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 -trio/
SUMMARY:Wolfgang Muthspiel Chamber Trio
DESCRIPTION:\n\nWolfgang Muthspiel: guitar\nMario Rom: trumpet\nColin Vallo
 n: piano\n\nAm 01. Mai 2026 veröffentlicht das Wolfgang Muthspiel Chamber
  Trio sein neues Album ATLAS. In der außergewöhnlichen Besetzung Gitarre
 \, Trompete und Klavier entfaltet das Trio einen vielschichtigen Klangraum
 \, der sich zwischen Jazz und Kammermusik bewegt. Wolfgang Muthspiel\, Col
 in Vallon und Mario Rom begegnen einander auf Augenhöhe – mit feiner In
 teraktion\, offener Improvisation und einem ausgeprägten Gespür für Kla
 ngfarben.\n\nDie zehn Kompositionen des Albums stammen überwiegend von Wo
 lfgang Muthspiel\; lediglich Spring wurde von Pianist Colin Vallon beigest
 euert. Auf fünf Stücken spielt Muthspiel klassische Konzertgitarre\, auf
  den übrigen setzt er eine halbakustische E-Gitarre ein und erweitert so 
 das klangliche Spektrum des Trios.\n\nMuthspiel beschreibt den Ansatz des 
 Ensembles folgendermaßen: „Das Chamber Trio versteht sich als musikalis
 ches Netzwerk\, das die Intimität und Klarheit der Kammermusik bewahrt un
 d zugleich mit der rhythmischen Energie und improvisatorischen Freiheit de
 s Jazz arbeitet.“\n\nATLAS wurde von Roland Baumann im Tonstudio Baumann
  in Steinakirchen aufgenommen und von Patrik Zosso gemischt. Das Album ers
 cheint beim Label ClapYourHands und wird sowohl digital als auch in physis
 cher Form erhältlich sein.\n\nDer österreichische Gitarrist Wolfgang Mut
 hspiel zählt zu den prägenden Stimmen des zeitgenössischen Jazz. Seine 
 nuancierte Spielweise eröffnet Räume\, in denen sich musikalischer Dialo
 g frei entfalten kann. Mit Colin Vallon\, der durch seine ECM-Veröffentli
 chungen internationale Aufmerksamkeit erlangte\, und Mario Rom\, einem Tro
 mpeter mit ausgeprägtem Sinn für melodische Tiefe\, hat Muthspiel zwei k
 ongeniale Partner gefunden. In der schlagzeuglosen Besetzung entstehen ein
 e erstaunlich rhythmische Dichte und Energie. Die langjährige Zusammenarb
 eit der Musiker ist in jedem Moment hörbar – ATLAS lebt von Vertrauen\,
  Präzision und musikalischer Neugier. (Pressetext)\n\nErklärtes Ziel des
  Chamber Trios ist es\, ein interaktives\, polyphones musikalisches Netz z
 u knüpfen\, das sich die Intimität und Transparenz kammermusikalischer F
 ormationen zu eigen macht und dennoch nicht an rhythmischer Kraft und Vers
 pieltheit zurückstecken muss. Alle drei Musiker verbindet ein ausgeprägt
 es Gespür für Klangkultur\, durch das sie ihrem Instrument zahlreiche un
 terschiedliche Klangfarben entlocken können. Auch sind sie große Improvi
 satoren\, die die Freude am Erschaffen von Musik im Moment vereint. Dies b
 edeutet\, dass stets ein gewisses Maß an Risiko während des Musizierens 
 vorhanden ist und macht jedes Konzert zu einer einzigartigen Momentaufnahm
 e. Wie in allen Jazzensembles ist hierbei die Balance zwischen improvisier
 ter Spontanität der Musiker und langanhaltenden formgebenden musikalische
 n Strukturen der Schlüssel zum Erfolg. (Pressetext)\n\nNach längerer Pau
