Ernst Molden im Radiokulturhaus

Kommenden Dienstag dem 25. März stellt der Wiener Schriftsteller und Songwriter Ernst Molden seine beiden neuen, simultan veröffentlichten, Studio-Alben “Wien” und “Foan” vor. Freuen darf man sich dabei einerseits auf Geschichten aus der Bundeshauptstadt, aber auch auf solche, die den Federn der besten Songwriter der Welt entsprungen sind.

Das Album “Wien” handelt, wie der Name schon vermuten lässt, durchgehend von Moldens Heimatstadt. In seinen Texten und seiner Musik schöpft er seit mittlerweile zwei Jahrzehnten aus der urbanen Mythenwelt der Donau-Metropole. Da scheint es nur konsequent, dass er seinem Lebens- und Schaffensmittelpunkt nun ein ganzes Album widmet.

 

Die Motive auf “Wien” reichen von Fleischhauern, über Praterhuren und den hiesigen Volkssport des Wiesenliegens, bis hin zu höchst persönlichen Szenarien, wie sie in “Nach dem Regen” zu hören sind.

 

Im Gegensatz zum Band-Sound auf Wien, liegt der Fokus bei “Foan” voll und ganz auf Ernst Moldens Stimme und Gitarrenspiel. Auf diesem Album adaptiert – der Ausdruck “covern” wäre hier wohl nicht angemessen – er Stücke seiner musikalischen Vorbilder, die ihn schon sein ganzes Leben lang begleitet und beeinflusst haben. Zwölf Songs aus England, Amerika und Deutschland, geschrieben von Johnny Cash, Nick Cave, Tom Waits, Bonnie Prince Billy und ähnlichen Säulenheiligen der modernen Songwriterkunst.

 

All diejenigen, die für das Konzert am 25.3. im Wiener Radiokulturhaus keine Karten mehr auftreiben können, bzw. verhindert sind, seien an dieser Stelle auf 13.4. vertröstet – da gibt Ernst Molden ein “Zusatzkonzert” im Chelsea.(mm)

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