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SUMMARY:Vladimir Kostadinovic 'Iris' feat. Joe Locke (A/USA)
DESCRIPTION:\n\n\n\n\n\n\nVladimir Kostadinovic: drums\, compositions\nJoe 
 Locke: vibraphone\nJaka Kopac: alto saxophone\nIvan Radivojovic: trumpet\n
 Joshua Ginsburg: bass\n\n\n\n\n\n\n\n\nWäre der 44-jährige Vladimir Kost
 adinovic Amerikaner und nicht Serbe mit Wohnsitz in Österreich\, er wäre
  nicht nur bei Insidern als energiegeladener\, vielseitiger und auch kompo
 sitorisch kreativer Schlagzeugvirtuose in aller Munde. Längst wird er abe
 r von Kollegen der heiß umkämpften New Yorker Szene als einer der ihren 
 begrüßt – auch in heutigen Zeiten noch der Ritterschlag für Musiker\,
  solange sie sich in der Stilistik des modernen Mainstreams auf Bop-Grundl
 age bewegen. Wie sein Debütalbum entstand „Iris“\, sein drittes Leade
 r-Album\, im Big Apple\, und das in einer Spitzenbesetzung: Chris Potter b
 zw. Ben Wendel (Saxofon)\, Alex Sipiagin (Trompete)\, Joe Locke (Vibrafon)
 \, Geoff Keezer (Klavier) und Matt Brewer (Bass). Solchen Größen konnte 
 er durchaus knifflige Stücke vorsetzen wie etwa das zwischen 9/4-\, 7/4- 
 und 5/4-Takt wechselnde „The World Keeps Ending and The World Keeps Goin
 g On“ – in der heutigen Zeit fast ein trostreicher Titel. Die Herausfo
 rderungen werden nicht nur bravourös bewältigt\, man vermeint eine Band 
 aus Musikern zu hören\, die seit Langem leidenschaftlich gern miteinander
  spielen\, nicht nur ein einmaliges Studiotreffen absolvieren. „Ich möc
 hte ein Gleichgewicht zwischen meiner Familie und der Musik finden\, was e
 ine große Herausforderung ist\, wenn man ständig unterwegs ist“\, erkl
 ärt der Drummer. So ist das Album nach seiner Tochter benannt und seiner 
 Frau gewidmet. Kostadinovics Kompositionen – sieben der neun Stücke sta
 mmen aus seiner Feder – reflektieren diese Problematik. In „Iris“ h
 ört man die stolze Stimme seiner kleinen Tochter mit einem (Vatertags?-) 
 Gedicht über ihn. „Unborn Child“ verarbeitet das anfängliche Glücks
 gefühl über eine weitere Schwangerschaft und die Verzweiflung über die 
 Fehlgeburt\, während er im fernen China auftrat. Ein hochenergetisches\, 
 emotional bewegendes Album\, mit „Echoes Of Eternity“ als lyrischem Ru
 hepunkt zum Luftholen. (Marcus A. Woelfle\, Rondo\, 12.07.2025)\n\n„Nach
 dem ich diese großartige Aufnahme von Vladimir Kostadinovic und dieser he
 rausragenden Gruppe hochkarätiger Musiker gehört habe\, vermittelt mir d
 ie Musik ein Gefühl von Freiheit. So etwas hört man heutzutage nicht meh
 r oft\, wenn Leute spielen. Der Klang der Freiheit ist das\, worum es im J
 azz und in der Improvisation geht.“ – George Garzone\n\n„Es war eine
  großartige Session\, eine großartige Kombination von Musikern. Echter N
 ew Yorker Jazz. Alle liebten Vladimirs Musik und hatten gleichermaßen Res
 pekt voreinander. Er ist ein exzellenter moderner Schlagzeuger\, der auch 
 Folk-Elemente aus seiner Heimat einfließen lässt\, die ihm eine besonder
 e Note verleihen. Seine Kompositionen sind fantastisch – so schön\, kre
 ativ und andersartig. Er ist ein großartiger Musiker.“ – Alex Sipiagi
 n\n\n„Manchmal kann ich es kaum fassen\, wie europäische Musiker klinge
 n können\, als wären sie in einer amerikanischen Metropole geboren und a
 ufgewachsen. Vladimir ist einer dieser Typen. Er hat ein wunderschönes\, 
 breites Spektrum. Er ist tief in der Tradition verwurzelt und swingt richt
 ig hart\, ist aber gleichzeitig ein überzeugter Modernist. Er hat wunders
 chöne Musik geschrieben\, manche sehr ekstatisch und tief berührend\, an
 dere wiederum recht knifflig und von großer intellektueller Strenge. Alle
 s ist wunderschön. Und er hat eine absolute All-Star-Band zusammengestell
 t. Alle kamen und spielten einfach nur Musik.“ – Joe Locke\n\nVladimir
  Kostadinovic vergleicht seine Erfahrungen während der Session am 5. Sept
 ember 2024 in den New Yorker Samurai Studios\, die dieses Meisterwerk – 
 benannt nach seiner damals achtjährigen Tochter Iris – hervorbrachte\, 
 mit dem Druck der Teilnahme an den Olympischen Spielen.\n\n„Du hast nur 
 eine Chance“\, sagt der 44-jährige Schlagzeuger aus Wien. „Alle glaub
 en an dich. Vermassel es jetzt nicht. Wir hatten eine Probe. Ich komme aus
  einer kleinen Gegend in Europa\, wo wir nicht so oft die Möglichkeit hab
 en\, NBA-Spiele mit Spielern und Musikern dieses Formats zu spielen. Man s
 pielt eine Woche\, maximal zwei Wochen auf Tour und muss dann einen Monat 
 warten. Diese Musiker werden jeden Tag aufs Neue gefordert. Sie packen dic
 h\, und du bist sicher.“\n\n\n\nhttps://www.porgy.at/events/12814/\n\n
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