Die beiden Pianisten Paul Gulda und der Japaner Makoto Ozone phantasieren und improvisieren am 1. Juni unter den Titel “Fun-Tasten” im Wiener Porgy & Bess. Beide zählen zu den Meistern ihres Faches. Geboten werden neben Guldas Eigenkompositionen auch Werke von Wolfgang Amadeus Mozart – natürlich ganz eigenwillig interpretiert.
Der in Wien geborene Paul Gulda begann mit neun Jahren Klavier zu spielen. Unterrichtet wurde er dabei von Roland Batik, der ihn am Beginn seiner Karriere auch bei vielen Konzerten begleitete. Musikalisch versuchte man, klassische Musik und Jazz unter einen Hut zu bringen. Seit 1982 ist Paul Gulda als Solist, Kammermusiker, Improvisator und Komponist unterwegs. Seine Tätigkeit hat ihm bereits eine Vielzahl von Konzerten in Europa, in Japan, Südamerika und den USA beschert. Paul Gulda kann heute auf 20 CD-Veröffentlichungen zurückblicken, welche seine Vielseitigkeit eindrucksvoll belegen.
Makoto Ozone lebte und arbeitete jahrelang in der New Yorker Jazz-Szene, und spielt mit Größen wie Chick Corea, Gary Burton, um nur einige zu nennen. Obwohl er sich erst seit kurzem mit Klassik beschäftigt, swingt und spricht sein Mozart so stilsicher, dass viele andere Pianisten neidisch werden könnten – dazu kommen noch improvisierte Kadenzen. (Pressetext)
Foto Paul Gulda: Gabriela Bartenstein

