Ein äußeres Zeichen des Erfolges ist, dass er seine Werke gleich in mehreren Verlagen verlegt. Seine Kammeroper "Radek" sowie das Doppelkonzert für Violine und Klavier, uraufgeführt bei den Bregenzer Festspielen 2009, ist in der renommierte "Edition Peters" erschienen. "Allein die Tatsache, dass ich bei diesem Verlag bin, macht mich sehr froh", sagt Richard Dünser, der jedoch aktiv bemüht ist, seine Werke in renommierten Konzerthäusern zu bringen. Allerdings gibt er hinsichtlich seiner Kompositionsart zu bedenken, dass seine Musik oft zwischen die Stühle der ästhetischen Ausrichtungen der Kuratoren gerät. "Meine Musik passt nicht in die Programme der Avantgardefestivals, aber kann dafür in ,normalen' Konzerten gespielt werden", so Dünser, der insgesamt einen Stilwandel in der zeitgenössischen Kompositionsart feststellt. Vermehrt wenden sich Komponisten einer harmonisch gebundenen und melodiebezogenen Musik zu.
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