 se war Österreichs Parade-Jazzgitarrist Wolfgang Muthspiel endlich wieder
  einmal am Dornbirner Spielboden zu Gast\, wo er vor Jahren als äußerst 
 beliebter „Stammgast“ alle seine wichtigen Projekte präsentierte. Sei
 n Chamber Trio mit dem Schweizer Pianisten Colin Vallon und dem Wiener Tro
 mpeter Mario Rom klingt nicht nur von der Papierform her ausgesprochen hoc
 hkarätig\, sondern überzeugt auch auf der Bühne mit exzellenten Live-Qu
 alitäten. Nach 90 erlebnisreichen Konzertminuten erklatschte das begeiste
 rte Publikum noch eine Zugabe\, und auf die Frage des Bandleaders „Wollt
  Ihr etwas Langsames oder etwas Schnelles?“ kam die spontane Antwort: 
 „Beides!“.\n\nTrio der Trio-Spezialisten\n\nDass die vielen Triologe d
 er Extraklasse ebenso begeisterten\, wie die virtuosen Soli aller Beteilig
 ten\, ist wenig verwunderlich\, haben wir es hier doch mit ausgesprochenen
  Trio-Spezialisten zu tun. Der aus der Steiermark stammende und in Wien le
 bende Trompeter erfreut sich bei den Jazz-Fans mit Mario Rom’s Interzone
  mit Lukas Kranzelbinder am Kontrabass und Herbert Pirker an den Drums hö
 chster Beliebtheit. Colin Vallon veröffentlichte mit Kontrabassist Patric
 e Moret und Drummer Julian Sartorius (bzw. Samuel Rohrer) vier exquisite T
 rio-Alben\, die letzten beiden beim renommierten Münchner Label ECM. Dort
  ist seit zehn Jahren auch Wolfgang Muthspiel beheimatet\, wo er unter and
 erem mit den Trio-Alben „Driftwood“\, „Angular Blues“ und „Dance
  of The Elders“ mit Larry Grenadier bzw. Scott Colley am Bass und Brian 
 Blade an den Drums großes Aufsehen erregte. Die drei Chamber Trio-Akteure
  hätten auf Anhieb „ihre gemeinsame kammermusikalische Zone entdeckt“
 \, zeigte sich Muthspiel begeistert\, und auch vom Organisatorischen und v
 on den Entfernungen her sei es bedeutend einfacher als mit amerikanischen 
 Partnern\, unterrichtet er selber doch an der Musikhochschule Basel\, Vall
 on an der Hochschule der Künste in Bern und Rom an der Bruckner Privatuni
 versität in Linz.\n\nVon „Vevey“ über „Atlas“ bis zu „Guacho S
 chubert“\n\nDie ersten drei Stücke spielte Muthspiel\, von dem alle Kom
 positionen stammten\, auf der akustischen Gitarre. „Vevey“\, nach der 
 Westschweizer Stadt und gleichzeitig dem Geburtsort dieses Trios benannt\,
  führte das Publikum mit ruhigen\, fließenden\, kunstvoll ineinander ver
 zahnten Tönen auf Gitarre und Piano in die Konzertatmosphäre hinein\, Ro
 m gesellte sich erst spät mit einem verhallten und mit hörbarem Atemstro
 m geblasenen Solo dazu. Muthspiels langes Solo-Intro zum zweiten Stück 
 „Atlas“ klang irgendwie klassisch-spanisch\, anschließend trieb er da
 s musikalische Geschehen mit rhythmischem Klopfen auf den Gitarrenkorpus a
 n und lieferte Vallon die Basis für ein ausgedehntes Solo. Der übernahm 
 daraufhin die Rhythmusarbeit\, indem er die angeschlagenen Saiten mit der 
 Hand abdämpfte und so einen Rhythmusteppich erzeugte\, über den Rom ein 
 kraftvolles Solo legte. Im temperamentvollen „Guacho Schubert“ brachte
  der ohnehin nicht von irgendwelchen Genre-Grenzen beengte Muthspiel seine
