
Literatur und Musik, zwei Kunstformen, die zueinander geführt, ein außergewöhnliches, weil nicht alltägliches Kunsterlebnis ergeben können. Genau ein solches soll dem Publikum auch in der Alten Schmiede geboten werden. Ein mit Daniela Küblböck, Konrad Rennert (Stimmen), Monika Dörfler (Klavier), Rainer Küblböck (Trompete/Flügelhorn), Wilfried Satke (E-Bass) und Uli Soyka (Schlagzeug/Spielsachen) sehr hochkarätig besetzte MusikerInnengruppe macht sich daran, die beiden entgegengesetzten Welten zueinander zu führen. Texte solch renommierter Literaturgrößen wie Andrea Heuser, Walter Studener, Anton G. Leitner, Franzobel, Friedrich Hölderlin, Ulrike Draesner, Nikolaus Dominik, Manfred Chobot, Alfred Hrdlicka und Lydia Daher dienen Grundlage für dieses spannende disziplinenübergreifende Kunstprojekt. Sich an die Herausforderung, diese in den Zustand des Klanges zu überführen, herangemacht, haben sich die heimischen Fritz Keil, Reinhard Süss, Rudolf Hinterdorfer, Alexander Wagendristel, Wilfried Satke, Fritz Keil, Monika Dörfler und Uli Soyka.
Was darf erwartet werden? Stilistische Vorgaben wie Ansätze hat es keine gegeben. Das Spektrum des Musikalischen, blickt man auf die Namen der Protagonisten, reicht von der Neuen Musik über die Improvisation bis hin zum Jazz. Alleine schon der sich aus dieser Vielfalt an Spielformen ergebende Bogen verspricht Spannung genug. Wie sind die einzelnen KomponistInnen an die literarischen Vorgaben herangegangen, wie haben sie diese zu interpretieren versucht, worauf wurde der Fokus gelegt, welche unterschiedlichen Methodiken wurden angewendet. Erfahren wird man all dies erst im Rahmen dieses wunderbaren Konzertabends. (mt)
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