theclosing (c) David Visnjic

„Zurzeit ist es uns wichtig, dass die Musik etwas Ganzheitliches hat und die Extreme auch eine gewisse Balance haben“ – THECLOSING im mica-Interview   

Mit „Matter“ (Anette Records) legt das Wiener Electronica-Duo THECLOSING seinen dritten Longplayer vor, auf dem erneut sonische Räume zwischen Noise, Drone, Ambient und abstrakter Beat-Science erforscht werden. Die Tracks von ALEXANDER HENGL und DANIELA PALMA CAETANO AUER beweisen erneut den Ausnahmestatus des Duos, welches sich zwar ungern irgendwelchen Genres zurechnen lassen möchte, dabei jedoch Musik von einer geradezu schmerzhaften Notwendigkeit produziert, die weit mehr als nur einen Widerhall aktueller gesellschaftlicher Befindlichkeiten darstellt. Didi Neidhart sprach mit den beiden Künstlern u. a. über „die Dringlichkeit, dass das Kunst ist, die passieren muss“.

„Matter“ ist das erste Album, das von Ihnen selbst zu zweit produziert worden ist. Wie kam es dazu und wie unterscheidet es sich von den vorherigen Veröffentlichungen? Ist es mitunter nicht besser, „andere Ohren“ heranzulassen, die auch etwas Distanz haben oder eben gewisse blinde Flecken erkennen können?

Alexander Hengl: Mit dem Produzieren ist bei uns eigentlich alles vom Komponieren bis zum Abmischen gemeint und da haben wir eigentlich noch nie was aus der Hand gegeben. Dafür ist das alles zu sehr DIY, wie wir arbeiten. Wir waren nur früher zu dritt und bei diesem Album war es zum ersten Mal der Fall, dass wir alles zu zweit gemacht haben. Das letzte Album „dents“ ist während und dann nach der Trennung von Lukas Lehner entstanden und da war dann auch noch einiges von ihm mit dabei. Er macht jetzt im Gegensatz zu uns eher minimalistische und kurze Tracks, die unter dem Namen TSI auf dem Label „Duzz Down San“ veröffentlicht werden.

Die gemeinsame Zeit, immerhin über zehn Jahre, hat uns alle drei natürlich sehr geprägt und ohne ihn wäre deswegen dieses Album auch so nicht möglich gewesen. Er hat uns auch noch während des Entstehungsprozesses immer wieder Feedback gegeben und auch einen schönen Remix gemacht, der hoffentlich mal erscheinen wird.

Und was die „anderen Ohren“ angeht, haben wir da ja noch Freddy Knop, der „Matter“ und davor auch „dents“ gemastert hat, und Michael J Collins, der das für „Primordial Stars“, den Prolog zum Album, übernommen hat. Zu den beiden haben wir großes Vertrauen. Die verstehen unsere Art zu produzieren und geben uns auch Feedback zu den Mixen, was sehr hilfreich ist. Es ist uns auf jeden Fall wichtig, dass da Profis noch mal drübergehen.

Alex Hengl (c) David Visnjic

Sie arbeiten ja schon lange mit Improvisationen als Basis Ihrer Tracks. Wie gehen Sie da vor? Legen Sie einfach los oder gibt es gewisse Parameter, an denen Sie sich orientieren? Oder anders gefragt: Ist das dann eher freie Musik oder Free Jazz?

Daniela Palma Caetano Auer: Eigentlich basieren nur wenige unserer Tracks auf richtigen Improvisationen. Ich würde eher sagen, dass unsere generelle Herangehensweise und Einstellung zum Musikmachen etwas Improvisatorisches und Spielerisches haben. Ich denke, wenn ich einen Song beginne, komme ich oft auf Melodien und Strukturen, indem ich herum- und ausprobiere. Aber ich würde diesen Prozess dann doch eher als Komponieren bezeichnen …

Alexander Hengl: Der 20-minütige Track „Primordial Stars“ war zum Beispiel am Anfang eine Jamsession. Da haben wir uns wirklich zusammen hingesetzt und ohne viel Plan losgelegt. Daniela hat Kalimba-Sounds auf ihren MPC geladen und durch ihre Kaoss-Pads geschickt und ich habe mit meinem Standuino-Synthie und Kaossilator in Kombination mit mehreren Kaoss-Pad-Effekten dazu gespielt.

