Martin Listabarth Solo & Trio

Wann

02.04.24 
20:30

Wo

Porgy & Bess
Riemergasse 11, Wien, Wien, 1010

Veranstaltungstyp

Auf seinem zweiten Soloalbum “Dedicated” (2022) taucht der in Wien lebende Jazzpianist und Komponist Martin Listabarth tief in die Thematik persönlicher Inspirationen ein. Das Ergebnis ist ein Album, das klangliche Eleganz und musikalischen Einfallsreichtum mit Verspieltheit, Witz und einer gehörigen Portion Storytelling verbindet. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Musiker ein Album oder einen Song jemandem widmet, der ihn in seinem Leben beeinflusst hat. Der österreichische Pianist Martin Listabarth geht jedoch noch einen Schritt weiter und verwendet die Geschichte von 10 Menschen, die ihn fasziniert oder inspiriert haben, als Grundlage für 10 höchst originelle Kompositionen.

Musikalisch ist es eine Schatzkiste vielfältigster Solo Piano Techniken, die das gesamte Spektrum von sanft und melancholisch bis dramatisch und kühn abdecken. Schimmernde, klassisch inspirierte Balladen machen Platz für bluesgetränkte Vamps und
hochenergetischen Swing. Die daraus resultierende Musiksammlung ist sowohl verspielt als auch herausfordernd, zugänglich und doch komplex – etwas, das durch die Erzählung, die jeden Song inspiriert, noch verstärkt wird.

“Hercule Poirot” ist der Autorin Agatha Christie gewidmet und steht neben Hommagen an eine eklektische Reihe von Charakteren, darunter Michael Köhlmeier (“Fairy Tales and Myths”), Fußballspieler Diego Maradona (“The Hand of God”) und eine legendäre Figur des Wiener Praters, Basilio Calafati (“Calafati’s Carousel“). Das Konzept des Geschichtenerzählens ist für Listabarth nicht neu; auch sein vielbeachtetes Solodebüt “Short Stories” (2019) beschäftigte sich mit der Idee von persönlichen Geschichten und einer Leidenschaft für interessante Charaktere. “Dedicated” geht jedoch noch einen Schritt weiter und nimmt den Hörer mit auf eine fesselnde Reise, die die Fantasie anregt. (Pressetext)

Nach zwei Solo-Alben präsentiert der Wiener Jazz-Pianist Martin Listabarth seine Musik erstmals im Trio, gemeinsam mit seinen langjährigen musikalischen Weggefährten Gidi Kalchhauser (Kontrabass) und Alex Riepl (Schlagzeug). Live sind die drei Musiker bereits seit einigen Jahren ein eingespieltes Team, doch nun haben sie sich erstmals in dieser Konstellation ins Studio begeben, um das Album Postcards aufzunehmen. Das Ergebnis sind sieben Songs voll ansteckender Entdeckungsfreude, die von so unterschiedlichen Orten, wie einer Metro-Station in Madrid, dem mitternächtlichen Istanbul oder einem Friedhof in Paris inspiriert sind. Wie Postkarten, sind die Kompositionen Listabarths stimmungsvolle Momentaufnahmen, die in prägnanter Form von diesen Orten erzählen, eine bestimmte Atmosphäre transportieren und gleichzeitig die Fantasie beflügeln. Dabei gehen die drei Musiker stets frisch, mutig und spielerisch vor. Sie loten die Möglichkeiten des kommunikativen Spiels aus, ohne dabei ihr oberstes Ziel aus den Augen zu verlieren: dem Publikum Geschichten zu erzählen und es auf eine musikalische Reise mitzunehmen.

Die Musik des Trios ist im Modern Jazz verwurzelt, lässt jedoch auch Einflüsse aus Pop und Klassik zu. Das Ergebnis ist eine aufregende, eigenständige musikalische Sprache, die sowohl spielerisch als auch herausfordernd, zugänglich und dennoch komplex ist – und die einen sofort in ihren Bann zieht.

Auf seiner erfolgreichen Solo Tournee 2022/2023 mit dem Vorgänger-Album Dedicated, die Listabarth hierzulande u.a. in den Wiener Musikverein, das Wiener Radiokulturhaus, und in das Porgy & Bess führte, darf sich der spielfreudige Pianist auch über Auftritte in Deutschland, der Schweiz, Italien, Spanien, Slowakei, Rumänien, Bulgarien und der Türkei freuen. Die heimische Presse zeigte sich ebenfalls begeistert, so schrieb beispielsweise Der Standard: „Auf Dedicated zeigt Listabarth sein Talent zu markanter Melodik, Struktur und Klangfarbenspiel.“ (Pressetext)

1st set: Martin Listabarth Solo
Martin Listabarth: piano

2nd set: Martin Listabarth Trio
Martin Listabarth: piano
Gidi Kalchhauser: bass
Alex Riepl: drums