Forum Literaturübersetzen Österreich
NEKUDAK – Netzwerk Kulturvermittlung in den darstellenden Künsten
Österreichischer Verband der Kulturvermittler*innen
VOICE – Verein für Leistungsschutz der SprecherInnen und DarstellerInnen

In den Bundesländern:

Dachverband Salzburger Kulturstätten
IG Kultur Burgenland
IG Kultur Kärnten
IG Kultur Steiermark
IG Kultur Vorarlberg
Kulturvernetzung Niederösterreich
Kulturinfoservice der IG Kultur Wien
KUPF (OÖ)
Musikfabrik Niederösterreich
Tiroler Kulturinitiativen
WienXtra soundbase