Im europäischen Istanbul geboren, im anatolischen Ankara und im orientalischen Bagdad aufgewachsen, fand Musiker Alp Bora 1998 seine wahre Heimat in Wien. Warum Wien? "Weil du nirgendwo sonst in Europa Orient und Okzident in so kultivierter Dichte finden und genießen kannst wie hier", sagt Alp Bora. Ein Türke, dem Wien nicht so faszinierend fremd, sondern im Gegenteil - so faszinierend vertraut ist. Bora schöpft seine Werke aus dem Liedgut Anatoliens - dem türkischen "Anadolu", was wörtlich übersetzt "Mutterland" bedeutet und den Wert dieser Region als Quelle so zahlreicher Kulturen würdig unterstreicht. "Es leben und lebten ja nicht nur Türken in der Türkei, darum singe ich auch keine türkischen, sondern anatolische Lieder", betont Bora.
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