Der Sound beim Herumprobieren hat uns so gefallen, dass wir das zur Sicherheit gleich aufgenommen haben. Das war dann die Basis für den Track und das wäre uns so sicher kein zweites Mal gelungen. Wir sind dann noch mit zusätzlichen Spuren, Beats und Samples drübergegangen.

Bei anderen Tracks dienen die Improvisationen eher als Grundlage für Collagen. Auf dem Album sind vor allem meine Aufnahmen improvisiert. Ich habe fast überall Gesang und Synthie-Noise drübergelegt. Das sind dann die freien Parts, die auf die komponierten Sound-Wände und Beats treffen. Das ist auch das, was ich live mache. So bekommt jede Show etwas Unberechenbares und ich kann auf meine momentane Stimmung eingehen.

Zwar stellt sich schon lange nicht mehr die Frage „analog oder digital“, aber gerade bei theclosing wäre es doch interessant zu erfahren, ob und wie es hierbei zu Transformationen kommt. Wo liegen die jeweiligen Potenziale bzw. Schwachstellen des einen im Gegensatz zum anderen und wie gehen Sie damit um?

Daniela Palma Caetano Auer: Analog sind bei uns eigentlich nur manche Samples, die Field Recordings und die Stimme von Alex. Das sind aber ganz wichtige und grundlegende Elemente, die unseren Sound sehr prägen. Also ein bisschen wie das Salz in unserer digitalen Suppe …

Alexander Hengl: Für den Titeltrack „Matter“, der das Album abschließt, haben wir zum Beispiel ein altes und schon sehr kaputtes Klavier im Haus von Danielas Großeltern in Portugal aufgenommen. Daniela hat dann Schnipsel davon mit dem MPC dicht übereinandergeschichtet und so diese orgelartigen Klänge hinbekommen, die etwas sehr Organisches haben.

„Das Rauschen an sich hat für mich generell einen hohen Stellenwert, da es eines dieser Dinge ist, die in der Natur immer wieder auftauchen […]“

Noise, Rauschen und Geräusche spielen in Ihrer Musik eine große Rolle. Einerseits sind dies Störungen, also Störgeräusche, die auch „Achtung!“ sagen oder einen Schnitt bzw. Bruch markieren, und andererseits schälen sich daraus dann auch immer wieder Harmonien heraus. Sind Sie da zufällig draufgekommen oder gibt es hier auch einen quasi historischen Bogen bis hin zu Drone und selbstgenerierender (Ambient-)Musik, wie wir sie ja u. a. auch von Brian Enos „Discreet Music“ kennen?

Daniela Palma Caetano Auer: Bei Brian Eno interessiert mich vor allem, wie minimal und repetitiv, aber trotzdem bestechend und emotional er mit Melodie umgeht – und das ist für mich auch ein wichtiger Punkt in unserer Musik. Ich muss aber zugeben, dass ich seine Arbeit erst spät für mich entdeckt habe, also würde ich nicht sagen, dass ich mich da auf ihn oder andere beziehe. Eher ist es so, dass ich einfach eine große Vorliebe für den, wie ich es nenne, „schönen Lärm“ habe, ich brauche das fast wie die Luft zum Atmen.

Das Rauschen an sich hat für mich generell einen hohen Stellenwert, da es eines dieser Dinge ist, die in der Natur immer wieder auftauchen, sozusagen eine Art Grundmuster. Und da ich mich auch in meiner visuellen Kunst mit den Grundstrukturen des Kosmos befasse, macht diese Art zu produzieren immer mehr Sinn für mich.

