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 in-between/
SUMMARY:CHORAGE#1: EUCLID - THE SPACE IN BETWEEN
DESCRIPTION:PROGRAMM:\n\nJohannes Ockeghem (um 1420/25–1497): Deo gratia
 s\nAlec Roth (*1948): Earthrise\nPart I: Man's Drive to Explore and Explo
 it\nPart II: Contemplation of the Earth seen from Space\nPart III: A plea 
 for true wisdom and understanding\nEinojuhani Rautavaara (1928–2016): L
 orca Suite\, op. 72: III. La luna asoma (Der Mond)\nEric Whitacre (*1970):
  Leonardo Dreams of his Flying Machine\nAnna þorvaldsdóttir (*1977): H
 eyr mig mín sál\nBernat Vivancos (*1973): Lux surgit Aurea\nThomas Tall
 is (ca. 1505–1585): Spem in alium\nKÜNSTLER:\n\nBachchor Salzburg\nDir
 igent: Michael Schneider\n\nDas Mysterium\, dem wir uns bei jedem Blick in
  den Nachthimmel gegenübersehen\, wird in diesem Konzert zum Klang. Kaum 
 etwas anderes als die Musik kann besser die Unermesslichkeit des Kosmos er
 fassen. Denn die Weltenharmonie und die Harmonie aus Tönen sind eins: Uns
 er Sonnensystem hat acht Planeten\, die Tonleiter besteht aus acht Tönen\
 , die Oktav zeigt die Unendlichkeit des Weltraums und des Tonraums an.\n\n
 Oder wie es Michael Schneider\, der Künstlerische Leiter des Bachchors\, 
 ausdrückt: „Musik war immer schon der Versuch\, die Grenzen zwischen de
 m Irdischen und dem Kosmischen zu überschreiten.“ In jeder Epoche fande
 n Komponisten immer die passenden Töne\, Akkorde und Harmonien\, um das U
 niversum zum Klingen zu bringen. Der Bachchor schickt vokalmusikalische St
 rahlen aus der Renaissance und aus der Moderne in den Kosmos. Dort werden 
 sich die polyphonen Sternenmuster des „Deo gratias“ von dem frankoflä
 mischen Meister Johannes Ockeghem ebenso ausbreiten wie der aus den Anfang
 stönen der insgesamt vierzig Stimmen erwachsende Melodiekreis von Thomas 
 Tallis‘ achtchöriger Motette „Spem in alium“\, die mit ihrer sphär
 ischen Harmonik nicht mehr von dieser Welt scheint.\n\nÜberhaupt im Weltr
 aum unterwegs wird der Bachchor in dem dreiteiligen Werk „Earthrise“ d
 es Engländers Alec Roth sein: Da werfen die Sängerinnen und Sänger eine
 n reellen Blick der Astronauten von der Rakete Apollo 8 auf den blauen Pla
 neten im Jahr 1968 und den göttlichen Blick auf die Erde\, wie es im altt
 estamentarischen Text nach Jesaja geschildert wird.\n\nIn die Lüfte aufst
 eigen wird der Bachchor in der halb madrigalesken\, halb modern-polyphonen
  Komposition „Leonardo Dreams of his Flying Machine“. In einem Stück 
 der „Lorca Suite“ des Finnen Einojuhani Rautavaara wird der Mond besun
 gen\, während der Chor bei Kompositionen von der Isländerin Anna Þorval
 dsdóttir und dem Katalanen Bernat Vivancos in schwebenden Klanggebilden u
 nterwegs sein wird.\n\nAusführende wie Zuhörende befinden sich in diesem
  nach der europäischen Weltraummission „Euclid“ benannten Programm in
  den Räumen zwischen Himmel und Erde\, Licht und Dunkel. Zwischen unserem
  Stern und dem universellen Sternenzelt.
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