  Erfahrungen mit argentinischen Musikern mit jenen mit der österreichisch
 en Frühromantik-Ikone auf höchst unterhaltsame Weise zusammen.\n\nHommag
 en an die kleine Tochter\, den verflixten Hund\, an Django Bates und Lione
 l Loueke\n\nFür „A Father And A Sun” (kein Schreibfehler\, es heißt 
 tatsächlich nicht „Son“\, denn er hat das Stück seiner Tochter gewid
 met) griff Wolfgang Muthspiel dann zur halbakustischen Jazz-Gitarre und be
 geisterte mit einem fast schon Fusion-artig klingenden\, melodiösen Lauf 
 – gleichermaßen zupackend wie elegant\, präzise wie cool\, Intellekt u
 nd Emotion auf ideale Weise verbindend. Auch Vallon und Rom fanden – wie
  in allen Stücken – ausreichend Platz für ausdrucksstarke Soli. „Eve
 rything Happens To That Dog“ versuche er seit dreißig Jahren in den unt
 erschiedlichsten Besetzungen zu spielen\, erzählte Muthspiel\, aber es se
 i ein schwieriges Stück. Das Chamber Trio fühlte sich allerdings sichtli
 ch wohl und meisterte mit großer Experimentierfreude die rhythmischen und
  harmonischen Raffinessen\, zauberte jede Menge Geräuschhaftes aus den In
 strumenten\, manchmal laut\, meistens witzig\, sodass man sich höchstens 
 noch begeistert fragte\, ob der musikalische Hund mit dem Schwanz wedelt\,
  oder der Schwanz mit dem Hund. Kaum weniger tricky hörte sich „For Dja
 ngo“ an\, eine Hommage an den englischen Pianisten Django Bates\, den Mu
 thspiel für seine Zappaeske und für seine balladeske Seite liebe\, wie e
 r betonte\, besonders aber auch für seine Fähigkeiten\, Musik zu arrangi
 eren. Dementsprechend abwechslungsreich geriet das permanenten Stimmungswe
 chseln unterzogene Stück\, das man auch in einer hervorragenden Quintett-
 Version vom 2018-er Album „Where The River Goes“ her kennt. Das letzte
  Stück des abwechslungsreichen Programms widmete Wolfgang Muthspiel dann 
 dem aus Benin stammenden Gitarristen und Sänger Lionel Loueke\, mit dem e
 r für nächstes Jahr ein musikalisches Projekt geplant hat. Hier platzier
 te er seine flotten Läufe erstmals über einem Loop\, und auch Vallon ste
 uert dezent etwas Elektronik bei\, um auf der kleinen musikalischen Expedi
 tion nach Westafrika auch die diesem Genre für gewöhnlich innewohnende L
 ebensfreude nicht zu kurz kommen zu lassen – manche Sequenzen wirkten du
 rchaus auch Soundtrack-artig.\n\nLangsames und Schnelles zum Abschied\n\nZ
 u den bereits anfangs erwähnten Zugaben ließ sich das formidable Trio ni
 cht lange bitten. „Etüde Nr. 13 1/2“ lautete der witzige Titel des fl
 otten Rausschmeißers\, der manchmal Erinnerungen an den grandiosen Paco d
 e Lucía wach werden ließ\, und „Might This Be The End?“ nannte sich 
 schließlich das verträumte Finale. Diese Frage im Titel könne man hier 
 und jetzt eindeutig mit „Ja“ beantworten\, meinte Muthspiel grinsend\,
  gleichzeitig hoffe er aber\, dass es nicht wieder zehn Jahre dauern werde
 \, bis er zurück an den Spielboden komme. Diesem Wunsch kann man sich nur
  anschließen! (Peter Füssl)\n\n\nhttps://www.wolfgangmuthspiel.com/\nhtt
 ps://mr-interzone.at/
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