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 of-light-a-d/
SUMMARY:Richard Koch Quintet 'Rays of Light' (A/D)
DESCRIPTION:\n\n\n\n\nRichard Koch: trumpet\, compositions\nFabiana Striffl
 er: violin\nValentin Butt: accordion\nIgor Spallati: bass\nNora Thiele: fr
 ame drums\n\n\n\n\n\n\n\n\nRichard Koch did it again! Einer der eigenstän
 digsten und unverwechselbarsten Jazz-Trompeter unsere Zeit ist zurück mi
 t seinem vierten Studio-Album. Nach drei Quartett-Platten legt er uns nun 
 als Bandleader ein neues Werk im neuen Quintett vor: „Rays Of Light“.\
 n\nWas die Besetzung und das Instrumentarium angeht\, hätte man dieses ak
 ustische Werk auch schon im 19. Jahrhundert aufführen können. So hören
  wir Fabiana Striffler an der Violine\, Valentin Butt am Akkordeon\, Andre
 as Lang am Kontrabass\, Nora Thiele an den Frame-Drums und Richard Koch an
  seiner Trompete. Allerdings sind Kochs Kompositionen durchsetzt von der t
 ransatlantischen Geschichte der Pop-Musik der gut letzten 150 Jahre: Vom A
 merican Folk Book zum Internet-Radio – und zurück zum Dorffest in sein
 e Wahlheimat Wustermark\, von wo aus er mit der Regionalbahn immer schnell
  in die Jazz-Hauptstadt Berlin reisen kann.\n\nIn einer Zeit\, in der das 
 transatlantische Verhältnis politisch zu kippen droht\, kommen Kochs „R
 ays Of Light“ gerade recht\, um dem ganzen Wahnsinn auch als musizierend
 er Europäer kulturell etwas entgegenzusetzen. Denn ist es ja gerade in de
 r Musik besonders offenkundig\, wie sich unsere kulturelle DNA gleicht und
  sich immer wechselseitig beeinflusst hat. So wie eben durch alle möglich
 en Spielarten der europäischen Folk- und Salonmusik\, gekreuzt mit afroam
 erikanischen und orientalischen Einflüssen – geprägt vom Christentum 
 über den Islam bis hin zum Voodoo – eine magische\, erdumspannende\, k
 reolische Musik entstanden ist: Der Jazz. Und dabei haben wir jetzt noch n
 icht mal über Bach\, Dylan oder die Beatles gesprochen.\n\nKochs Stück
 e im Jahre 2025 lassen sich genauso wenig einer spezifischen Region oder T
 radition zuordnen: Es ist Musik\, die in die österreichischen Alpen ebens
 o passt\, wie in die Provence oder nach New Orleans. Sie ist urban wie lä
 ndlich verständlich. Sie verarbeitet Balkan-Elemente wie Klezmer\, wir h
 ören im Ursprung orientalische Percussions\, und mit dem Kontrabass kommt
  eine gute Portion Swing und Bop aus den nervösen Metropolen dazu. Das Ak
 kordeon bietet dabei viel harmonischen Interpretationsspielraum und die Vi
 oline teilt sich eben diesen mit der Trompete\, ohne sich dabei in metaphy
 sischen Spekulationen zu verlieren.\n\nKochs Kompositionen wirken dabei so
  leichtfüßig wie farbenfroh. Als wolle er sagen: Hört her\, liebe Mens
 chen! Alle Musik der Welt ist hier\, alles ist gut! Aber die Leichtigkeit 
 seines Spiels\, die auf seine Mitspieler*innen abzufärben scheint\, bleib
 t sein sahniges Geheimnis. Treten Koch und sein Quintett von der Bühne a
 b\, wird schnell alles wieder so grau\, wie es vorher war.\nSo ist es kein
  Wunder\, dass auch erfolgreiche Rock &amp\; Pop-Acts wie Peter Fox oder d
 ie Beatsteaks\, aber auch musikalische Grenzgänger wie Nils Frahm oder Ji
 mi Tenor schon lange auf Richard Kochs Trompetenspiel schwören. Diesen ga
 nz besonderen Swag hat einfach jeder gerne auf seiner Party. Und Party ist
  tatsächlich ein gutes Stichwort. Denn „Rays Of Light“ ist überaus 
 partytauglich. Es ist das vielleicht partytauglichste Album der Berliner J
 azzwelt der letzten Jahre. Ein Album\, das in diesen von Ultradiversität 
 auf der einen\, und angsterfüllter\, kategorischer\, anti-woker Ablehnun
 g auf der anderen Seite geplagten Zeiten die ganze zerstrittene Familie wi
 eder zusammenbringen möchte.\n\nEs fallen einem gerade nicht viele Jazz-M
 usiker*innen ein\, die so eine Musik so locker aus dem Ärmel geschüttel
 t bekommen wie Richard Koch und seine „Rays Of Light“. Musiker*innen\,
  die wirklich den Anspruch hegen\, von jedem Menschen da draußen verstand
 en zu werden. Ohne dabei Camp oder Kitsch zu sein. Mit großer Ernsthaftig
 keit und voller Konzentration wird diese\ninstrumentale Jazz-Folk-Musique 
 zelebriert. Mit großer Leidenschaft und ansteckender Spielfreude! Chapeau
 !\n\n\nhttps://www.porgy.at/events/12988/\n\n\n
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