Alexander Hengl: Wir haben auch einen großen Hang zum Kitsch. Wenn wir vom Balkon aus die Geräusche vom Spielplatz aufnehmen oder diese harmonischen Flächen und meinen in Hall und Echo ertränkten Gesang in unserer Musik haben, braucht es dann dieses Fehlerhafte und Verzerrte oder grundsätzlich eher auch nervige Geräusche, um dem Kitsch dann etwas entgegenzusetzen. Zurzeit ist es uns wichtig, dass die Musik etwas Ganzheitliches hat und die Extreme auch eine gewisse Balance haben.

theclosing (c) David Visnjic

Wenn Sie mit Field Recordings und Vocals arbeiten, tun Sie das dann auch, um der elektronischen Blase, in die man sich bei solch einer Musik ja auch des Öfteren begeben kann, etwas entgegenzusetzen oder machen Sie das vielleicht auch, um diese Blase zum Platzen zu bringen?

Daniela Palma Caetano Auer: Ich glaube, wir verwenden diese Elemente einerseits, um etwas Organisches, Sinnliches hinzuzufügen, und andererseits aber auch, um spannende Texturen zu erzeugen, die dann auch einen breiteren Frequenzbereich abdecken und einen höheren Grad an Komplexität erschaffen.

Alexander Hengl: Ich finde es spannend, dass viele Leute meinen Gesang durch die Effekte und Loops überhaupt nicht mehr als Stimme wahrnehmen. So bekommt der Sound etwas Mysteriöses und der analoge Input wird vielleicht eher unterbewusst wahrgenommen.

„Die Maschinen machen lassen, also auch die Eigenheiten der Maschinen zu nutzen, anstatt sie zu kaschieren, ist sicher ein ganz wichtiger Punkt für uns.“

Was ist unter den im Pressetext erwähnten „Post-Rock-Dynamiken“ zu verstehen? theclosing sind ja vom Rock eher weit entfernt, aber dennoch scheint hier etwas durchzuschimmern, was Ihnen dabei wichtig erscheint.

Alexander Hengl: Das stammt zwar vom Kristoffer Cornils, der unsere Pressetexte geschrieben hat, aber da ist schon was dran.

Sigur Rós und Godspeed You! Black Emperor waren auf jeden Fall frühe Einflüsse und sind sicher auch mitverantwortlich dafür, dass wir uns sehr wohl dabei fühlen, unsere Songs langsam aufzubauen, und dass die dann hin und wieder auch mal 20 Minuten lang werden. Womit man unseren Sound dann assoziiert, kommt, glaube ich, auch stark darauf an, was einen geprägt hat.

Wir haben bei unserer letzten Show mit dälek im Hafenklang in Hamburg Linus Volkmann kennengelernt. Der ist zurzeit mit seinem neuen Buch auf Tour und hat vor den Konzerten gelesen. Wir haben danach zusammen gefeiert und er wollte wissen, wie wir klingen, und hat sich dann was angehört und gemeint, das klinge für ihn eher nach Gitarrenmusik als nach Synthie und Stimme.

Und Fritz Ostermayer hat zum Beispiel unser Album von 2012 mit This Heat und Radian verglichen. Wir sind seitdem auch große Radian-Fans und darum sehr glücklich, dass John Silver, ihr Bassist, bei unserer Release-Show ein Solo-Set spielt.

Ebenso verweist der Pressetext erneut auf „Katharsis und Werden“. Das scheint ein Thema zu sein, das Sie nicht loslässt. Aber beschreibt das jetzt eher emotionale Zustände oder musikalische? Wird also „Katharsis“ eher so verstanden, dass sie nicht expressiv an den Geräten schrauben, sondern sich eher zurückzuhalten und die Maschinen machen lassen?

Daniela Palma Caetano Auer: Die Maschinen machen lassen, also auch die Eigenheiten der Maschinen zu nutzen, anstatt sie zu kaschieren, ist sicher ein ganz wichtiger Punkt für uns. Durch diese Produktionsweise entstehen viele unvorhersehbare Dinge, und das finde ich wundervoll. Die Begriffe „Katharsis“ und „Werden“ würde ich vor allem auf unsere Art zu arbeiten und darauf, was die Musik auf uns für eine Wirkung hat, beziehen.

