
Und das ganz ohne offensichtlichen Anlass: weder Jubiläum noch Marketingstrategie. Komponist und künstlerischer Leiter des Festivals, Larry Alan Smith, verwirklicht “lediglich” seine künstlerische Vision eines kreativen Blickes auf einen kulturellen Energiepol, der es seiner Meinung nach noch immer ist und nicht nur längst gewesen ist, – und leistet damit auch einen wertvollen Beitrag zur Aufarbeitung historischer Details wie auch Klischees, wie zum Beispiel den Fokus auf Arnold Schönberg, Erik Zeisl und die Trapp-Familie.
Erster Höhepunkt war ein Abend mit der Bowen McCauley Dance Company, in deren Programm die Uraufführung von Time and Clouds nach der Musik des Wiener Komponisten Wolfgang Seierl nach einem Text des Österreichischen Lyrikers Ferdinand Schmatz gestanden hat.