Daniela Palma Caetano Auer (c) David Visnjic

Alexander Hengl: Unsere Musik lebt von starken Emotionen und es ist mir auch wichtig, dass die nicht gespielt sind. Jeder Auftritt und jede Aufnahme sind für mich eine Verarbeitung des täglichen Kampfs mit Depressionen, Ängsten und sonstigen Hürden im Leben.

Gleichzeitig geht’s aber auch um die schönen Gefühle und darum, wie diese Extreme in der Musik dann verschmelzen können. Da geht’s auch um eine Dringlichkeit, dass das Kunst ist, die passieren muss. Da haben wir gar keine große Wahl. Aber mir ist wichtig, dass wir damit trotzdem immer etwas Universelles beschreiben und das Ergebnis nicht zum reinen Selbstausdruck verkommt. Es freut uns dann immer, wenn uns Leute erzählen, dass ihnen unsere Musik in schlechten Zeiten hilft und Halt gibt. Das ist eines der schönsten Komplimente überhaupt.

„Matter“ ist auf dem Berliner Label „Anette Records“ erschienen. Wie kam es dazu?

Alexander Hengl: Strizi [Johannes Rögner, Anm.] von Frittenbude betreibt „Anette Records“. Er hat anscheinend keine Angst davor, verschiedenste musikalische Ansätze mit seinem Label zu repräsentieren. Er hat mit Hip-Hop-Releases begonnen, sich dann aber schnell in alle möglichen Richtungen getraut.

Die gemeinsame Liebe für experimentellen Hip-Hop hat uns aber erst mal verbunden. „Anette“-Acts wie Reindeer, YAWL und DOT haben bei der Konzertreihe „Wolkenvorhang“ gespielt, die wir knappe fünf Jahre gemeinsam mit dem großartigen Produzenten und Rapper Parkwaechter Harlekin organisiert haben.

Das Label hat mit Releases von Blindspot und Ancient Mith gestartet und die waren damals zusammen auf Tour, auch bei uns in Wien, und Strizi hat die damals begleitet. Da haben wir uns zum ersten Mal getroffen. Jahre später hat DOT ihm eine Demo von uns zukommen lassen und er war verrückt genug, um uns anzubieten, eine Platte von uns rauszubringen. Was Besseres hat uns zu dem Zeitpunkt nicht passieren können. Sein Support und das Vertrauen, das er für unsere Vision aufgebracht hat, waren genau das, was wir gebraucht haben.

Die Videos sind erneut sehr minimal gehalten, glichen dezent und widmen sich ansonsten eher Naturimpressionen, also Bergen, Wolken, Regen, bei denen aber irgendwas nicht so richtig stimmen mag. Ist das bewusst oder ergibt sich das erst mit der Musik?

Daniela Palma Caetano Auer: Ich beschäftige mich in meiner visuellen Kunst schon sehr lange mit Berg- und Naturaufnahmen unter Verwendung spezieller alter Digitalkameras, die ihre ganz eigenen Ästhetiken haben und setze diese Erfahrung schon gezielt ein, um dieses Gefühl zu erzeugen.

Wie unser Albumtitel beziehe auch ich mich da vor allem auf die schiere Masse an Materialität. Ich finde, dieser Aspekt der Landschaft wird durch diese spezielle Art der Aufnahme mehr hervorgehoben. Die bunten Animationen, die auf digitalen Zeichnungen von mir basieren, und die Art, wie Alex diese Elemente zur Musik geschnitten hat, erhöhen dann noch den Künstlichkeitsfaktor.

Alexander Hengl: Spannend, dass das Video zu „Iterations“ auch als dezent und minimalistisch wahrgenommen werden kann. Ich finde ja viel intensiver geht’s gar nicht. Mich freut besonders, dass unsere Musik und die Kunst von Daniela durch unser Artwork, die Videos und unsere Live-Visuals immer mehr zu einem großen Ganzen werden. Ein nächstes Video fürs Album, bei dem wir dieses Konzept weiterverfolgen, ist gerade im Entstehen. Die Visuals zu „Primordial Stars“ sind allerdings auf meinem Mist gewachsen und um einiges entspannter – allein schon durch die Länge. Da habe ich mich mal mit eigenen Videoaufnahmen reingedrängt.

„Hip-Hop wird, denke ich, immer ein Einfluss bleiben, der sich wahrscheinlich auch in Zukunft hin und wieder in unsere Beats einschleichen wird.“

Bisher waren Ihre Beats meist immer noch irgendwie mit Hip-Hop assoziierbar, jetzt scheint das nicht mehr so zu sein. Viel eher grummelt da einiges eher in Richtung R ‘n‘ B, Trap, Witch House etc. herum. Zwar selten direkt, aber jedenfalls deutlich eher mit aktuelleren Beat Sciences kontaminiert als jetzt nur mit Hip-Hop oder Breakbeats.

Alexander Hengl: Das mit den Genres ist, glaube ich, auch eher ein Journalisten-Ding, weil die halt irgendwie versuchen müssen, Musik zu beschreiben. Uns ist es aber weder wichtig, einem Genre gerecht zu werden, noch zu verhindern, mit einem assoziiert zu werden. Und es ist ja auch immer eine Sache der Wahrnehmung.

Für mich ist nach wie vor gleich viel oder wenig Hip-Hop in unserer Musik herauszuhören wie früher,  aber vielleicht ist es durch die zunehmenden Einflüsse weniger offensichtlich. Mein Versuch, bei „Array“ einen Trap-Beat nachzubauen, war zur Abwechslung aber voll beabsichtigt und inspiriert durch eine Nacht beim „Clubbduzz“ im Celeste. Trap ist ja auch Hip-Hop, oder nicht?

Für mich sind diese ganzen Bezeichnungen manchmal mehr verwirrend als hilfreich. Hip-Hop wird, denke ich, immer ein Einfluss bleiben, der sich wahrscheinlich auch in Zukunft hin und wieder in unsere Beats einschleichen wird. Wir versuchen da nichts zu erzwingen. Kann sein, dass beim nächsten Album nur Boom-Bap-Beats zu finden sein werden oder dass wir nur mehr Lust auf Techno haben oder die Beats auch mal ganz weglassen. Wir werden es hoffentlich bald rausfinden.

theclosing at umbo (c) Archiv Band

Wie geht es jetzt weiter? Wird es Konzerte, eine Tour geben?

Daniela Palma Caetano Auer: Am Mittwoch den 17.4.2019 feiern wir erstmal unseren Release im Wiener fluc. Weitere Gigs sind noch in Planung und wir freuen uns auch über Anfragen. Außerdem wird es Anfang Juli eine spezielle Soundinstallation mit Liveperformance im Rahmen meiner Solo-Ausstellung „Colour Scheme Of Existing Matter” in der Galerie Die Schöne geben.

Alexander Hengl: Bei der Release-Show wird auch John Silver eines seiner seltenen Ambient- und Drone-Solo-Sets spielen und wir haben uns ein Dj-Set von Spinelly mit viel Bass gewünscht. Außerdem wird auch Inou Ki Endo b2b mit einem ganz besonderen Überraschungsgast auflegen… Die Zeit danach haben wir bewusst noch nicht total verplant, um etwas Raum zu lassen und diesen für uns sehr wichtigen Release und die damit verbundene Anspannung besser verarbeiten zu können. Aber klar, wir wollen in Zukunft viele Shows spielen und Platten verkaufen und auch endlich wieder neue Projekte starten! Wir haben jetzt eine Weile keine neue Musik gemacht. Dieses Album hat viel Zeit gebraucht und uns einiges abverlangt. Aber das war es wert. Wir sind sehr glücklich damit und hoffen damit in nächster Zeit noch einige Leute zu erreichen zu können, die solche Sounds in ihrem Leben vielleicht noch vermisst haben.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Didi Neidhart

Termin:
17. April 2019 – Fluc Release-Show mit John Silver solo, Dj Spinelly, Inou Ki Endo
11. Juli 2019 – „Colour Scheme Of Existing Matter“ Ausstellung Daniela Palma Caetano Auer, Galerie Die Schöne

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